Lindas Apotheose

Es erstaunte Linda und erschreckte sie auch ein wenig, wie klein der Raum war, den alles, was sie noch hatte auf der Welt, in dem geliehenen Mercedes Sprinter einnahm. Sie ließ ihren Blick eher wehmütig als wirklich traurig über die wenigen Möbel, ein kleines Schränkchen, ein billiges Regal, ein unbequemes Schlafsofa und die etwa zwanzig Umzugskisten gleiten. Sollte es das nun wirklich gewesen sein? Diese quälende Frage marterte ihr Hirn ohne Unterlass und gleich, wie oft sie die Ereignisse der vergangenen sechs oder sieben Wochen im Geiste hin und her walkte, blieb die Antwort doch immer dieselbe.

Und sie behielt alles von ihrer frustrierenden Endgültigkeit. Ja, das war es tatsächlich gewesen. Ja, auch sie, Linda Barlow, geborene Friedmann, 1,65 groß, 57 Kilogramm schwer und 44 Jahre alt würde sich in gut 10 Monaten, sobald das vorgeschriebene Trennungsjahr vorüber war, in die lange Schlange der unglücklich geschiedenen 40-Somethings einreihen. Sie würde zu dem werden, was sie eigentlich immer ein wenig belächelt hatte: Der betrogenen, ausgemusterten und schließlich im Kern völlig zerstörten Ex-Ehefrau eines Mannes, der einen Großteil seines Erfolges ihrem unermüdlichen Einsatz verdankte, wenn man es mal genau besah.

Hatte nicht sie ihre eigene Karriere als Wirtschaftsprüferin in einer Münchner Steuerkanzlei ohne mit der Wimper zu zucken in den Wind geschlagen, als Tillmann damals mit der fixen Idee eines Onlinehandels für Gewürze angekommen war? War es nicht eigentlich ihr Verdienst, dass die Firma schließlich, nach fünf harten Gründerjahren, doch aus den roten Zahlen geschippert war? Hatte nicht sie die ganze Buchhaltung, die Terminplanung und das Marketing praktisch im Alleingang gestemmt, damit ihr Göttergatte den Rücken frei hatte.

Ihr ach so kreativer Göttergatte? Und wofür das alles? Damit er dann die 20-jährige Sekretärin ihres niederländischen Importpartners vernaschen konnte! Mistkerl, dachte Linda. Halb, weil sie nicht traute, Arschloch, Wichser, Hurenbock oder ein anders der Schimpfwörter, die sie zwar kannte, die aber nicht zu ihrem Wortschatz gehörten, zu gebrauchen. Halb auch, weil ein kleiner Teil in ihr hoffte, der Mistkerl würde sich die ganze Sache doch noch einmal überlegen, dem Flittchen die Tür weisen und reumütig zu seiner treusorgenden Gattin zurückgekrochen kommen.

Oh, sie wusste ganz genau, was sie dann mit ihm tun würde. Sie würde in büßen lassen. Teure Essen, Wellnessausflüge, Sexentzug und natürlich die Kreuzfahrt, die er ihr nun seit gut sechs Jahren versprochen hatte. Kreativer war sie nicht. Auch diese bittere Erkenntnis hatte sie im Zuge ihrer Trennung ereilt. Sie wusste nicht einmal, wie sie richtig Rache nehmen sollte, für den Verrat an 22 gemeinsamen Jahren, 20 davon als Ehepaar.

Linda atmete tief durch und versuchte zum x-ten Mal sich mit den Tatsachen abzufinden. Ja, das war es gewesen. Sie schlug die Türen des Sprinters heftiger als beabsichtigt zu, steckte das viel zu enge weiße Levi‘s T-Shirt, in das sie sich zum Verräumen ihres alten Lebens gezwängt hatte, in den Hosenbund und schwang sich auf den Beifahrersitz des Kastenwagens. „Puh“, stöhnte Linda indem sie sich die dunklen Locken mit dem Handrücken aus der schweißnassen Stirn wischte.

„Alles verladen?“, fragte Louis und zwinkerte ihr aufmunternd zu, während er seine Blicke ohne Scheu über ihren Körper wandern ließ. Eine echte Schande, so ein Prachtweib einfach abzuschießen, schienen die Blicke des jungen Mannes zu sagen. Linda fiel das durchaus auf, und sie nahm das Kompliment gern an. Das konnte sie jetzt gut gebrauchen. Und tatsächlich dachte sie in diesem Moment, da sie neben ihrem zukünftigen Mitbewohner auf der Pritsche des Sprinters saß, dass sie womöglich doch nicht so abgehalftert war, wie es ihr dieser Tage manchmal vorkam.

Sie war immer sportlich gewesen, hatte bis vor kurzem dreimal die Woche Tennis gespielt, hatte einen festen Bauch, ein fein geschnittenes Gesicht, immer noch hervorragende Haut, um die sie viele Frauen – auch jüngere – beneideten, ein ordentliches Hinterteil, um dessentwillen Tillmann sie einst geheiratet hatte, wie er immer halb im Scherz zu sagen gepflegt hatte, und sie hatte diese Brüste. Und die Bezeichnung traf durchaus zu, denn nachdem die Firma zum Erfolg geworden war, hatte sich Linda mit Mitte 30 einen ihrer sehnlichsten Wünsche erfüllt und sich endlich das Dekolleté machen lassen, das sie sich immer erträumt hatte.

Zwar war sie davor schon nicht flach gewesen und hatte ein ordentliches B-Körbchen ihr Eigen genannt, aber seit sie sich erinnern konnte, hatte sie Frauen mit wirklich großen Brüsten immer beneidet. Tillmann hatte selbstverständlich nichts dagegen gehabt und es hatte ihm sogar Freude bereitet, die Oberweite seiner Frau wachsen zu sehen. Und so kam es, dass Linda in vier Jahren rund drei Brustvergrößerungen hatte machen lassen. Zugegen, zur letzten hatte ihr Gatte sie ein bisschen überredet, aber nachdem sie schon zwei durchweg positive Erfahrungen gemacht hatte, hatte sie sich gern auf eine dritte Runde unterm Messer eingelassen.

So kam es, dass Linda, die bis vor knapp 10 Jahren mit einem durchschnittlichen, wenn auch nicht unansehnlichen Busen durchs Leben gestöckelt war, heute ein tadellos straffes F-Körbchen vor sich hertrug. Und darauf war sie wirklich stolz, auch wenn ihr Plan, in einem engen weißen Shirt vor ihrem zukünftigen Exmann herumzuscharwenzeln nun nicht den gewünschten Erfolg gebracht hatte. „Träumst Du?“, fragte Louis, als es ihm endlich gelang, seinen Blick von ihr loszureißen, „können wir?“Linda hob den Kopf und es war tatsächlich ein bisschen, als hätte sie vor sich hingeträumt.

Dann nickte sie geistesabwesend. „Ja, wir können“, gab sie zurück und schluckte das „Wir müssen“, das ihr auf der Zunge gelegen hatte, noch ebenso herunter. Louis warf ihr ein letztes, aufmunterndes und umwerfendes Lächeln zu, legte den Gang ein und fuhr mit seiner neuen Mitbewohnerin Richtung Univiertel davon. ——————————–WG-LebenMehr als ein kleines Zimmer von knapp 22 Quadratmetern war für Linda, die seit der Hochzeit praktisch nur von ihrem Mann gelebt hatte, nicht drin.

Natürlich verfügte sie über bescheidene eigene Ersparnisse, von denen sie nun auch lebte, aber bis die Unterhaltsfrage nicht restlos geklärt war, würde sie sich eben einschränken müssen. Das fiel ihr nicht wirklich schwer, auch wenn sie den luxuriösen Lebenswandel in der gemeinsamen Grünwalder Villa natürlich vermisste. Doch wenn sie vieles sein mochte, so war sie eines doch ganz sicher nicht: Eine Zimperliese. Sie war auch schon früher im Leben mit wenig ausgekommen und, immerhin, es war ja nicht für immer.

Außerdem hatte ihre Anwältin ihr geraten, sich bis zum Scheidungsprozess einzuschränken. Denn es konnte sicher nichts schaden, wenn Tillmann als der geizige Ehemann dastand, dem sich und seiner neuen Frau nichts zu teuer war, während die treusorgende Exfrau wieder in eine Studenten WG einziehen musste. Alles Taktik, hatte Dr. Katharina Sommerfeld von der Sozietät Buckler & Sommerfeld ihr aufmunternd zugezwinkert. „Herrje“, dachte Linda, als sie nackt wie Gott und ihr plastischer Chirurg sie geschaffen hatten unter der WG-Dusche stand und auf warmes Wasser wartete, um sich den Schweiß eines Tages voller Ausräumen, Kistenschleppen, Treppensteigen und Einräumen abzuwaschen, „wann würde dieser endlose Strom nicht enden wollender Reflektionen des Terminmarathons der vergangenen sechs Wochen endlich ein Ende finden?“ Das war der wahre Stress, das war das, worauf einen niemand vorbereitete.

Unzählige Termine. Bei Anwälten, Banken und Beratungsstellen. Am schlimmsten aber waren die ständigen, aufmunternden Anrufe guter Freundinnen, die sich plötzlich alle auf einen Kaffee treffen und Trost spenden wollten. Und dann waren es doch wieder nur Floskeln, die sie abfeuerten. Wie geht’s dir Süße? Kommst Du zurecht? Ich wüsste nicht, was ich tun würde! Sag Bescheid, wenn du irgendwas brauchst, wir sind für dich da. Niemand hatte sie bis dahin je Süße genannt.

Ja, sie komme schon irgendwie zurecht. Es helfe ja nichts, das müsse man durch. Irgendwie gehe es schon weiter. Nein, sie brauche nichts. Nein, wirklich nichts. Hohle, auswendig gelernte Fragen, die genauso hohl und auswendig gelernt beantwortet wurden. Zu kotzen. Aber das sagte man nicht. Plötzlich wurde Linda unvermittelt und schroff aus ihren Gedanken gerissen als die Tür zum Badezimmer ohne Anklopfen aufgerissen wurde. Sie war erschrocken, aber auch unsagbar froh, dass in ihrem Kopf nun endlich einmal Ruhe herrschte.

Sie streckte den Kopf zum Duschvorhang hinaus und erblickte eine attraktive, zierliche Frau, die nicht älter als 22 sein konnte. Das feste blonde Haar hatte die Fremde zu einem strengen, glatten Zopf gebunden, der an der obersten Stelle ihres Hauptes mit einem schwarzen Haargummi zusammengehalten wurde. Das Mädchen trug hohe, braune Stiefel, die zu teuer für eine Studentin aussahen, einen weißen Tennisrock und ein farblich passendes Tube Top. Darunter trug sie nichts.

Das konnte Linda sehen, als sich das Mädchen überrascht, nicht erschrocken, oder gar peinlich berührt, nur überrascht zu ihr umwandte und sie aus offenen, großen und unergründlichen blauen Augen anstarrte. Ihre festen Brüste, kleiner als Lindas, dafür aber echt, schimmerten durch den straff gespannten Stoff des weißen Tops hindurch. Linda konnte die dunkleren Abdrücke der Brustwarzen und die kleinen Wölbungen, die die harten Nippel der Blonden hinterließen, sehr genau erkennen.

In den Händen hielt sie wie beiläufig ein Glas Nutella und eine halb leere Flasche Apfelsaft. „Hi!“, rief sie fröhlich aus, als sie Linda erblickte und hielt ihr die ausgestreckte Hand hin, als gäbe es auf der Welt nichts normaleres, als sich nackt und halbnackt im Badezimmer zum ersten Mal zu begegnen. „Du musst die Ehefrau sein. “Linda zwang sich zu einem Lächeln. „Ex“, quälte sie hervor, „demnächst jedenfalls.

“ Dann zwängte auch sie die Rechte hinter dem Duschvorhang her und ergriff die ausgetreckte Hand der Kleinen. „Linda“, stellte sich Linda vor. Das blonde Mädchen strahlte sie an. „Henrietta, freut mich!“Woher nahm sie nur diese verdammte Lebensfreude, schoss es Linda durch den Kopf, aber sie zwang den Gedanken nieder und beschloss, das hier richtig zu machen. Von Anfang an. Ein kurzer Moment verlegenen Schweigens trat ein, in dem keine der beiden Frauen wusste, was sie sagen sollte.

Und dann war es die ältere der beiden, die zuerst die Sprache wiederfand. „Was hast Du denn damit vor?“, stellte Linda die erstbeste Frage, die ihr einfiel, mit Blick auf das Nutellaglas und den halben Liter Apfelsaft. „Fressattacke?“Henrietta lachte sichtlich amüsiert. „So ähnlich, nur ganz anders. “Linda erwiderte nichts und sah Henrietta stattdessen einfach nur an. „Ich zeig’s dir“, sagte die andere, stellte das Nutellaglas mit einem kleinen Rumms auf dem geschlossenen Klodeckel ab und schraubte den Deckel von der Apfelsaftflasche.

„Hier, halt mal“, sagte sie und hielt Linda den Plastikdeckel hin, die ihn wie selbstverständlich an sich nahm und immer noch stumm blieb. Dann schob Henrietta den kurzen Tennisrock über die makellosen Beine nach oben und entblößte eine gepflegt getrimmte Vagina, über der ein blondes Dreieck leuchtete. Aus diesem Dreieck erstreckte sich eine ausgesprochen ordentlich gestochene Tätowierung. Eine leuchtend grüne Rosenranke, an der unterschiedlich große, blutrote Blüten hingen, wie überreife, pralle Früchte.

Und sie alle enthielten grell weiße Zeichen, sie sich nahtlos und elegant in die Gesamtästhetik einfügten. Die Ranken verzweigten sich und umrundeten die Hüften der Frau oberhalb der Beckenknochen. Wo sie endeten, konnte Linda nicht erkennen. „Hat das nicht weh getan“, fragte Linda, die das Vaginatattoo ihrer neuen Mitbewohnerin ohne Scheu und mit wachsender Faszination inspizierte. „Höllisch“, kam die Antwort prompt, aber nicht schroff. Henrietta hielt sich die offene Flasche zwischen die Beine, legte den Kopf nach hinten, und begann konzentriert zu pinkeln.

Es war ein dünner, fein gelber Strahl, der sich in die Flache ergoss und sich dort schäumend mit dem Saft vermischte. Henrietta betrachtete den Vorgang mit lockerer Entschlossenheit und stoppte, als die Flasche zu etwa drei Vierteln gefüllt war. „So“, sagte sie zufrieden, „mehr kann ich gerade nicht. “„OK“, sagte Linda, die sich noch immer hinter dem Duschvorhang versteckt hielt, „und wozu das Ganze? Hast Du einen Arzttermin? Da genügt normalerweise ein kleiner Becher, die brauchen keine ganze Flache Urin.

“„Kleines Missverständnis“, erwiderte Henrietta und grinste Linda breit an. Sie hielt die Flache vor sich in die Luft und maß die Füllhöhe bis etwa zur Hälfte mit gespreiztem Daumen und kleinem Finger ab. „Handelsüblicher Apfelsaft“, kommentierte sie. Dann maß sie etwa die Höhe, die sie eben mit ihrem hellgelben Urin aufgefüllt hatte. „Pisse“, sagte sie. Linda hob eine Augenbraue. Wo war sie hier denn nur hinein geraten?„Und wozu pinkelst du in den Apfelsaft?“ fragte sie.

Der Gedanke, das hier richtig machen zu wollen und es sich nicht sofort mit ihrer neuen WG zu verscherzen, hielt sie zur Gelassenheit an. „Na für die Jungs“, antworte Henrietta, als sei das das Normalste auf der Welt. Linda fiel keine passende Antwort ein und sie wusste auch nicht, was sie noch fragen sollte. Also gab sie sich scheinbar mit der Antwort zufrieden. „Magst du auffüllen?“ Henrietta setzte nach.

„Du meinst, ob ich … du weißt schon …“, Linda druckste herum. „Herrje, nun stell dich doch nicht so an“, Henrietta lächelte sie an und trat einen Schritt auf sie zu. Dann riss sie mit einem Ruck den Duschvorhang zur Seite. Nun stand Linda tropfnass und glänzend nackt vor Henrietta. Reflexartig schlug sie die Arme um sich und hob ein Bein an, um ihre Brüste und den Schambereich notdürftig zu verdecken.

„Was fällt dir ein, du …“ ihr fehlten die Worte. „Wow“, war alles was Henrietta hervorbrachte. „Du bist ja eine wahre Göttin!“Das brachte Linda dermaßen aus dem Konzept, dass ihr die Worte glatt im Halse stecken blieben. „Die Junge würden sich darum prügeln, dir dienen zu dürfen. Das kannst du mir glauben. “„Mir dienen?“ Die Worte kamen zaghaft und klangen irgendwie falschh. „Was meinst du mit „dienen“? Und wobei?“„Na bei einfach allem.

“Linda entspannte sich etwas und ließ die Arme langsam sinken, ohne es zu wirklich zu bemerken. Nun stand sie in ihrer ganzen 44-jährigen Pracht vor dem Mädchen und lauschte ihm fasziniert. „Sag mir nicht, dass dir noch nie aufgefallen ist, dass die Kerle zu praktisch allem bereit sind. Du musst doch die Blicke auf dir gespürt haben, ich meine schau dich an! Du bist der wahrgewordene Traum der meisten Pubertierenden und weit darüber hinaus.

Lass es mich dir erklären“, Henrietta unterbracht sich, nahm auf dem zugeklappten Klodeckel Platz und überschlug die Beine. „Die Jungs stehen drauf, dominiert zu werden. Die allermeisten jedenfalls. Sie stehen auf die Möglichkeit, dass du sie ranlässt. Wenn du sie dann rangelassen hast, ebbt ihr Interesse nach und nach ab, und sie wenden sich einer neuen Eroberung zu. Die Kerle wollen den Krieg um die Herrschaft, nicht die Herrschaft selbst, könnte man sagen.

Und in diesem Krieg sind sie zu buchstäblich allem bereit. “Linda hockte sich auf den hinteren Rand der Badewanne und hörte Henriettas Ausführungen fasziniert zu. Das alles klang furchtbar logisch, fand sie. „Das ist nicht nur das Thema meiner Abschlussarbeit, ja ich gebe es zu“, sie hielt die Hände nach oben, als wolle sie sich einem unsichtbaren Räuber ergeben, „ich schließe gerade Psychologie ab, und finde dieses Verhalten tatsächlich auch wissenschaftlich spannend.

Aber dieser Gedanke macht mich auch unglaublich geil. Und als ich hier in die WG eingezogen bin, habe ich mich gleich beim Vorstellungsgespräch als die Schlampe vom Dienst vorgestellt und den Jungs das Blaue vom Himmel versprochen, und schon hatte ich das Zimmer. Und seither lasse ich sie zappeln, und mache sie mir Untertan. “„Was genau meinst du damit?“, Linda fragte fasziniert und spürte zugleich wie die Idee, sich einen Mann untertan zu machen, sie erregte.

Sie konnte die Feuchte zwischen Ihren Beinen buchstäblich anschwellen fühlen. „Das heißt, zum Beispiel, dass ich seit ich hier wohne, noch nicht einmal Wäsche waschen musste. Die Jungs balgen sich fast darum, meine schmutzigen Höschen mitwaschen zu dürfen. Und natürlich schnüffeln sie daran und wichsen sich erst mal tüchtig einen darauf ab, mir die Muschi lecken zu dürfen. Aber allein die Möglichkeit, dass ich sie vielleicht irgendwann einmal in mein Döschen lasse, lässt sie spuren wie gut erzogene Schoßhündchen.

“„Ok, soweit kann ich folgen“, erklärte Linda, „Aber warum pinkelst du den beiden dann in den Apfelsaft?“„Das ist der neuste Plan, den ich mir überlegt habe. Hast du schon einmal den Ausdruck „menschliche Toilette“ gehört?“„Menschliche Toilette“, widerholte Linda den Ausdruck wie ein Student im ersten Semester einen Fachausdruck langsam aus einem Buch abließt, „nicht wirklich, klär mich auf. “„Das ist eine Sache, über die ich selber eher zufällig gestolpert bin, als ich mir mal Louis Laptop ausgeliehen habe.

Es gibt einen Fetisch, bei dem Männer einer Frau als lebende Toilette dienen. Und das bedeutet genau das: Sie lassen sich in den Mund pissen und scheißen, schlucken das ganze Zeug runter und sind dabei glücklich, wie in einem Traum. “„Du veräppelst mich. “ Davon hatte Linda noch nie gehört und es kam ihr unglaublich abwegig vor. Und trotzdem fühlte sie in diesem Moment eine unsagbare Lust von sich Besetz ergreifen, als hätte die Vorstellung einen Mann derart zu benutzen, eine Glocke in ihrem innersten angeschlagen, von der sie nicht geahnt hatte, das sie überhaupt existierte.

„Nein, tue ich nicht!“, protestierte Henrietta und spielte die Eingeschnappte. „Louis hatte irgendeine Pornoseite auf seinem Laptop offen, als ich ihn mir geliehen habe. Und da habe ich es gesehen. Ein Mann lag unter einem Frauenarsch, hat den Mund bereitwillig aufgesperrt, und dann hat sie ihm einen Mordshaufen in den Mund geschissen. Und er hat das alles verputzt, bis auf den letzten Bissen. Und das Beste war, sie hat ihm danach nicht einmal erlaubt abzuspritzen.

“„Wahnsinn“, war alles, was Linda hervorbrachte. Denn diese Sache, so verrückt sie auch klang, hörte sich ihrer Erfahrung nach doch ganz genau nach einer dieser perversen Fantasien an, die Männer um den Verstand brachten und auf die die meisten Frauen niemals gekommen wären. „Seit ich das gesehen habe, habe ich mir die psychologische und die historische Seite dazu angeschaut. Und tatsächlich haben sich beispielsweise die Matriarchinnen im alten Ägypten – du kennst Cleopatra – Männer als Toilettensklaven gehalten.

Erinnerst du dich an die Legende, dass Cleopatra in Eselsmilch gebadet hat? In Wahrheit war das Sperma von tausenden Sklaven, die sie hat abmelken lassen. Und natürlich war für ihren königlichen Kackhaufen kein Loch im Boden ausreichend. Sie hatte mindestens einen, wenn nicht sogar mehrere Sklaven zu ihrer Verfügung, denen sie nach Belieben in die Münder gepisst und geschissen hat. Warum glaubst du, war Cäsar so vernarrt in sie? Wegen ihrer Nase? Nein, der gute alte Julius wollte unter ihr liegen, wie ein niederer Wurm und der hübschen Cleo die Scheiße aus dem königlichen Arschloch lecken.

“Henrietta machte eine kurze Pause, um Luft zu holen. „Und natürlich haben das die Hofdamen mit nach Hause genommen und es ihrer Gottkönigin im Geheimen gleichgetan. Und deren Dienerinnen auch. Und deren Mägde und so weiter und so fort. Und so kam es, dass im alten Ägypten keine Frau, die etwas auf sich hielt, in ein Loch im Boden gemacht hat. Sie alle hatten Männer, die nur darauf gewartet haben, ihnen dienen zu dürfen.

Und daran möchte ich nun anknüpfen. “Linda war inzwischen allein vom Luftzug völlig abgetrocknet. Sie ließ sich von Henrietta ihre Haarbürste geben und begann ihre dunkle Mähne minutiös zu bürsten. „Das musst du bald auch nicht mehr selber machen, wenn du nicht willst“, lachte Henrietta. „Du willst mich rekrutieren für deinen Kreuzzug für eine Welt, in der Männer wieder den Frauen Untertan sind, hab ich Recht?“„Aber sowas von! Und warum auch nicht? Du hast doch gerade erlebt, wie die Männer mit einem umspringen, wenn man sie lässt.

Denkst Du, dein Mann hätte sich verleiten lassen, in fremden Gewässern zu fischen, wenn er zu Hause statt einer treusorgenden Ehefrau eine strenge Herrin gehabt hätte? Dann hätte er sich schleunigst beeilt nach Haus zu kommen, um dir wieder komplett zu dienen, meine Liebe. “Linda hatte Ihre Gründe für den Wohnortwechsel in ihrem eigenen Vorstellungsgespräch kurz umrissen, und ganz offenbar hatte die Legende von der betrogenen Ehefrau zwischenzeitlich auch den Weg zu Henrietta gefunden, die beim Gespräch selbst nicht dabei gewesen war.

„Da kann was dran sein“, gab Linda zu. Und die Worte gingen ihr überraschend leicht über die Lippen. „Was ist also, magst du auffüllen?“, nahm Henrietta die Frage vom Anfang ihres Gespräches wieder auf. „Du hast mir immer noch nicht erklärt, warum genau du nun in den Apfelsaft pinkelst …“, wendete Linda ein, ohne die Frage zu beachten. „Na ist doch logisch, wenn ich einfach zu Louis ins Zimmer gehe und die Fakten auf den Tisch lege, ihn auf den Boden werfe und ihm in den Mund pisse, wird er sich peinlich berührt fühlen und behaupten, dass er darauf nicht steht und nicht pervers ist und all das.

Wenn ich die Jungs aber nach und nach an den Geschmack meiner Exkremente gewöhne, kann ich sagen, dass sie sowieso schon soundso lange trinken, was aus mir kommt, und es darauf nun auch nicht mehr ankommt. Verstehst du?“„Irgendwie schon“, nickte Linda. „Und wozu dann das Nutellaglas?“ Sie bereute die Frage in dem Moment, da sie sie gestellt hatte, denn das war offensichtlich. Henrietta las ihren Gesichtsausdruck und hob lediglich eine Augenbraue als Antwort.

Dann reichte sie Linda ohne ein weiteres Wort die offene Flasche. Der Schaum hatte sich inzwischen zurückgezogen und nichts ließ darauf schließen, dass die Flache in Wahrheit nur zu zwei Dritteln Apfelsaft enthielt. Linda beschloss spontan, diesen Anteil nochmals zu reduzieren. Dieser Tag war schon seltsam genug gewesen, warum also sollte sie die Gelegenheit, eine neue Seite an sich zu entdecken, nicht direkt beim Schopfe packen?Sie erhob sich vom Badewannenrand, spreizte die Beine hüftbreit auseinander und hielt die Dreiviertels volle Flache unter sich.

Sie musste sich tatsächlich ein bisschen konzentrieren, bis die ersten Tropfen kamen, doch dann folgte ein kräftiger, gelber Strom, der plätschernd die Flache füllte. In Gedanken genoss sie schon die Vorstellung, wie die Jungs ihr völlig verfielen, ihr hörig wurden und ihr ohne es zu ahnen als Toilette dienten. Wozu sonst sollten sie auch sonst taugen? Sie erwischte sich bei diesem Gedanken und musste schmunzeln. Als sie fertig war, betrachtete sie die Apfelsaftflache.

Perfekt bis zum Eichstrich, als hätte es genauso sein sollen. Linda schraubte den Deckel zu und nickte zufrieden. So ein verrückter Tag, ging es ihr noch einmal durch den Kopf. Henrietta sah sie strahlend an. „Du bist ja eine echt verrückte Nudel“, sagte sie voll Stolz. „Hätte nicht gedacht, dass du das bringst. “Als nächstes schraubte sie den Deckel vom Nutellaglas ab und legte ihn auf den Rand der Badewanne.

„Mal sehen, wie das klappt“, stieß sie hervor und zwinkerte Linda halb belustigt, halb nervös zu. Dann drehte sie ihr ihre Kehrseite zu, sodass Linda sehen konnte, dass das Tattoo in zwei eleganten Rosenblüten, je einer auf jeder Pobacke, endete. Sie bückte sich vorn über, sodass der Rock vollends bis zur Taille hochrutschte, und entblößte ein kleines, hellbraunes Arschloch. Linda hatte bis dahin noch nicht wirklich über die Ästhetik von Arschlöchern nachgedacht, aber wenn es eine Rangfolge gab, so rangierte dieses hier sicherlich weit oben.

Henrietta steckte das halbvolle Glas zwischen ihren Beinen hindurch und setzte den Rand zielsicher an ihrem Damm an. Sie wackelte ein wenig unbeholfen mit dem Hintern hin und her, bis schließlich eine kleine braune Spitze sich Bahn brach. Die Mitte ihres Polochs öffnete sich zaghaft und die braune Spitze schwoll langsam an. Schließlich presste Henrietta die kleine Wurst sauber und überraschend treffsicher in die kleine Öffnung des Glases. Dann ging es schneller und dem ersten Häufchen folgten zwei kleinere, die genauso zielsicher ihren Weg zur Nussnougatcreme fanden.

Henrietta zog das Glas zwischen ihren Beinen hervor und drehte sich zufrieden um. Sie hielt Linda das Glas ohne Zögern hin. „Jetzt du!“Lindas Gedanken überschlugen sich. Sollte sie das wirklich tun? Das hier war so abgedreht, wie es nur sein konnte. Anderseits hatte sie auch schon in den Apfelsaft gepinkelt und das mit einem Neubeginn gerechtfertigt. Warum sollte dieses Argument für kleine Geschäfte gelten, aber bei großen plötzlich nicht? Dann kam ihr ihre ureigene Selbstwahrnehmung zu Hilfe.

Sie war keine Zimperliese. Auch jetzt nicht, egal, wie surreal ihr das alles inzwischen vorkam. Anstatt das Glas in die Hand zu nehmen, drehte sich Linda einfach um und stütze sich mit den Händen an der Badewannenwand ab. „Pass du auf, dass nichts daneben geht, ja“, sagte sie zu ihrer neuen Freundin, die einfach nur nickte. Dann konzentrierte sich Linda. In dieser Haltung hatte sie wahrscheinlich zuletzt als kleines Kind, das noch Windeln trug, gekackt.

Trotzdem fiel es ihr leicht, dem Bedürfnis, das sie eigentlich schon eine ganze Weile quälte, nachzugeben. Ihr Darm war voll und die viele körperliche Arbeit hatte ihren Stoffwechsel angeregt. Und so dauerte es nicht lange, bis es Linda gelang, sich gegen die Wand gelehnt in das Glas zu entleeren. Sie aß viele Ballaststoffe, Haferflocken und Vollkornprodukte. Und dadurch war ihr Stuhlgang immer schon recht voluminös gewesen. Jedenfalls war die braune Wurst, die nun ihren prachtvollen Hintern, um dessentwillen sie Tillmann einmal geheiratet hatte, verließ, um einiges größer als die drei kleinen Brocken, die Henrietta zu ihrem Experiment beigesteuert hatte.

Sie war lang und maß mindestens fünf Zentimeter im Durchmesser. Es dauerte lange, bis sie abbrach und das abgebrochene Stück stand wie ein dicker, brauner Turm aus dem Glas hervor. Henrietta musste das Glas drehen, und vorsichtig damit hantieren, damit auch das zweite Stück hinein passte. Und diese Wurst war sogar noch ein Stückchen länger, als das erste. Zusammen ergaben sie einen perfekten Negativabdruck des inneren von Lindas Dickdarm.

Der Raum war erfüllt von den gemischten Gerüchen der Exkremente der beiden Frauen. Und obwohl es seltsam klang, fand keine von Ihnen den Geruch wirklich unangenehm. Es war auf jeden Fall auszuhalten. „Wenn du immer solche Haufen rausdrückst, wirst du dich vor Männern kaum retten könne, die dir als Klo dienen wollen“, sagte Henrietta nüchtern und sichtlich beeindruckt. „Danke“, war alles was Linda hervorbrachte. Denn das war das mit Abstand seltsamste und zugleich schönste Kompliment, das sie jemals bekommen hatte.

„Was machen wir jetzt damit?“ fragte sie mit Blick auf den schiefen Turm von Kacka. „Ich weiß was“, antwortete Henrietta und schlendere mit dem Nutellaglas in der Hand zum Waschbecken. Das Brett darüber quoll über von einer Unzahl an Hygieneartikeln, wie das in jeder WG der Fall ist. Henrietta fummelte eine Weile lang daran herum und brachte schließlich eine Zahnbürste zum Vorschein. „Gehört Ben“, war alles was sie an erklärenden Worten hervorbrachte.

Und dann fing sie unverhohlen an, mit der Borstenseite in dem Glas herumzustochern. Sie drückte den schiefen Turm von Kacka soweit herunter, bis sich das Glas verschließen ließ. Dann rührte sie noch eine ganze Weile in dem braunen Gemisch herum, bis sie mit dem Ergebnis zufrieden war. Sie hielt ihre Nase über die Öffnung und nahm einen tiefen Zug. „Ja, riecht eigentlich genau wie Nutella“, konstatierte sie. „Fragt sich nur, ob es auch genauso schmeckt“, kicherte Linda, wie ein Schuldmädchen, das mit einer Notlüge durchgekommen ist.

„Ich hoffe nicht“, unterdrückte Henrietta ein Lachen, „Woher sollen die Jungs sonst wissen, was sie essen?“Dann spülte sie die Zahnbürste notdürftig aus und stellte sie zurück an ihren Platz. Linda schaffte es endlich aus der Wanne und schlang sich ein Handtuch um die Hüften. Sie verzichtete Absichtlich darauf, es sich um die Brust zu schlingen. So sexualisiert wie sie war, war ihr jeder Blick auf ihren Vorbau gerade recht.

Henrietta öffnete die Badezimmertür und versicherte sich, Apfelsaft und Nutella in den Händen, dass da niemand auf dem Flur war. Dann legte sie den Saft zurück in den Kühlschrank, damit der neue, warme Schuss sich möglichst schnell verflüchtigte. Das Nutellaglas stellte sie einfach an seinen angestammten Platz in dem alten Küchenschrank zurück, den irgendein längst ausgezogener Mitbewohner einmal zurück gelassen hatte. Linda wartete noch einen Augenblick, bevor sie das Badezimmer verließ.

Sie zwinkerte Henrietta verschwörerisch zu, als diese sich in ihr Zimmer zurückzog. Dann verschwand auch Linda in ihrem Zimmerchen und machte die Tür hinter sich zu. Sie ließ sich auf ihr Bett fallen, schleuderte das Handtuch von sich, und fing sofort an, sich selbst zu befriedigen. Das hatte sie lange nicht mehr getan, aber nach diesem Erlebnis konnte sie nicht mehr widerstehen. Was eben geschehen war, fühlte sich wie das an, was andere „sexuelle Erfüllung“ nannten.

Und Linda konnte es kaum erwarten, was sich in dieser Hinsicht noch alles ergeben würde. Denn wenn eine Sache für sie feststand, dann das das Erlebnis im Badezimmer erst der Anfang von allem war. Und so dauerte es nicht lange, bis ein markerschütternder Orgasmus über sie hinwegrauschte, ihr fast die Besinnung raubte. Dann endlich schien sie den maximalen Level für Erlegnisse an einem Tag erreicht zu haben, und der Schlaf übermannte sie mit derselben Wucht, wie sie der Orgasmus genommen hatte.

Bitte lasst mich wissen, ob Ihr mehr Teile wollt. Danke!.

über author



Kommentar

Brünette porno | Blondinen porno | deutsche lesben porno | inzest porno bilder