Kajak in Norwegen

Es ist ein Uhr nachts. Ich wälze mich in meinem Schlafsack nach links – gegen die Zeltwand. Ich wälze mich in meinem Schlafsack nach rechts gegen die Taschen in der Mitte des Zeltes. Der Himmel wird nicht richtig dunkel. Wir sind zu weit nördlich in Norwegen.

Ich verlasse noch einmal das Zelt. Die kühle Brise weht um meine Nase. Ich laufe eine Runde um das Zelt. Ich setze mich auf einen Stein und blicke in den Fjord. Alles dunkel. Nur der Mond leuchtet hell. Ich drehe mir noch eine Zigarette. Ich ziehe einmal dran. Ich ziehe ein zweites Mal dran. Ich ziehe auch ein drittes Mal. Mir wird kalt. Ich drücke die Zigarette aus, verziehe mich wieder in mein Zelt und lulle mich in meinem Schlafsack ein.

Ich drehe mich auf den Rücken. Ich drehe mich auf den Bauch. Die zehnte Nacht dieser Reise möchte nicht enden.

Und während gerade wieder eine Böe über das Zelte weht, höre ich einen ganz leisen Ton von Mara: „ah“.

Nein, das kann keine akustische Fata Morgana sein. Das ist sie. Sie hechelt nach Luft.

Ich drehe mich wieder auf den Rücken und betrachte den Zelthimmel. Ich sehe Mara vor mir. Und wie ihr blonder Haarzopf die letzten neun Tage beim Paddeln in mein Gesicht wehte. Nein, die Mara, die sich ungeniert im Zelt vor mir jeden Tag anzieht und dabei schon den einen oder anderen Blick auf ihre apfelgroßen Brüste mit ihren kirschkerngroßen Nippeln ermöglichte. Nein, die Mara, die an jenem nicht enden wollenden Tag in der Nachmittagssonne im Fjord nackt badete und keinerlei Scheu hatte, mir ihre rasierte Muschi zu zeigen.

„ah. mmmh“

‚Verdammt‘, frage ich mich, ‚was macht sie?‘. Ich muss die Frage nicht stellen und bekomme dennoch eine Antwort: „uh. mmh.“

Ich sehe ihre Muschi mit geschlossenen Augen. Ich sehe, wie ihre Schamlippen innen liegen und mit Ausnahme eines dünnen Spalts aalglatt sind. Und genau in diesen Spalt drückt sie einen Finger hinein, den sie zum Kitzler hochzieht. Mein Blut kommt in Wallung. Ich spüre das geile Gefühl, wenn ich erregt werde. Und doch wird mein Schwanz nicht hart. Er bleibt wie er ist. Er kann auch nicht hart werden. Ich greife mit beiden Händen in meinem Schritt und berühre den kleinen Metallkäfig, der mein schlaffes Glied vor Zugriffen schützt.

„mmmmmhhhh“

Ich möchte mir nun auch einen herunterholen. Nein, ich möchte sie ficken. Ich möchte meinen Schwanz in diesem süßen Spalt versenken. Ich möchte der Grund sein, warum sie stöhnt. Doch ich bin gehandikapt. Ich kann nicht! Und alles nur wegen ihr und ihrem blöden Freund Sören.

Seine Eifersucht platzte, als er erfuhr, dass alle anderen Mitstudenten der Medienwissenschaften bei der Semesterferienreise abgesprungen waren. Manche wegen verschobenen Prüfungsterminen, andere wegen anderen Urlaubsplänen. So blieben nur noch wir zu zweit übrig für die dreiwöchige Tour durch die norwegischen Fjorde. Sören kannte natürlich mich, ich lasse bei Frauen normalerweise nichts anbrennen. Aber er kannte auch seine Mara, die alles andere als ein Unschuldsengel ist. Und er konnte sich wohl ausmalen, was wir abends im Zelt machen würden. Da half auch alles beteuern nichts. Da halfen auch keine getrennten Zelte. Sören wollte die Reise canceln.

Verdammt, warum konnte ich Mara nicht überzeugen, dass sie einen Schutzgürtel statt Meinereiner trägt? Ich wäre ja auch rausgegangen zum Onanieren. Ehrenwort. In irgendein Gebüsch.

„uh“

Es fühlt sich beengt an, wenn der eigene Penis nicht ausfahren kann.

Sollte ich sie anstupsen und drauf hinweisen, dass ich mitbekomme, dass sie sich befriedigt? Doch was bringt das? Sie weiß, dass ich neben ihr liege und einen unruhigen Schlaf habe. Und sie tut es trotzdem. Sollte ich sie bitten, aufzuhören? Doch ich kann als Mann einer so scharfen Frau das stimulieren nicht verbieten!

„ahhh“

Sollte ich sie bitten, mein Glied mit dem Notfallschlüssel zu befreien? Auch mit dem Ehrenwort, dass ich mir draußen in der Kälte einen hobele? Doch das wird Sören mitbekommen. Er würde dann denken, ich hätte seine Freundin gepoppt, obwohl ich es gar nicht vorhabe. Also nicht offiziell. Nichts ist schlimmer, als für Sex verurteilt zu werden, den man nicht einmal genossen hat.

„mh“

Ich schließe die Augen. Ich sehe sie vor mir, wie sie am dritten Morgen unserer Reise völlig nackt unter die Felsdusche ging und sich überhaupt nicht darum kümmerte, dass ich auf ihre Brüste und ihr Schamdreieck gestarrt habe. Und wie sie mir dabei angeblinzelt hat.

„Uh“

Sollte ich ihr vielleicht meine Hilfe anbieten, damit sie schneller erlöst wird? Ich traute mich nicht. Ich drehe mich auf dem Bauch. Ich wälze mich etwas hin und her und reibe meinen Unterleib gegen den Boden. Doch ich spüre reinweg nichts — nur etwas Druck gegen meinen Bauch.

„jahh, tiefer!“

Es wird schlimmer. Mein Glied wird bald den Käfig zu platzen bringen. Ich muss aufhören, mir Mara vorzustellen. Ich dachte an die Felsen an Fjord. An die Schluchten. An den Felsentunnel, durch den wir gefahren sind, während mir ihre blonden Haare ins Gesicht wehten. Verdammt, das hilft nicht.

„ja, oh!“

Ich brauche die Felsendusche, die wir am dritten Morgen hatten. So herrlich kalt, wie das Wasser auf uns herunter prasselte. Es killte jegliche Erektion. Selbst beim Anblick von Maras nackten, knackigen Hintern.

Ich wälze mich in meinem Schlafsack nach links – gegen die Zeltwand. Ich wälze mich in meinem Schlafsack nach rechts gegen die Taschen in der Mitte des Zeltes.

„mh. mh. mh.“

Ich werde wohl bald wahnsinnig, wenn sie nicht bald damit aufhört. Ich habe leider keine Ohropax dabei. Ich rieche einen süßlichen Duft. Einen Duft nach geiler Muschi.

„Uh. Mh.“

Lange kann es wohl nicht mehr dauern. Ich stelle mir vor, wie ich sie lecke. Alles nur mit dem Ziel, sie schneller zum Höhepunkt zu bringen. Sicher nicht die erotischste Form der Zwischenmenschlichkeit, aber das ist mein Käfig nun auch nicht.

„Uh. ah.“

Meine Eier würden bald platzen. Bitte, komm. Mara. Bitte!

„Mmmh.“ *raschel*

Mara wälzt sich im Schlafsack ein wenig. Ich nehme kein Gestöhne, sondern Geraschel wahr. Ist sie etwa gekommen? Wenn, dann war es ein verdammt leiser Orgasmus. Ich gönne es ihr. Obwohl: Ich darf es ihr nicht gönnen, schließlich ist es ihr Freund, der mir nun den Spaß mit ihr verhindert. Egal. Ruhe.

„hhh!“

Verdammt!

„mmmh“

[10 Minuten später]

„uuuaah“

Ich werde wohl verrückt!

[10 weitere Minuten später]

„ah ha ah uahhh ah ha“

Ich werde ihr gleich meinen Schwanz mit dem Käfig in ihren Unterleib rammen. Ich befürchte nur, damit wird aus der Win-Lose-Situation eine Lose-Lose-Situation.

„ah ha ah ha ah uahh“

Der Ton endet abrupt. Für eine Sekunde ist Ruhe.

„uh uh Uh Uh UH UAHHA ha ha“

Yes, Strike! Ich raschele kurz. Neben mir, also hinter den Taschen, wird es ganz still. Ich wälze mich mit meinem Schlafsack nach links gegen die Zeltwand. Ich bin aufgewühlt. Es ärgert mich schon, dass diese geile Schlampe sich direkt vor meinen Ohren zum Orgasmus streichelt und ich alles dabei haargenau mitbekomme, während ich selber keinerlei Gelegenheit habe, Druck abzubauen. Ob sie überhaupt weiß, dass ich alles mitbekommen habe?

Ich wälze mich im Schlafsack wieder nach rechts. Und wieder nach links. Verdammt, ich kann nicht einschlafen.

Ich habe noch die Szene bildlich vor Augen, als wir im Uni-Café saßen.

‚Sören möchte nicht, dass wir zusammenfahren. Er hat Angst, dass zwischen uns irgendwas vorfallen könnte‘, eröffnete sie die Rede.

Wir zuckten beide mit den Schultern und waren traurig. Ich fragte sie dann, ob wir diese Gefahr irgendwie ausschließen könnten. Sie sah mich fragend an, wie das gehen solle, wenn ich dauernd scharf auf sie sei. Da half auch kein Ehrenwort.

‚Und wenn wir das mit irgendwelchen … Hilfsmitteln … also … äh … ausschließen?‘ stotterte ich. ‚Du meinst, ich soll mit einem Keuschheitsgürtel reisen?‘ fragte sie empört, ‚Aber ich habe eine bessere Idee!‘ Ihre Augen blickten mich erwartungsvoll an: ‚Wie wäre es, wenn du einen Keuschheitsgürtel trägst?‘.

Ich war von dieser Konterung überrumpelt. Es half auch nichts, dagegen zu argumentieren, dass dieses Hilfsmittel vor allem ein Schutz für sie – und für ihrem Sören sei. In solchen Momenten sind aus Sicht von Frauen immer die Kerle triebgesteuert. Das fand ich unfair, aber es half nichts. Sie spielte leider besser Poker als ich. Sie gewährte Einblicke in ihr Dekolletee und ich Trottel fiel auf ihre Falle rein. Sie stellte daraufhin den gesamten Urlaub in Frage. Und ich war in dem Moment wohl zu triebgesteuert – und willigte ein. Ohne an die Konsequenzen zu denken, die ich nun spüre!

Ob ich sie morgen ansprechen soll? Was würde sie sagen? Wenn sie ihre cool-lassive Art rauslässt, wird sie mich fragen, was für ein dreckiger Voyeur ich sei und warum ich nicht – wie ein Gentleman – rausgegangen bin. Ich greife zu meinem Glied bzw. eigentlich greife ich den Metallkäfig. Ich ziehe kräftig daran, doch ich realisiere auch im Dunkeln, dass ich ihn nicht abziehen kann. Nicht ohne meine liebgewonnen Hoden zu opfern. Ich wälze mich wieder nach rechts. Ich drehe mich auf den Bauch … und schlafe ein.

[Am folgenden Morgen]

Ich wache auf und blicke auf die Zeltwand, die von Sonnenstrahlen erhellt wird. Mara hat bereits das Zelt verlassen. Ich blicke in mein ausgeschaltetes Smartphone – und sehe einen zerzausten Kerl. Nein, ich will weiter pennen. Ich schalte es an. Nein, ich muss aufstehen, wenn wir weiter kommen wollen.

Ich fummle in meiner Tasche neue Unterwäsche heraus. Ich blicke auf ihre Seite. Der Schlafsack liegt ausgebreitet auf ihrer Seite. Da sehe ich ihn: ihren blauen Dildo. Ich traue mich nicht, ihn anzufassen. Er ist kerzengerade mit einer glatten Oberfläche und einer spitz zulaufenden Form. Ich habe kein Lineal dabei, aber ich schätze ihn auf mindestens 20 Zentimeter. Verdammt, ich habe ihre Stöhnlaute im Ohr. Und ihre Brüste vor Augen. Und den süßen Duft ihrer Muschi in der Nase, als ich mit der Nase über den Stab fahre.

Ich ziehe mir Boxershorts an und krabble aus dem Zelt. Mara sitzt umhüllt von zwei Handtüchern auf einem Baumstamm, tankt die Sonnenstrahlen und isst ein Brötchen mit Marmelade.

„Du bist etwas spät dran!“

Ich gehe ans Ufer – und blicke auf ihren Körper. Eine Felsendusche gibt es auf dieser Niederung nicht. Ich blicke umher. Kein Mensch in Sicht. Ich ziehe meine Boxer-Shorts aus – und lege sie auf einen Stein. Dann gehe ich ins eisig kalte Wasser. Ich schwimme zwei Bahnen. Völlig erfrischt verlasse ich das Wasser, trockne mich ab, und beiße beim Baumstamm in das letzte halbe Brötchen, was Mara übrig gelassen hat. Währenddessen baut sie das Zelt ab.

Und während ich den letzten Bissen der norwegischen Erdbeermarmelade genieße, frage ich mich, ob ich sie ansprechen solle. Nein, ich traue mich nicht. Ich bin ein Waschlappen. Ob sie mich anspricht? Hoffentlich nicht!

„So, wir können dann, du Faulpelz!“

Mara macht Druck, denn der Tag wird wohl sehr anstrengend werden.

Wir passieren einen langen Felsentunnel. Das hat Spaß gemacht.

Wir treffen andere Kajaker, meistens Pärchen, und schnacken mit denen.

Mittags halten wir in einem kleinen Örtchen mit Imbiss. Es gibt Fischsemmeln.

Nachmittags wird es anstrengender, da der Wind von vorn kommt. Mir wehen ihre Haare im Gesicht. Wie gerne würde ich jetzt die Paddel wegwerfen, mich nach vorn beugen und sie umarmen? Ihre Brüste berühren. Und streicheln. Mit den Händen über ihren flachen Bauch streichen. Sie leicht stöhnen hören. Meine Finger gleiten tatsächlich über die Stange des Paddels

„Hei“ – und ich werde aus meinem Tagtraum gerissen, als uns ein 1er-Kajak entgegenkommt.

Die Dämmerung naht. Wir suchen eine Lichtung. Als das Zelt steht, krabbel ich hinein. Ich döse.

[Eine Stunde später]

„uh“

Verdammt!

Das Spiel geht von Neuem los. Ich bin wieder hellwach – und lausche dem Treiben. Es ist alles leise – außer ihre Laute.

„Uah“

Vermutlich merkt sie auch, dass ich lausche. Vielleicht bemerkt sie auch meine Atembewegungen. Schließlich sind die auch anders, wenn ich wach bin und bewusst versuche, leise zu atmen.

Mara nimmt keinen Anstoß. Es raschelt. Sie muss den Dildo wohl bereits eingeführt haben. Ihre Laute kommen häufiger. Sie bäumt sich auf. Sie röchelt. Sie hechelt nach Luft. Sie muss gekommen sein. Es wird wieder Ruhe. Ich atme auf! Ich kann nicht einschlafen – und wälze mich wieder hin und her!

[Am nächsten Morgen]

Völlig schlaftrunken erwache ich – und stelle fest, dass Mara mit ihrer Muschi beschäftigt ist.

„Uhhh“

Ich spüre, wie sich bei mir eine Morgenlatte aufbauen will, doch wie üblich nicht kann. ‚Ich muss es ansprechen!‘, schwöre ich mir. ‚Ich muss es wirklich ansprechen. Jetzt. Nein, nicht jetzt. Ich will zu Ende lauschen!‘ – Ich verliere mich gedanklich in Widersprüchen, die aber auch dem wenigen Schlaf geschuldet ist.

„Uaaah“

Verdammt.

„uh.“

„Mara? Hey! Mara!“ „Hähh, was gibt’s?“ „Was du da machst…“ „Masturbieren! Uh. Du willst doch nicht sagen, dass du das noch nie gehört hast!“ „Doch, ähm. Denkst du dabei an mich?“ „Äh, nein. Ich äh denke gerade an meinen Liebsten. uh. Wie er zu Hause sitzt mmh und auf mich wartet. Und was wir alles wieder anstellen, wenn ich zu Hause bin! Ah.“ „Ich finde das aber unfair, wenn ich dabei nicht kann, weil ich mein Glied nicht wichsen kann…“ „Du brauchst dazu aber nicht unbedingt deinen Schwanz!“ „Hää?“ „Na du wolltest doch mitmachen. Das ist ungewöhnlich, aber ich bin da offen. Und ehrlich: nur weil dein Penis gerade nicht verfügbar ist, bist du doch nicht so kreativlos, keine anderen Techniken zu kennen, Frauen zum Höhepunkt zu bringen. Sorry, da nehme ich dich nicht mehr als Mann ernst!“ „Reden wir über das gleiche?“ „Ja, du wolltest mich gerade unterstützen!“

Mit diesen Worten raschelt sie. Dann legt sie sich neben mich. Sie führt meine Hand zu ihrer Muschi, in der der blaue Dildo bereits steckt.

Ich muss schlucken. „Ähm“ ist alles, was ich über die Lippen bringe. „Meinst du, ich habe nicht mitbekommen, dass du die letzten Nächte schon völlig scharf auf mich neben mir gelegen hast?“

Sie kuschelt mit ihren Rücken sich an mich heran. Mit einer Hand ertaste ich ihre Brüste. Mit der zweiten den blauen Dildo. Sie stöhnt auf.

Ich streichle sie. Sie quittiert meine Bewegungen. Mit einer Hand streichle ich über ihren Körper.

Sie zittert vor mir. Sie zittert immer mehr. Sie stöhnt lauter. Sie krümmt sich. Sie holt mit einem Atenzug tief Luft. Sie hält sie an. Dann schüttelt sie sich. Sie schreit auf. „Booaahhh“. Sie zappelt. Sie schüttelt sich. Sie atmete heftig. Sie schiebt mich leicht zur Seite. Ich spüre, wie sie mit zwei Fingern den Dildo herausnimmt.

Sie kommt wieder herunter.

„Das war doch toll! Und weißt du, was das beste ist?“, dabei greift sie zu meinem Käfig, „Es ist nichts passiert! Du hast mir nur geholfen. Kaum vorzustellen, wenn du mich gevögelt hättest und ich das Sören hätte beichten müssen!“ Sie umarmt mich. Ich rechne damit, dass sie auf ihre Seite wechselt, doch sie kuschelt sich bei mir ein. Ich spüre ihren Körper. Ich spüre, wie ihre Brüste gegen meine drücken.

Wir vergessen die Zeit und unseren Zeitplan und dösen vor uns hin. Ich höre sie atmen. Ich merke, dass sie eingeschlafen ist. Ich nicke auch weg.

Gegen 11 Uhr erwachen wir beide, so wie wir eingeschlafen sind. Mara erschreckt, dass sie auf meiner Seite liegt. Zwei Sekunden später realisiert sie die Lage. Sie erhebt sich, und verlässt mit einem Handtuch das Zelt. Ich auch. Wir springen in den Fjord.

„Zum Glück haben wir heute eine kurze Route“, meine ich. „Trotzdem müssen wir nun starten!“

Zum Frühstück keine Zeit. Rein in die Klamotten. Zelt verstauen. Ab aufs Wasser.

Und während wir entspannt paddeln, durchkreisen meinen Kopf tausend Gedanken. Ich verstehe mich gerade nicht. Ich verstehe sie nicht. Ich versuche zu verstehen, was vorgefallen ist. Ich müsste mich eigentlich freuen, diesen perversen Männertraum berührt und liebkost, ja gar zum Höhepunkt gebracht zu haben. Und doch bin ich dabei nicht zum Zug gekommen. Nein, krasser: ich hatte während ich sie streichelte nicht einmal den Bedarf, mich auch zu stimulieren. Ich griff nicht an mein Schwanz. Er konnte auch nicht hart werden. Ich griff nicht an meine Eier, was ich sonst gerne tue. Ich paddel einfach hinter ihr her.

Am späten Nachmittag pausieren wir. Ich blicke sie an. Sie blickt mich an. Wir haben wohl beide die Erinnerungen vom Morgen im Kopf. Ich will es thematisieren, doch weiß nicht wie. Mara geht es ähnlich. Als sie ihr Brötchen verdrückt hat, holt sie aus dem Rücksack ihr gelbes Handtuch. „Ich brauche eine Abkühlung! Du auch?“

Sie legt das Handtuch auf einen Stein, schlüpft aus Shirt und Shorts. Ich blicke ihr nach – auf ihren süßen Po, wie er binnen Sekunden im kühlen Wasser verschwindet – und ich ihr ins Wasser folge.

„Das war heute morgen echt geil!“, meint sie.

Ich frage mich, ob sie das wirklich so meint.

„Bitte sehr!“ „Jederzeit gerne wieder!“

Die Botschaft ist klar. Doch mir ist noch nicht klar, wie ich damit umgehen soll. Dieses heiße Wesen will, dass ich sie stimuliere. Und selber kann ich nicht.

„Naja, ich … würde ja auch gerne…“ „Kannst du doch.“, unterbricht sie mich, „Nach unserer Reise!“

Sie stupst mir mit dem Zeigefinger auf die Nase und verlässt das Wasser. Ich beobachte sie, wie sie mit ihrem Handtuch über ihren Rücken fährt und ihre Brüste trocken rubbelt. Und natürlich das Handtuch über ihre rasierte Scham gleiten lässt. Ich schwimme noch eine Weile. ‚Jederzeit gerne wieder‘ schießt es mir durch den Kopf. Gilt dieses Statement auch für die Zeit danach?

Wir packen zusammen und kajaken weiter. In einem kleinen Dorf kaufen wir geräucherten Fisch und erreichen bei Einbruch der Dunkelheit den anvisierten Zeltplatz.

Wir rösten auf dem Campingkocher den Fisch, was aber nur mäßig klappt. Wir essen ihn und quatschen belangloses Zeug. Wir knappern noch Apfelchips. Ich rauche noch eine, denn der Verkäufer des Fisches hat Recht: Geräucherte Waren hält länger. Mara steht auf:

„So, ich gehe nun ins Zelt. Ich werde aber zuvor noch etwas an meinen Süßen zu Hause denken. Du kannst mir auch gerne wieder helfen!“

Ich habe sofort die Bilder der geilen Mara vor Augen. Mein Schwanz versucht hart zu werden, doch kann er es eben nicht. Ich ziehe an der Zigarette. Mein Verstand sagt, ich soll draußen bleiben. Doch meine Fantasien im Kopf sind zu wirr. Mara ist im Zelt verschwunden. Ich ziehe noch einmal an der Zigarette. Ich drücke sie aus. Ich stehe auf. Ich krame noch Campingkocher und Geschirr zusammen und bewege mich ebenso zum Zelt.

„Ah, da bist du ja! Ich habe dich schon erwartet!“, sagte Mara mit verführerische, stöhnenden Lauten.

Ich kann irgendwie nicht mehr klar denken. Im Düster der hellen Nacht sehe ich, dass Mara bereits nackt auf ihrem Schlafsack liegt. Sie dreht sich auf den Rücken und öffnet mir ihre Beine.

„Darf ich dir ein kleines süßes Geheimnis verraten?“ „Gerne!“ „Das bleibt aber unter uns!“ „Äh, ok!“

Sie flüstert mir zu: „Ich liebe es, geleckt zu werden. Und mein Freund ist mit seiner Zunge eher ein Tollpatsch!“ „Wie, ich soll dich lecken, während du an deinen Freund denkst?“ „Nein. Ich habe dir nur ein kleines süßes Geheimnis verraten. Und wenn du 1 und 1 zusammenzählst, dann werde ich wohl garantiert nicht an ihn denken.“

Ich denke dabei an meinen kleinen Freund, der auch prompt versucht, hart zu werden. Ich spüre mein Verlangen, dieser offensichtlichen Einladung zu folgen. Und das schlimme ist: Ich weiß auch, dass sie mit mir spielen möchte. Verdammt, ich spiele ihr Spiel mit. Ich knie mich auf den Zeltboden. Ich beuge mich zu ihr herunter. Zu ihrem Liebesdreieck.

Ich setze den Finger zwischen ihren Brüsten und streiche ihn bis zu ihrem Bauchnabel. Im umkreise ihn. Ich gleite ihn weiter bis ich oberhalb ihres Kitzlers stoppe. Ich fahre die Zunge aus. Ich berühre diesen Punkt. Mara seufzt auf.

Ich umkreise ihren Kitzler mit der Zunge. Es schmeckt salzig. Meine flache Hand streicht über ihren flachen Bauch. Ich berühre ihre Hand. Sie hält sie fest. Sie gibt mir Halt.

Meine Zunge gleitet weiter nach unten. Ich fahre über ihre Schamlippen. Sie fühlen sich noch verschlossen und verhüllt an. Ein paar Mal bewege ich meine Zunge vor und zurück. Dann geben sie nach. Ich berühre die inneren Schamlippen. Ich gleite hoch zum Kitzler. Mara stöhnt. Sie schmeckt süßlich.

Ich bewundere, dass ihr Schambereich sich total glatt anfühlt. Kein Härchen weit und breit.

Ich habe eine Lust, diese Frau zum Seufzen zu bringen. Ich setze einen Finger an ihren Eingang an und will ihn eindringen. In dem Moment klopft eine kleiner Stab auf meine Hand.

„Damit!“

Ich greife den Dildo. Ich umkreise damit ihr Scham. Ich dringe in sie ein.

„Uuaahhh“, stöhnt Mara durch das Zelt.

Ich knabbere an ihrer Klitoris. Ich ficke sie mit dem Stab. Ich habe die Augen längst geschlossen. In meinem Kopfkino ist es kein blauer Stab, sondern mein Penis, der sich gegen sie bohrt. Sie wird lauter. Das passt auch zu meinem Kopfkino. Ich spüre ein Verlangen, dieser geilen Frau einen Höhepunkt zu schenken. Ich spüre es, auch wenn ich weiß, dass ich erst einmal nichts davon habe.

Mara krümmt sich bereits vor mir. Sie wird lauter. Sie hechelt. Für einen Bruchteil der Sekunde wird sie starr.

Dann schüttelt sie sich. Sie stöhnt laut. Ich will mich lösen, doch ihre Hände greifen zu meinem Kopf und drücken mich gegen sie.

„Nicht aufhören!“

Ich lecke weiter. Sie stöhnt weiter. Vor allem stöhnt sie: „Ein Orgasmus ist kein Orgasmus!“ Ich rechnete schon damit, dass sie weiter machen möchte. Ich mache weiter. Ich knabbere noch intensiver an ihre Klit. Ich beiße drauf, während meine Zunge dagegen knallt. Und so beschere ich ihr noch einen zweiten in Folge.

„Danke!“, stöhnt sie und zieht mich zu sich ran.

Ich liege neben ihr unter ihrem Schlafsack. Ich spüre jede ihrer noch heftigen Atembewegungen. Ich spüre ihre Wärme. Ihren Schweiß. So liegen wir einige Minuten liegen und genießen die Ruhe. Wir blicken gegen das Zeltdach, was bedingt durch den nordischen Sommer nicht dunkel wird.

„Ich würde auch gerne so einen schönen Höhepunkt erleben!“, gestehe ich ihr. Sie legt einen Finger auf meinem Mund: „Ich will, ich will, ich will! Freue dich doch lieber, was du geschaffen hast. Darauf kannst du stolz sein. Vor allem darauf kannst du viel mehr stolz sein, als wenn du Samen durch die Luft schleuderst! Mein Kerl ist genauso schlimm!“ „Hast du an deinen Kerl gedacht?“ „Nö!“ „Und an was dann?“ „Wenn ihr ehrlich bin: an dich!“ „Ja?“ „Ja, es törnte mich ungemein an, dass du als Mann gerade eben nicht die Macht hast, mich zu ficken. Und vor allem, spürte ich, dass dich das auch antörnte.“ „Ähm. Ist das nicht etwas ungewöhnlich?“ „Wieso?“ „Na geil zu werden, wenn man weiß, dass andere nicht geil werden.“ „Es törnte mich auf jeden Fall mehr an, als wenn mein Kerl mich vögelt.“

Sie umarmte mich.

„Und für diese Erfahrung möchte ich mich bedanken!“

Sie beugt sich über mich herüber. Ihre Lippen berühren meine. Sie küsst mich. Sie hält die Luft an. Nach Sekunden der Stille löst sie sich.

„Ich wünsche dir nun gute Nacht. Morgen wird es wieder anstrengend!“

Ich liege neben ihr und bewundere, wie sie nach dem Höhepunkt schnell in den Schlaf findet. Bei mir wühlt sich alles auf. Insbesondere der Satz, dass ich sie mehr antörnte als ihr Freund, geht runter wie Butter. Und doch werde ich nicht schlau, was sie so geil daran findet, wenn ein Mann dabei nicht einsatzbereit ist. Ist sie vielleicht lesbisch und weiß es nur noch nicht? Oder liebt sie die Provokation?

Ich fasse den Entschluss, für den nächsten Orgasmus den ich ihr schenke, mindestens einen Orgasmus, besser zwei, für mich auszuhandeln. Ich zweifle aber, dass ich mich gegen sie durchsetzen kann. Verdammt, seit wann sind Frauen so dominant?

[Am übernächsten Abend]

Nachdem wir die kulinarische Camping-Köstlichkeit Dosen-Ravioli verdrückt haben, verkriechen wir uns ins Zelt. Es ist eine mystische Atmosphäre. Wir sitzen beide auf unseren Schlafsäcken, blicken einander zu. Vermutlich wartet sie auf mein Angebot, doch meine Strategie ist ja, dass ich auf ihr Angebot reagieren möchte – durch meine Forderung. Dieses Patt löst sich auch nicht, als sie ihr Shirt und ihren BH ausgezogen hat.

„Du siehst so aus, als hast du heute gar keine Lust mehr auf mich!“ „Do-Doch!“ kontere ich in einem Reflex und mir wird klar, dass ich meine Verhandlungsposition schwäche, „aber wie sieht’s aus mit Lust für mich?“

All die schönen Gesprächsführungen, die ich mir während des Tages überlegte, sind dahin.

„Ich dachte, du spürst Lust, wenn du mich berühren und verwöhnen darfst!“ „Ja, schon!“ „Siehst du!“ „Aber ich wollte auch mal wieder…“ „… dein Sperma loswerden?“ „Äh, ja!“ „Wie stellst du dir das denn vor?“ „Keine Ahnung! Du kannst dich ja nach dem Urlaub wenigstens revanchieren!“

Sie lächelt. Sie kommt zu mir herüber. Sie zieht mir die Hose herunter. Sie greift nach meinen Juwelen. Mir läuft es eiskalt den Rücken herunter. Mein Blut gerät in Wallung und staut sich vor meinem Schwanz. Ich will hart werden. Ich schaffe es nicht, den Käfig zu sprengen. Sie zieht sanft nach unten. Ich spüre es.

„Sorry! Ich stehe nicht auf geplanten Sex!“ „Aber, aber was machst du da?“

Sie beugt sich herunter. Ich spüre, wie ihre Zunge meine Eier leckt. Ich seufze.

„Aber vielleicht geht ja doch was! Hier und heute!“ „Meinst du es klappt?“ „Keine Ahnung. Du bist der erste Kerl, den ich so verwöhne. Entspann dich!“

Sie legt sich auf mich wie beim 69er drauf und zeigt mir ihren Rücken. Zum Glück ist Mara ein Fliegengewicht. Ihr rotes Höschen wackelt direkt vor meiner Nase. Ich rieche, dass sie geil ist. Ich würde nur zu gerne hinein beißen.

Sie leckt mir über den Schaft. Ich spüre es zwischen den Streben. Ich spüre ihre Zunge, wie sie sich zwischen zwei Streben quetscht und meine Öffnung streichelt. Ich seufze. Eine Hand knete meine beiden Eier. Sie klatscht mit einer Hand gegen meinen Schaft. „Uh“, stöhne ich kurz auf.

Ich rieche, dass ihre Muschi klitschnass sein muss. Ich sehe es auch. Ein zweiter Klaps gegen mein Glied. Ein dritter gegen meine Eier.

„Was machst du?“ „Entspann dich. Und vertrau mir!“

Sie greift in ihre Tasche. Dann spüre ich einen Gegenstand gegen meine Eier. Es fühlt sich an wie … ja, wie ihr Dildo. Ich höre einen Schalter rasten. Es beginnt zu Summen. Dann spüre ich den Stab wieder an meinen Eiern. Er vibriert. Sie führt den Stab zu meinen Schaft. Sie drückt ihn an das Metall des Käfigs.

„Uahh“

Es fühlt sich alles krass komisch an. Ich stöhne. Ich bin nicht hart und kann es auch nicht werden. Und doch bin ich geil. Es muss dieser Reiz des Neuen sein. Dieses wollen, aber nicht können. So geht es mehrere Minuten. Ich bin zu schwach, mich dagegen die wehren. Ich kann diesen Käfig nicht abwerfen. Und doch will ich es spüren.

Ich werde lauter. Ich werde unruhiger. Das spürt auch Mara. Immer häufiger zieht sie an meinen Hodensack oder klatscht gegen meinen Schaft.

„Uahhh Uh uh!“

Ich zittere. Ich spüre, dass in meinen Eiern gerade das Sperma in Wallung gerät. Ihre Zunge peitscht gegen meine Öffnung. Der Vibrator wird kräftiger. In dem Moment schlägt sie kräftig mit der flachen Hand gegen meine Hoden.

Ich krümme mich. Ich lässt mich los. Ich spüre, wie ich Sperma verliere. Ich spritze nicht. Es rinnt nur aus meiner Vorhaut raus. Langsam. Es fühlt sich geil an, wie es herausrinnt. Entspannend. Obwohl es sich ganz anders anfühlt als ein richtiger Höhepunkt. Vor allem bin ich noch spitz und könnte nun noch ficken. Also wenn der Käfig da nicht wäre…

„Hey, ich hätte nicht gedacht, dass das klappt!“, kommentiert sie und hält mir zwei Taschentücher hin. „Ich auch nicht“, ich greife das Taschentuch und wische weg. Wäre Lecken hier zu viel verlangt?, frage ich mich währenddessen. „Ich fühle mich nun genauso stolz wie du gestern!“, triumphiert sie. „Aber das fühlte sich nicht so an wie ein Orgasmus!“, meine ich und wische meinen Bauch und meinen Schwanz sauber. Ich werfe die Taschentücher aus dem Zelt.

Mara beugt sich zu mir herunter: „Aber es ist trotzdem geil gewesen, oder?“ – sie küsst mich und erwartet keine Antwort. Sie drückt mir ihre Zunge hinein. Und gleichzeitig sucht sie meine Hände und führt sie an ihre Muschi. Ich kann nicht anders. Ich knete durch das Höschen ihre Muschi. Ich nehme die zweite Hand zur Hilfe und ziehe ihr Höschen aus. Ich spüre ihren Herzschlag. Ihre Aufregung. Ich löse den Kuss. Ich beuge mich zu ihr herunter. Ich spüre, wie bei mir wieder etwas hart werden möchte. Ich lecke. Es schmeckt salzig, vermutlich weil sie nun schon länger geil war. Mara stöhnt auf. Ich drücke meine Zunge in sie hinein. Sie röchelt.

„Du bist viel geiler als Sören!“, lobt sie halb stöhnend in den Raum. Ich fühle mich geehrt. Andererseits auch erniedrigt, schließlich stimuliere ich sie gerade da, wo ihr Freund und ihre sonstigen Affären ihre Schwänze reinschieben, während eben meiner Tabu ist.

Sie stöhnt lauter. Ich höre nicht auf. Sie kommt. Ich spüre, dass sie feuchter wird. Sie röchelt.

Ich spüre, wie sich auch bei mir noch ein Glückstropfen absonderte. Sozusagen der Trostpreis. Mara beugt sich herunter und leckt ihn weg.

Wir liegen wieder eng umschlungen. Mara schläft glücklich und entspannt ein. Und ich liege wieder die halbe Nacht wach und denke über mein Sperma und die Welt nach.

[Am nächsten Abend]

Wir sind zu müde, als dass irgendwas noch geht. Wir schlafen ein. Eng umschlungen wie ein Liebespaar. Einschließlich Gute-Nacht-Kuss.

[Am nächsten Morgen]

„Guten Morgen!“, sagte sie und küsst mich. „Guten Morgen!“, erwidere ich.

Ich frage mich ernsthaft, was das gesamte werden wird. Egal. Endspurt. Noch zwei Tage bis zum Ziel. Einen Tag Rückflug. Dann bin ich befreit.

Wir erfrischen uns wie jeden Morgen im eiskalten Wasser. Nackt und ohne Hemmungen.

Ich esse ein Brötchen. Mara isst einen Apfel.

„Sage mal, könntest du dir vorstellen, diesen kleinen Käfig auch länger zu tragen? Für mich!“

Mir bleibt das Brötchen im Halse stecken. Ich huste. Irgendwie haben wir unsere Spielchen bisher nur abends gemacht.

„Meinst du, ich trage freiwillig dieses Ding?“ „Nein. Aber du hattest doch bisher auch Spaß gehabt!“ „Wenn ich ehrlich bin … hätte ich bestimmt mehr Spaß gehabt, wenn ich dich richtig vögeln kann.“ „Aber wenn das für mich nicht so reizvoll ist?“ „Bestimmt. Das verspreche ich dir!“ „Du versprichst viel. Aber nun mal ehrlich: das, was passiert ist, ist doch nicht passiert, weil du ein toller Mann bist. Sondern weil meine Fantasie mit mir durchgegangen ist und ich noch nie mit einem anderen Mann auf so engsten Raum unterwegs war. Also mit diesem Käfig.“

Wir wechseln zum Glück das Thema, als wir ins Boot steigen.

[Am Abend]

Bisher machten wir meist Halt an einsamen, oft menschenleeren Buchten. Ich weiß nicht, was Mara getrieben hat, unser Kajak auf diesen Zeltplatz zuzusteuern. Es gibt ein Lagerfeuer in der Mitte des Platzes und gut 30 Zelte. Zwei Rastas zupfen die Saiten einer Gitarre und spielen Hippie-Lieder. Eine Gruppe Frauen rösten Stockbrot.

Wir errichten unser Zelt am Rand des Platzes. Das Zelt steht. Wir verstauen alles im Inneren. Da bewegt sich Mara zum Feuer. Als ich später folge, sehe ich sie umrandet von zwei Männern, die um sie buhlen. Die beiden Kerle müssen wohl gute Kumpels sein. So als würden sie sich untereinander nicht als Konkurrenten sehen, sondern sich ergänzen. Ich sitze allein und schaue dem Treiben der Drei zu.

„Hi“, höre ich eine sanfte Stimme hinter mir. Es ist eine zierliche Frau, die sich neben mich setzt. „Du bist heute erst hiergekommen?“ „Äh, ja. Auf Durchreise!“ „Cool!“

Sie heißt Eija. Wir quatschen recht locker auf Englisch. Sie ist Finnin. Brünette Haare. Braune Augen, wie ich im Duster des Lagerfeuers erahne, sehr hübsches Gesicht, sehr zierlich, auch ihr Busen. Sie verbringt hier gut eine Woche mit ihren Freunden.

Sie ist ein Typ Frau, den ich gerne klar mache. Und die auch gerne von mir klargemacht werden möchten. Und ich spüre auch, dass sie möchte. Aber ich zögere. Aus guten Grund. Ich kann mich doch nicht entblößen. Wie sieht es aus, als Mann mit einer Frau ins Zelt zu gehen – und dann ihr zu zeigen, dass man alles kann außer ficken?

Aus den Augenwinkeln sehe ich, wie Mara mit den beiden Kerlen in deren Zelt verschwindet. Wäre jetzt nicht Eija neben mir, wäre ich mächtig eifersüchtig.

„Deine Freundin ist nun weg. Und beschäftigt!“, kommentiert sie meinen Blick. Ich erröte. Sie hat also gemerkt, dass ich nicht alleine ankam. Soll ich sie als meine Freundin ausgeben? Oder als gute Bekannte? „Äh, ja. Mara wird ihren Spaß haben!“ „Ich kann dir aber versichern: sie ist in echt guten Händen! Und wird bestimmt auch nicht so schnell wiederkommen.“

Solche Worte aus dem Mund einer dritten Frau beruhigen ja ungemein jeden Mann.Vor allem da ich sie auch gerne schon klar gemacht hätte, wenn ich könnte. In dem Moment spüre ich ihre Hände auf meinem Körper. Sie ertasten meinen Bauch und bewegen sich zu meinem Glied. Ich bin gelähmt. Ich kann nicht wegrennen. Ich kann ihre Hände nicht wegstoßen. Sie berührt mein Glied.

„Oh“, sagt sie, während ihre Hände – wie nach einem elektrischen Schlag – blitzartig – verschwinden. Doch nach einer Schrecksekunde tasten sie sich vorsichtig wieder hin. Ich bin erledigt.

„Ich verstehe!“, sagt sie.

Ich rechne damit, dass sie gleich einen Vorwand nennt und sich von mir verabschiedet, weil ich ihr wohl nicht das geben kann, was sie begehrt. Doch sie bleibt ruhig sitzen:

„Ihr habt eine etwas ungewöhnliche Beziehung!“ „Findest du?“ „Sagen wir so: du bist der zweite Mann, den ich kenne, dessen Schwanz mit Metall verhüllt ist.“ „Ist das ein Problem?“ „Nein, nein. Ganz im Gegenteil. Ich bin offen für ungewöhnliches!“

Sie steht auf und zieht mich ebenso hoch. Wir blicken uns an.

„Ich bin neugierig!“, kommentiert sie diesen Schritt.

Zu ihr oder zu mir? Die Frage stellen wir uns nicht. Mein Zelt ist schließlich frei.

Auf dem Weg zu meinem Zelt laufen wir an dem Zelt der beiden Kerle vorbei. Mara hechelt schon hörbar nach Luft, einer der Kerle röhrt.

„Du wirst Mara erst morgen früh wieder sehen.“

Wir klettern ins Zelt.

„Wie kam es zu deiner Entscheidung, ein Cuckold zu sein?“

Aha, Cuckold nennt man das wohl? Mir wird bewusst, dass ich die Rolle nun spielen muss. Sie wird mir die Geschichte des Urlaubs und der Eifersucht ihres eigentlichen Freundes nicht abnehmen. Nicht, wenn sich Mara gerade von zwei anderen Kerlen durchpudern lässt.

„Das wollte Mara so.“ „Wie, einfach so? Sie sagt: Liebling, ich verschließe dir mal deinen Schwanz und vergesse den Schlüssel zu Hause?“

Wir sitzen auf meinem Schlafsack uns gegenüber. Ich ziehe ihr Shirt aus, sie meine Hosen. Ich massiere ihre Brüste. Sie streichelt meinen Käfig.

„Naja, nicht ganz. Aber sie ist halt eine sehr dominante Frau. Sie weiß, was sie will und fordert es auch ein. Du kannst ihr halt keinen Wunsch ausschlagen.“ „Und dann öffnet sie das Ding hier, wenn sie Lust auf dich hat?“

Sie klopft gegen den Käfig. Ich fühle, wie ihre kleinen Brüste sehr weich sind. Aber ihr Nippel sind dagegen hart wie Kirschkerne.

„Äh, ja!“ „Und heute gönnt sie es dir wohl nicht.“ „Ja, damit muss ich leben!“

„Bei meinem Kumpel war es so, dass er seine Frau nach Strich und Faden betrog – und der Käfig die Ultima Ratio war, um die schon ausgesprochene Scheidung zu verhindern.“ „Das spielt bei uns keine Rolle. Wir sind offen gestartet. Und wie du siehst, nimmt sie sich die Freiheit. Und ich nun auch!“ „Und du bist nicht einmal ein kleines bisschen eifersüchtig, dass in ihr wohl heute zwei Schwänze stecken würden, während du nun mit einer Frau dich vergnügst, in die du nicht eindringen kannst?“ „So ist das Leben!“ „Ich finde das cool. Ich finde, viel zu viele Frauen lassen sich in einer Beziehung unterbuttern. Dabei sollten viel mehr die Dominanz in einer Beziehung ergreifen!“

Ich unterdrücke mir ein Lächeln, als ich an Mara und ihren Freund denke, wo sich genau diese Mara unterbuttern lässt.

„Ja, aber das Nachsehen hast doch jetzt Du, wenn du nicht das bekommst, was du willst!“, kontere ich. „Vielleicht will ich ja auch gar nicht das, was du denkst? Vielleicht finde ich das gerade viel besser. Es muss ja nicht immer ein Dödel in mir stecken, wenn ich mich mit einen Kerl für einen Abend einlasse. Ich finde es übrigens schön, wie du meine Brüste streichelst!“ „Ich finde deine Brüste schön. Aber das heißt, du findest so etwas toll?“ „Mmmh. Keine Ahnung. Bisschen krass ist es schon. Andererseits meinen letzten Kerl gab ich den Laufpass, weil er mir zu bestimmend war. Auch im Alltag, aber vor allem im Bett.“

Ich frage mich, ob es so klug war, Mara als meine und nicht als eine Freundin auszugeben. Andererseits verhindert diese zur Schau gestellte Polygamie keine späteren Optionen.

Mit einer Hand greife ich nun in ihren Slip und kreise meinen Finger durch ihre Schamlippen. Sie sind schon feucht. Ich spüre ein paar weiche Härchen und umkreise ihren Kitzler. Ich dringe mit einen Finger in sie ein. Eine sanfte Brise fegt über das Zelt. Und wenn ich genau hinhöre, höre ich Mara seufzen. Wir schmunzeln beide. Ich denke mir meinen Teil, doch Eija spricht ihn aus.

„Sie hat wohl gerade genauso viel Spaß wie Ich!“ „Das hört sich aber gerade nicht so an!“ „Doch doch! Ich bin kein Freund von Leistungssport-Sex. So ein Finger kann bei mir Wunder bringen.“

Ich spüre, wie sie ihren Unterleib sich zu meinem Finger hin bewegt. Sie spielt mit ihm. Sie stöhnt ganz leise auf. Es ist eher so ein etwas tieferes Atmen. Ihr Hintern kreist und schmiegt sich an mich an. Sie spürt dabei unweigerlich meinen Käfig. Sie berührt mit dem Finger ihre Nippel und spielt mit ihnen. Eija atmet stärker.

„Ich bin so eine Schmusekatze.“

Ich ziehe sie zu mir heran – und lasse mich mit ihr auf den Schlafsack fallen. Mein Finger wandert wieder zu ihrer Muschi. Sie dreht ihren Kopf zu mir. Wir küssen uns. Ihr spüre ihre Zunge. Meine Zunge kreist um ihre. Mit meinem zweiten Finger umkreise ich ihre Nippel.

„Uh, ja!“

Ich erhöhe das Tempo. Sie zittert mehr. Sie stöhnt lauter. Mit einer Hand streife ich über ihren flachen Bauch. Ich berühre ihren Bauchnabel. Dann gleite ich wieder hoch zum Nippel.

„Uh. Ha. ha.“

Sie ist extrem leise. Sie krümmt sich. Sie bäumt sich auf. Dann schüttelt sie sich. Ich nehme meinen Finger vom Kitzler. Sie nimmt einen Finger dazu. Sie stöhnt noch einmal auf. Und bleibt entspannt liegen.

Sie küsst mich. Sie dreht sich zu mir und umarmt mich.

„Weißt du, dass es viele Männer gibt, die es nicht schaffen, mich zum Höhepunkt zu bringen?“

Ich schlafe mit Eija ein. Mara kommt die Nacht nicht mehr rüber. Aber anders als die anderen Nächte liege ich nicht wach und mache mir auch keine Gedanken.

[Am nächsten Morgen]

Jemand öffnet das Zelt von außen. Wir erwachen. Es ist Mara. Sie ist überrascht. Überrascht, dass eine Frau nackt neben mir liegt.

„Wir hatten also beide unseren Spaß!“, kommentiert Mara. Eija mischt sich ein: „Beide? Alle drei!“

Mara klettert hinein und zu dritt ist es extrem eng.

„Ich bin übrigens Eija. Und du hast einen echt coolen Freund!“

Ich hoffe Mara spielt mit und gibt nicht die Urlaubserklärung ab.

„Äh, ja. Danke. Bisschen ungewöhnlich, oder?“, sagt Mara und ich bin erleichtert. „Schon. Aber es muss euch ja Spaß machen. Aber bei seinen Fingern ist es wohl das Paradies auf Erden.“ „Ja, in der Tat!“, antwortet Mara.

Eija kramt ihre Sachen zusammen und verabschiedet sich. Nicht ohne noch mal mich – nackt wie sie ist – zu umarmen. „Vielleicht sehen wir uns noch beim Frühstück!“

Eija ist weg. Ich weiß nicht, ob ich sauer auf Mara sein muss, dass sie ihre Lage ausnutzt, um andere Kerle zu poppen, während dieser Käfig genau das verhindert. Oder dass ich mich freuen muss, so eine süße Blüte wie Eija kennen gelernt zu haben.

„Ich sehe, dir gefällt unser Rollenspiel!“, kommentiert Mara die Situation. „Rollenspiel?“ „Naja, dieses Spiel mit dem Käfig und der Dominanz. Es fühlt sich nicht einfach nur an wie fremd vögeln, wenn du weißt, dass du die Macht über einen Kerl hast, der gerade nicht an seinem Penis herumspielen kann, während zwei nicht gerade kleine Schwänze dich nach Strich und Faden durchvögeln.“ „Du denkst nicht mehr an deinen eigentlichen Freund?“ „Ehrlich. Gestern nicht! Aber zu dir: Wie hat Eija reagiert?“ „Naja, überrascht schon. Aber sie liebt wohl Kuschelsex.“ „Du anscheinend auch!“, meint Mara.

Wir liegen einige Minuten nebeneinander. Niemand sagt etwas. Aber in meinem Kopf schwirren die Gedanken!

Wir gehen zum Wasser. Mara lässt die Hüllen fallen und verschwindet im Wasser. Ungeachtet, dass noch gut fünf Kerle am Ufer stehen. Ich traue mich nicht. Ich sehe Eija. Sie gibt mir noch einen Zettel mit einer E-Mail-Adresse und einer Telefonnummer.

„Falls du mal in Helsinki bist…“, nach einer kleinen Pause, „du traust dich wohl nicht?“ „Ehrlich gesagt nein!“ „Dabei ist doch nichts dabei!“ „Findest Du!“ „Stehe doch dazu, dass du einen kleinen Käfig hast! Aber egal, ich ziehe mit meinen Freunden nun zum Klettern los! Viel Spaß!“

[Am letzten Abend in Norwegen]

Die letzte Etappe ist etwas zu ambitioniert gewesen. Viel zu spät kommen wir an. Zum Glück hat der Kajak-Verleih noch offen. Auf der Wiese errichten wir unser Zelt. Noch eine Nacht. Nach dem Aufstehen wird uns der Bus zum Flughafen bringen. Folglich sind wir auch viel zu geschafft, als dass irgendetwas passiert. Zumindest sagt das Mara. Ich finde ja, man kann nie so geschafft sein, als dass nicht doch noch ein Nümmerchen geht.

„Morgen ist dann der Tag der Entscheidung“, meint sie, während ich eine Suppe auf dem Campingkocher erhitze. „Für was?“, frage ich und gebe den Ahnungslosen. „Na ob Sören den Schlüssel dir … oder mir gibt!“ „Meinst du echt, ich stehe drauf, noch länger auf Wichsen, Vögeln, Pimpern und Poppen zu verzichten?“ „Zumindest hatten wir damit die letzten Tage ungemein Spaß. Aber im Ernst: du wirst morgen einen Sprint auf den Schlüssel machen, auf der nächstgelegenen Toilette dir einen von Palme wedeln, vielleicht noch irgend eine billige Schlampe vögeln und dich dann fragen, ob nicht das im Urlaub viel besser war!“ „Ich würde lieber morgen einen Sprint auf den Schlüssel machen und dich auf der nächstgelegenen Toilette vögeln!“ „Meinst du, dass ich das zulasse?“ „Was ist, wenn ich Sören in Kenntnis setze, dass du mit zwei Kerlen durchgebrannt bist?“ „Wird er dir glauben? Und wenn doch, was habe ich zu verlieren? Ich habe meine dominante Ader entdeckt und die kann ich bei Sören nicht ausleben. Warum“, sie lacht, „sollte ich diese dann morgen mit dir ebenso nicht ausleben und mich dir unterordnen?“

Die Frage bewirkt eine Kunstpause. Wir schlürfen die Suppe.

„Sieht du? Da fällt dir auch nichts ein!“

[In Sörens Wohnung]

Mara klingelt an Sörens Wohnungstür, sie hat keinen Haustürschlüssel mitgenommen. Sören lässt sie herein. Sie umarmen sich, als wäre nichts passiert. Aber ich sehe in ihren Augen, dass sie nicht so glücklich aussieht wie es bei der Abreise war.

Sören gibt mir den Schlüssel. Ich verschwinde auf Toilette. Mein Penis ist knochenhart. Ich fasse ihn an. Ich fühle mich befreit. Ich ziehe die Vorhaut zurück. Ich ziehe sie vor.

„Hey, andere müssen da auch noch drauf“, meint Mara von außen.

Ich verstaue mein Glied. Ich wasche mir die Hände. Ich packe den Käfig ein und verlasse die beiden.

Und hole mir zu Hause einen runter. Und einen zweiten. Dann packe ich meine Sachen aus und sehe den Zettel von Eija. Ich schließe die Augen. Ich sehe sie vor mir, wie sie am Lagerfeuer mit mir geflirtet hat. Ich setze mich hin. Ich hole mir noch einen Dritten runter. Ich habe sie vor Augen. Wie ich sie einfach nur mit meinen Händen verwöhnte. Ich spüre das Verlangen, ihren Körper noch einmal zu berühren. Ihre harten Nippel. Ihren flachen Bauch. Und ihre feinen, sanften Schamhärchen. Ich spritze erneut.

Ich schreibe ihr eine Mail. Zwei Wochen später fliege ich nach Helsinki. Mit dem Käfig im Gepäck.

Als ich in Helsinki ankomme, erreicht mich eine SMS. Von Mara. Sie fragt, wo ich ihren Käfig hingelegt habe, sie benötigt ihn. Ich schmunzle.

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In eigener Sache: Meine letzte Geschichte ist nun über ein Jahr her – und werde auch künftig es wohl nicht mehr häufiger schaffen. Es kostet doch einiges an Zeit, geile Ideen soweit reifen zu lassen, bis ich sie hier veröffentlichen kann. Zudem fehlt mir auch etwas die Zeit.

Auf jedem Fall möchte ich mich bei all denen Bedanken, die mich hier unterstützen. Bei der Geschichte griff ich auf Anregungen und Ideen folgender Lektoren zurück: Danke: Hunter/blx, Kai und Mike!

Natürlich danke ich auch allen, die hier ihre Anregungen und Phantasien kommentieren. Natürlich auch über Lob und Kritik! Und über die 5 Sternchen und Favoriten-Herzchen.

Wer mich künftig gerne mit unterstützen möchte: über mein Profil könnt ihr mir Nachrichten zukommen lassen!

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