Eine Party und ihre Folgen

Liebe Leserinnen und Leser,

es hat ein wenig länger gedauert, aber ich versichere euch, dass es nicht meine Absicht war, euch so lange warten zu lassen. Schon seit geraumer Zeit liegt der nun vorliegende 4. Teil der Geschichte um Julia auf meinem Rechner, aber ich fand einfach nicht die Zeit zum Hochladen.

Ich hoffe, ihr freut euch trotzdem darüber, dass es weiter geht und falls euch die Geschichte nicht mehr allzu gut in Erinnerung sein sollte beziehungsweise für alle, die an dieser Stelle neu einsteigen: lest euch die ersten drei Teile einfach (noch einmal) durch.

Nun also viel Spaß und gute Unterhaltung! Wie immer freue ich mich über jeden eurer Kommentare, kritische Anmerkungen und eure Meinungen.

Liebe Grüße

Euer

Panthera_tigris

Teil 4: Sklaven unserer ureigensten, primitivsten und animalischen Instinkte

Einen Moment lang glaubte ich, Spiegelbild-Julia würde mir tatsächlich antworten. So etwas in der Art wie: „Ach, wirklich? Ist mir ja noch gar nicht aufgefallen“, wobei ich mir vorstellte, mein spiegelhaftes Ich würde dabei ironisch mit den Augen rollen. Oder etwa: „Schön, dass du es jetzt auch weißt. Ich wusste es übrigens schon lange.“

Natürlich blieb mein Spiegelbild mir in Wahrheit eine Antwort schuldig. Trotzdem war ich richtig erleichtert, mir das selbst gegenüber eingestehen zu können. Es fühlte sich richtig toll und befreiend an, mich nun endlich zu mir selbst zu bekennen. Zwar konnte ich mir immer noch nicht vorstellen, mich vor anderen zu outen, ganz besonders fürchtete ich Toms Reaktion, aber mit meinem inneren Coming-Out hatte ich zumindest den ersten Schritt getan.

Ich kehrte zu Gina zurück. Diese lag nackt und ausgestreckt auf dem Bett und hatte sich eine Zigarette angesteckt. Verträumt blies sie kleine Rauchkringel in die Luft. Ich blieb im Türrahmen stehen und bestaunte einmal mehr ihren bezaubernden Körper: das dunkle, kastanienbraune Haar, das ihr ebenmäßiges Gesicht mit diesem herzlichen und ansteckenden Lächeln so perfekt einrahmte, ihre großen, festen Brüste, der flache und durchtrainierte Bauch, ihre Spinnentätowierung, die endlos langen Beine…

„Was ist?“, fragte Gina als sie sah, dass ich zurückgekehrt war und sie anstarrte.

„Du siehst einfach wunderschön aus“, gestand ich und ließ mich nun neben ihr wieder aufs Bett fallen.

Wir küssten uns erneut und ich schmeckte den Tabakrauch in ihrem Mund. „Willst du auch mal ziehen?“, fragte sie und hielt mir den glühenden Krebsstängel vor die Nase.

„Danke, aber ich rauche nicht“, antwortete ich knapp.

Gina drückte die Zigarette an einem gläsernen Aschenbecher aus. „Ich normalerweise auch nicht. Na ja, hin und wieder mal. Wenn der Sex besonders gut war, brauche ich eine Zigarette danach“, sagte sie.

Ich errötete und sagte: „Dann hat dir der Sex also gefallen?“

„Und wie! Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich nie auf die Idee kommen, dass lesbischer Sex für dich Neuland ist.“

„Danke“, sagte ich, „ich habe auch die beste Lehrmeisterin. Und ich muss zugeben, obwohl es für mich neu ist, gefällt es mir sehr. Es ist aufregend und…ich weiß auch nicht, ich kann es noch nicht so richtig in Worte fassen. Ich glaube, ich muss selbst erst herausfinden, was diese neue Seite an mir bedeutet. Es ist einfach noch so ungewohnt.“

Gina küsste mich erneut und flüsterte mir dann ins Ohr: „Lass dir Zeit und überstürze es nicht. Ansonsten sei einfach offen, lass alles auf dich zukommen und genieße es. Das ist alles, was ich dir raten kann.“

Schließlich stand sie auf und sagte: „Ich glaube, wir sollten jetzt erst mal duschen gehen. Und anschließend müsste mein Bett frisch bezogen werden. Das Laken ist ja klatschnass.“

Ich lachte und entgegnete: „Daran bist du zum größten Teil selbst schuld. Spritzt du immer so viel, wenn du kommst?“

Gina antwortete: „Meistens ja. Früher war es mir total peinlich, dass ich beim Sex so feucht werde. Doch Peter, meinem Freund, gefällt es und er hat mir die Angst genommen. Heute ist es für mich nur lästig, wenn ich hinterher die Sauerei weg machen muss.“

Wir schlüpften schließlich zusammen in die beengte Duschkabine. Zwar war der Platz ziemlich klein, doch das machte uns nichts aus. Wir nutzten den dichten Körperkontakt zum Schmusen und tauschten Zärtlichkeiten aus, während das warme Wasser angenehm auf uns herabprasselte. Gina ließ ihre Hände dabei noch einmal zwischen meine Beine wandern und fingerte mich unter der Dusche, bis ich noch einmal zu einem Höhepunkt kam. Als es mich überkam, wurden meine Knie weich und ich wäre bestimmt hingefallen, wenn Gina mich dabei nicht abgestützt hätte.

Anschließend zogen wir unsere Kleidung wieder an, wechselten die Bettwäsche und tranken noch zusammen einen Kaffee. Dann verabschiedete ich mich von Gina, nicht ohne gegenseitig unsere Nummern getauscht zu haben und uns zu versprechen, dass wir uns schon bald wieder sehen wollten und schließlich machte ich mich auf den Weg nach Hause.

******

Weil das Wetter so schön war, beschloss ich spontan, heute nicht mit der Straßenbahn zu fahren, sondern den etwa halbstündigen Weg zu Fuß zurückzulegen. Als ich hinaus ins Freie trat, umfing mich sofort die schwül-warme Luft dieses herrlichen Oktobertages.

Während ich mich den breiten Gehweg entlang schob, grübelte ich wieder einmal über meine aktuelle Lage nach.

Dass ich bi war, stand für mich nun außer Frage. Es würde zwar noch eine ganze Weile dauern, bis ich zu mir auch in der Öffentlichkeit würde stehen können. Aber zumindest mir gegenüber konnte ich schon so ehrlich sein. Tom würde ich erst einmal nichts davon erzählen, obgleich es mich quälte, die Person, die ich am meisten liebte, nicht einweihen zu können. Doch ich fürchtete immer noch, dass ich mit einem solchen Geständnis unsere Beziehung zerstören würde. Immerhin hatte ich ihn betrogen. Nicht nur das, aus einem einmaligen Ausrutscher war inzwischen so etwas wie eine richtige Affäre geworden. Trotzdem war das alles so neu und aufregend für mich, dass ich einfach nicht widerstehen konnte. Es bereitete mir zwar ein schlechtes Gewissen, dass ich Tom dermaßen hinterging, aber ich wusste, dass ich einfach nicht anders konnte.

Obwohl ich mit meinem Eingeständnis die drängendste Frage beantwortet hatte, warum ich plötzlich Frauen so attraktiv fand und trotzdem nicht auf Männer verzichten wollte, war meine bisher unentdeckte sexuelle Orientierung für mich gleichzeitig schon wieder eine Menge neuer Fragen auf. Die drängendste, die ich mir auf dem Nachhauseweg stellte, war die, ob ich Frauen nur sexuell anziehend fand oder ich auch in der Lage wäre, eine Frau richtig zu lieben. Was, wenn ich mich eines Tages in Gina verlieben würde? Was würde das bloß für meine Beziehung mit Tom bedeuten?

Lange grübelte ich darüber nach. Es stimmte, ich fand Gina wahnsinnig sexy. Der Sex mit ihr war himmlisch und sie wusste ganz genau, welche Knöpfe sie bei mir zu drücken hatte, um mich so richtig auf Touren zu bringen. Ich liebte den Duft ihrer Haare, ihre zarte Haut, das Gefühl, wenn wir in innigen Küssen miteinander verschmolzen. Und jedes Mal, wenn ich sie ansah, kribbelte es in meinen Eingeweiden. Allerdings war es nicht dieses typisch Gefühl von Schmetterlingen im Bauch. Viel eher fühlte es sich an wie ein erotisches Prickeln. Also doch nicht verliebt?

Ich hielt an, schloss meine Augen und versuchte, mir Gina vorzustellen. Sofort zog es mächtig zwischen meinen Beinen. Dann dachte ich an Tom und das Gefühl wurde anders. Wohlig, warm und…eben so wie Verliebtsein sich anfühlte! Ich war also an Frauen vermutlich nur in sexueller Hinsicht interessiert. Was zugegebenermaßen die Probleme nicht gerade kleiner machte. Denn egal ob verliebt oder nicht, das was ich mit Gina trieb, war und blieb Fremdgehen.

Ich beschloss, vorerst nicht weiter über diese Dinge nachzugrübeln. Wahrscheinlich hatte Gina recht und ich sollte das Kommende einfach auf mich zukommen lassen. Also setzte ich meinen Weg an diesem herrlichen Oktobertag fort und schlenderte durch die lichtdurchfluteten Straßen Leipzigs nach Hause.

Als ich die Tür unserer Wohnung aufschloss, war Tom schon zu Hause und saß am Küchentisch. Er hatte sich die Reste unseres gestrigen Mittagessens warm gemacht und begrüßte mich freudestrahlend.

„Willst du auch was?“, fragte er mich und deutete auf ein zweites Gedeck neben dem seinen, das jedoch noch nicht mit Essen beladen war.

„Nein danke“, antwortete ich, „ich habe schon gegessen.“

Ich küsste ihn zur Begrüßung auf den Mund und Tom zog mich stürmisch an sich heran, um den Kuss zu erwidern. Bereitwillig ließ ich mich auf seinen Schoß sinken und schmiegte mich eng an ihn, um möglichst viel seiner Wärme genießen zu können. Gott, wie ich diesen Kerl doch liebte!

„Mhm“, sagte Tom, „du riechst frisch geduscht.“

Fuck! Daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Was, wenn er misstrauisch werden und alles herausfinden würde?

„Ja, weißt du…“, sagte ich zögerlich, „ich war ziemlich verschwitzt…nach dem Sport.“

„Sport? Was denn für ein Sport?“, fragte Tom neugierig und es fühlte sich für mich an als unterzöge er mich einem scharfen Verhör. Sofort schrillten meine Alarmglocken. Ich durfte mir jetzt bloß nichts anmerken lassen, sonst würde er merken, dass etwas nicht stimmte.

Irgendjemand hatte mir mal geflüstert, dass es bei geschicktem Lügen zwei Grundregeln gab, um möglichst nicht erwischt zu werden: Erstens, sei möglichst spezifisch und denke dir Details aus, ansonsten läufst du Gefahr, dass man erkennt, dass du dir alles nur oberflächlich ausgedacht hast. Und zweitens, versuche so nah wie möglich an der Wahrheit zu bleiben, sonst verstrickst du dich leicht in Widersprüche.

„Volleyball“, antwortete ich knapp.

„Seit wann spielst du Volleyball?“, fragte Tom und runzelte die Stirn. Ob er etwa etwas gemerkt hatte?

„Na ja, heute eigentlich zum ersten Mal“, log ich und hoffte, dass ich dabei nicht errötete. „Eine Freundin von mir hat mich eingeladen, heute doch mal mit zu gehen, vielleicht könnte es mir ja gefallen.“

„Und hat es dir gefallen?“

„Ja, und wie“, antwortete ich begeistert. Vielleicht sogar eine Spur zu euphorisch. Ich hoffte, dass ich mich durch meine Antwort nicht verraten hatte.

„Heißt das, dass du künftig öfter zum Volleyballtraining gehen willst?“

„Ja. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und es ist ein toller Ausgleich zum Unistress. Ich kann mir vorstellen, dass ich künftig öfter…zum Training gehen werde.“ Obwohl mir klar war, dass ich höllisch aufpassen musste, konnte ich mir nicht verkneifen, innerlich zu grinsen. Wenn Tom wüsste, welches Training ich in Wahrheit fortzuführen beabsichtigte.

Doch Tom ließ mir nicht viel Zeit und fuhr mit seinem Verhör gnadenlos fort: „Wer war denn die Freundin, die dich nun zum Volleyball…verführt hat?“

Bei dieser Frage musste ich mich beinahe verschlucken. Damit hatte ich nun nicht gerechnet. Ich überlegte, was ich darauf antworten sollte. Den ersten Punkt, spezifische Details zu benutzen und die Lüge damit auszuschmücken hatte ich befolgt. Nun wäre also Punkt zwei an der Reihe, möglichst dicht an der Wahrheit bleiben.

„Gina“, antwortete ich wie aus der Pistole geschossen. „Du kennst sie flüchtig. Sie ist das Mädchen, das du letztens kurz auf der Party gesehen hast, zu der du mich geschleppt hast. Du weißt schon, das Mädchen mit der coolen Tätowierung und der auffälligen Haarsträhne.“

Tom dachte einen Moment lang nach, kratzte sich dabei an der Stirn und antwortete dann: „Ja, ich glaube ich erinnere mich an sie. Ihr habt euch an dem Abend ziemlich gut unterhalten, nicht?“

„Das stimmt. Sie studiert auch Biologie. Daher sind wir miteinander ins Gespräch gekommen.“, antwortete ich, was sogar der Wahrheit entsprach.

„Ist sie nett?“, wollte Tom wissen.

„Sehr sogar. Wir haben uns auf Anhieb so gut verstanden als würden wir uns schon ewig kennen“, sagte ich, was ebenfalls der Wahrheit entsprach. Dass wir an dem Abend viel weiter gegangen waren als es für gewöhnliche Freundinnen üblich war, verschwieg ich aber. Streng genommen war das also gar nicht gelogen, ich ließ einfach das eine oder andere Detail aus.

Tom schien mit meiner Antwort zufrieden zu sein und das Verhör vorerst beenden zu wollen. „Vielleicht solltest du sie mal zu uns einladen. Wir könnten gemeinsam mal wieder in den Zoo gehen, da waren wir schon lange nicht mehr. Und danach könnten wir hier bei uns etwas zusammen kochen“, schlug Tom vor.

„Vielleicht sollte ich das wirklich einmal“, antwortete ich. Dann fügte ich hinzu: „Ich glaube, du wirst sie mögen.“

„Wie wäre es am Wochenende?“, schlug Tom vor.

Ich zuckte mit den Achseln und entgegnete: „Ich kann sie ja mal fragen, ob sie Zeit hat.“

„Mach das“, sprach Tom und schob sich die letzten Speisereste seines Tellers in den Mund. Anschließend nahm er den Teller und leckte ihn laut schmatzend mit seiner Zunge ab. Sofort warf ich ihm einen bösen Blick zu, denn er wusste ganz genau, dass ich diese Unsitte an ihm absolut nicht leiden konnte.

„Wenn Gina am Wochenende bei uns ist, wirst du das aber nicht tun“, ermahnte ich ihn.

Breit grinsend antwortete Tom: „Wir werden sehen.“

„Wehe“, feuerte ich zurück, „sonst…“

„Sonst was?“

„Sonst glaube ich, dass du am Wochenende keinen Nachtisch bekommst.“ Ich zwinkerte mit dem Auge und Tom verstand, dass ich damit keineswegs eine Süßspeise meinte.

„Das kannst du nicht machen.“

„Und wie ich das kann.“

„Aber…dann…“

„Dann bleibt mehr Nachtisch für Gina und mich“, antwortete ich und schlagartig wurde mir klar, wie doppeldeutig diese Antwort klingen musste.

Tom horchte auf und sagte belustigt: „Soso, diese Gina scheint dir ja regelrecht den Kopf verdreht zu haben.“

„Unsinn“, entgegnete ich, „wir sind halt gute Freunde und verstehen uns prima.“ Schnell beeilte ich mich, das Thema zu wechseln: „Wenn du jetzt mit Essen fertig bist, was hältst du davon, wenn wir noch ein wenig raus gehen und die Sonne genießen?“

Tom zuckte mit den Schultern und antwortete: „Tolle Idee. Was schlägst du vor?“

„Wir waren schon lange nicht mehr im Rosental“, antwortete ich, „Du weißt schon, wir könnten mal wieder auf den Aussichtsturm dort gehen.“

Tom dachte kurz über meinen Vorschlag nach und antwortete dann: „Abgemacht. Ich zieh mir nur schnell noch ein anderes T-Shirt an. Warte so lange auf mich, ja?“

Er stand auf und flitzte ins Schlafzimmer, um sich von dort aus dem Kleiderschrank ein neues Kleidungsstück zu holen. Ich blieb in der Küche stehen und atmete erleichtert auf. Da hatte ich gerade so noch die Kurve gekriegt!

******

In der Ferne sah ich in der Luft, dicht über der sich im glitzernden Sonnenlicht kräuselnden Wasseroberfläche, etwas Blaues aufblitzen. Ich nahm das Fernglas, das um meinen Hals baumelte und das ich als Biologiestudentin so gut wie überall mit hinnahm, und hielt es mir vor die Augen ohne meinen Blick von der Stelle abzuwenden, an der ich die helle Lichtreflektion vernommen hatte.

„Was ist?“, fragte Tom leise, als er registrierte, dass ich stehen geblieben war.

„Pssst“, antwortete ich und deutete mit ausgestrecktem Zeigefinger nach vorn. „Dort drüben, auf dem Ast.“

Die kobaltblaue, schillernde Oberseite und die rostroten Bauchfedern waren unverkennbar, ein Eisvogel, der Schnabelfärbung nach zu urteilen ein Männchen, hatte soeben einen kleinen Fisch erbeutet und landete auf einem dürren Ästchen. Mit einer kräftigen Bewegung schleuderte er seine im Schnabel zappelnde Beute gegen den Ast, auf dem er saß. Das Fischlein zuckte ein letztes Mal, dann wendete der Vogel seine Beute geschickt und schluckte sie mit dem Kopf voran in einem Stück nach unten.

Ich hatte schon öfter Eisvögel an fast der gleichen Stelle beobachten können und zückte mein kleines Büchlein, in dem ich derartige Beobachtungen stets sorgfältig einzutragen pflegte.

Für Tom war es die erste Begegnung mit einem Eisvogel und erstaunt über das schillernde Gefieder stand er mit weit offenem Mund da und beobachtete den fliegenden Fischjäger begeistert. „Der ist wunderschön“, antwortete er mit leuchtenden Augen wie ein kleines Kind.

„Ja, das ist er in der Tat“, pflichtete ich ihm bei. Obwohl ich mittlerweile regelmäßig die azurfarben Vögel beobachtet hatte, war es jedes Mal auch für mich etwas ganz Besonderes, wenn ich wieder einmal einen der scheuen Vögel erblickte.

„Wie schade, dass ich meine Kameraausrüstung nicht dabei habe“, stöhnte Tom enttäuscht. Als Physikstudent war er natürlich von allem begeistert, was auch nur im entferntesten mit Technik zu tun hatte und so war es kein Wunder, dass er sich in seiner Freizeit schon seit Längerem intensiv mit der Fotografie beschäftigte.

Ich hielt ihm das Fernglas hin, damit er das fliegende Juwel nun auch einmal aus der Nähe betrachten konnte. Dankbar nahm er es entgegen und mit großer Begeisterung schaute er sich den kleinen Vogel nun genauer an.

Als ich Tom ansah, wie er mit dieser grenzenlosen, ansteckenden Begeisterung durch das Glas stierte, fühlte ich mich ihm in diesem Moment wieder unendlich nah. Es mag ein vergleichsweise unbedeutender Moment gewesen sein, doch für mich war er absolut intim. Einfach alles stimmte. Ich war hier mit ihm draußen an der frischen Luft, genoss die wärmenden Sonnenstrahlen und zusammen teilten wir soeben eine gemeinsame Leidenschaft. Vergessen war für den Moment das schlechte Gewissen. In diesem Augenblick hatte ich das Gefühl, dass nichts und niemand sich hätte zwischen uns stellen können. Nicht mal ein hauchdünnes Blatt Papier hätte zwischen uns gepasst und ich bekam das dringende Bedürfnis, meinem Freund noch näher zu kommen.

Mit meinem Arm hakte ich mich bei ihm ein und lehnte meinen Kopf an seine Schulter. Minutenlang standen wir einfach nur da, beobachteten den kleinen Vogel und genossen unsere Zweisamkeit. Es war als stünde die Welt um uns für einen winzigen Augenblick still, so als wolle sie uns damit mitteilen, dass dieser Moment nur für uns zwei reserviert war und möglichst ewig dauern würde.

Ich merkte, dass ich plötzlich Details wahrnahm, die mir zuvor verborgen waren. Das Laub der Bäume hatte begonnen, sich zu verfärben, was mir bei meiner letzten Morgenrunde am Wochenende im Park überhaupt nicht aufgefallen war, so sehr war ich mit mir selbst beschäftigt gewesen.

Das sanfte Plätschern des Bachs, das leise Rascheln der Blätter im Wind und das zankende Zwitschern einiger Spatzen, die sich um ein paar Krümel auf dem Boden rund um einen Mülleimer stritten, drangen an meine Ohren. Für mich klang es wie Musik, eine bezaubernde Symphonie der Naturklänge und ich war froh, dass es Tom war, mit dem ich diesen Moment teilen durfte.

Tom war es, der den Augenblick schließlich für beendet erklärte, indem er mir das Fernglas wieder in die Hand drückte und laut sagte: „So, genug geschaut, komm, lass uns weiter gehen. Wir wollen schließlich noch am Aussichtsturm ankommen.“ Damit holte er mich aus meinem Tagtraum zurück in die bittere, kalte Realität. Die Realität, in der ich die liebste, netteste und mir wichtigste Person in meinem Leben so schäbig hintergangen hatte.

Stumm nickte ich mit dem Kopf und folgte Tom, der inzwischen schnurstracks Kurs in Richtung Aussichtsturm nahm. Ich sah Tom hinterher. Sein Gang war leicht und unbeschwert, er hatte ja keine Ahnung, was passiert war. Ich fragte mich, wie lange das noch so sein würde. Was hatte ich ihm und uns bloß angetan?

Zögerlich folgte ich meinem Freund. Zum Aussichtsturm war es nicht mehr besonders weit. Obwohl es heute ein besonders schöner Tag war und die Sonne kräftig und warm schien, waren wir weit und breit die einzigen Menschen.

„Wo bleibst du denn?“, fragte Tom plötzlich. Er war stehen geblieben und hatte sich zu mir wartend umgedreht, die Hände in die Hüften gestemmt.

„Entschuldige“, seufzte ich, „aber ich war mit meinen Gedanken gerade woanders.“

„Das sehe ich“, entgegnete Tom und fügte dann breit grinsend hinzu: „Hoffentlich hast du in deinen Gedanken daran gedacht, was wir zwei heute Abend machen könnten, wenn wir wieder daheim sind.“

Nun war ich es, die grinsen musste. Nachdem ich Tom endlich eingeholt hatte, fragte ich ihn mit gespielter Schüchternheit: „So? Was glaubst du denn, was wir heute noch anstellen könnten?“

Tom antwortete augenzwinkernd: „Ach, mir würde da so Einiges einfallen. Komm her!“ Er zog mich zu sich heran und küsste mich stürmisch.

Ich musste mich auf die Zehenspitzen stellen, immerhin überragte Tom mich um mehr als einen Kopf. Zärtlich schmiegte ich mich an seinen starken Körper und schlang meine Arme um ihn. Seine weichen Lippen fühlten sich wundervoll an und knabberten zärtlich an den meinen. Nur allzu gerne erwiderte ich seinen Kuss. Tom wurde fordernder und ich gewährte seiner drängenden Zunge widerstandslos Einlass. Mehr noch, auch ich ließ meine Zunge nicht untätig bleiben. Während unsere Zungen einander jagten, bekam ich nur am Rande mit wie Toms Hände sanft über meine Hüfte streichelten.

Jede einzelne seiner Berührungen fühlte sich so unglaublich intensiv und fordernd an. Sehnsuchtsvoll streichelten seine kräftigen Pranken über meinen zierlichen Körper und ich musste lustvoll keuchen.

„Mhm, das fühlt sich himmlisch an“, raunte ich ihm ins Ohr. Meine Lippen verschmolzen wieder mit den seinen. Wir küssten einander immer fordernder.

Toms Hände machten mich kribbelig, fuhren sie doch langsam in kreisenden Bewegungen immer wieder über meine Taille, die Körperseite entlang nach oben und dann wieder nach unten. Ich fühlte, dass mein Schoß heftig zu pochen begann und dass es zwischen meinen Beinen zunehmend feuchter wurde.

Toms Hände wanderten wieder nach unten und erreichten den Saum meines Tops. Er ließ sie eine Weile dort ruhen und als ich keine Gegenwehr leistete, schob er vorsichtig, beinahe schüchtern die Fingerkuppen unter das eng anliegende Kleidungsstück. Seine Fingerkuppen strichen über meinen nackten Bauch und fühlten sich auf meiner Haut warm und herzlich willkommen an. Tom wurde etwas mutiger und schob die Finger zur Gänze unter mein Top.

Unser Treiben ging auch an Tom selbst nicht spurlos vorbei, denn ich spürte, wie es in seiner Hose zunehmend enger wurde und sein Glied durch seine Jeanshose hindurch gegen meinen Bauch drückte.

Tom schob seine Hände nun vollständig unter mein Top und ließ sie immer höher wandern, bis seine zärtlichen Fingerkuppen leicht zitternd meine Brust berührten. Seine Augen weiteten sich als er spürte, dass ich darunter keinen BH trug.

„Julia“, stöhnte er erregt, „du…trägst ja…gar keinen…“

„Den habe ich nach dem Sport nicht wieder angezogen, weil es so bequemer ist“, raunte ich. In Wahrheit lag er noch bei Gina im Schlafzimmer auf dem Fußboden. „Bist du enttäuscht?“

„Nein“, antwortete Tom mit einem aufgeregten Beben in der Stimme, „im Gegenteil. Das macht mich tierisch an.“

„Mhm, ich merke es“, antwortete ich lachend, denn ich spürte, dass Toms Beule zu Leben erwachte und zitterte.

Dann flüsterte ich ungeduldig: „Nur zu. Trau dich und berühre sie endlich.“ Ich konnte es kaum erwarten, dass sich Toms Finger endlich in mein festes Fleisch krallen und fahrig mit meinen Nippeln spielen würden.

„Bitte, ich halte es kaum noch aus“, ergänzte ich.

Tom zögerte kurz. Unsicher schaute er mir in die Augen so als fragte er sich, ob er damit nicht einen Schritt zu weit ging, immerhin waren wir noch immer in einem öffentlichen Park unterwegs. Doch dann nickte er stumm und legte seine Hände endlich auf meine Brüste. Als seine Handinnenflächen meine bereits harten Nippel berührten, stöhnte ich erfreut auf.

Ich schloss genießerisch die Augen und schnurrte wie ein Kätzchen: „Tom…ohhhh…was machst du nur mit mir? Das fühlt sich gut an…“

Seine Finger kneteten meine flachen Brüste unter dem Stoff des Tops. Geschickt walkte er meine beiden Wonnekugeln in seinen Händen und ich seufzte dabei entzückt. Ich wollte nicht untätig bleiben, also setzte ich nun gleichfalls meine Hände in Bewegung. Vorsichtig schob ich meine rechte Hand unter Toms Hose, fuhr damit durch seine gestutzten Schamhaare und erreichte sein Glied, das bereits prall mit Blut gefüllt war. Mit meinen Fingern umklammerte ich Toms Lanze, die sich in ihnen warm, samtig, fest und zugleich fest und weich anfühlte.

Tom zog scharf die Luft ein als meine Finger sich um seinen Penis schlossen und antwortete mir dann: „Fuck, was machst du denn bloß mit mir?“

Ich grinste und während ich immer noch seinen harten Schwanz fest umklammert hielt, erwiderte ich leise schmunzelnd: „Ich kann auch aufhören, wenn dir das lieber ist.“

Tom stierte mich an und sagte dann drohend: „Untersteh dich. Hör jetzt bitte bloß nicht auf!“

Das war Ansporn genug für mich, nun etwas forscher zu Werke zu gehen. Langsam begann ich, sein Glied unter der Hose zu wichsen. Während ich mich seinen steifen Mast entlang nach unten in Richtung Wurzel arbeitete, hauchte ich Tom zu: „Na, wie gefällt dir das? Sag schon, mache ich das gut?“

Tom jauchzte vergnügt auf. „Du…du machst das phantastisch…das ist so…geil.“

Es gefiel mir, Tom derart Freuden zu bereiten und der Umstand, dass wir bei unserem Treiben jederzeit erwischt werden könnten, ließ auch meine eigene Geilheit ins Unermessliche steigen.

Als meine Hand ihr Ziel erreicht hatte, bewegte ich sie wieder genau so langsam wie zuvor in Richtung Spitze und schob dabei Toms Vorhaut über die prall gefüllte Eichel. Ein Tropfen Vorsagt quoll aus seiner Eichel hervor und benetzte meinen Unterarm.

Wieder oben angekommen, ließ ich meine Hand sofort wieder nach unten gleiten. Dann wieder nach oben. Allmählich steigerte ich mein Tempo und wichste meinen Freund immer schneller.

Tom krümmte sich bereits lustvoll und stöhnte, hechelte und keuchte vor Geilheit. Ihn so zu sehen, wie er mit seiner eigenen Lust kämpfte, machte mich tierisch an. Es fehlte nicht mehr viel und er würde den sämigen Inhalt seiner Länden in seine Retroshorts ejakulieren. Er war so mit sich selbst beschäftigt, dass er dabei vergaß, sich um meine Brüste zu kümmern.

Unvermittelt zog ich meine Hand aus seiner Hose heraus. Ungläubig, ja vielleicht sogar etwas enttäuscht blickte Tom mich an als wolle er damit sagen: „Warum hast du aufgehört?“

Ich leckte mir über die Lippen, dann küsste ich Tom verlangend und hauchte ihm erregt zu: „Tom…ich…ich halte es nicht mehr aus. Warum bis heute Abend warten? Bitte, Liebster, komm und nimm mich. Jetzt und hier.“

Ich griff Toms Hände und zerrte ihn ein Stück weit in die Büsche, bis wir etwa zwanzig Meter tief in den Wald vorgedrungen und vom Hauptweg aus nicht mehr zu sehen waren. Mit jedem unserer Schritte knackten unter uns morsche Ästchen und das herabgefallene Laub raschelte.

„Langsam“, mahnte Tom mich. Er schien meine Idee wohl nicht so begeistert zu teilen wie ich angenommen hatte, denn er fügte hinzu: „Julia, wir können doch nicht einfach hier in aller Öffentlichkeit…“

Doch ich ließ ihn nicht ausreden und fuhr ihm dazwischen: „Was soll schon passieren? Hast du nicht gesehen, dass wir weit und breit die einzigen sind? Also denk nicht weiter darüber nach und lass mich nicht länger warten.“

Ich ging vor ihm auf die Knie, öffnete selbst tierisch erregt und deshalb etwas ungeschickt den Knopf seiner Hose. Mit bebenden Fingern verfuhr ich in gleicher Weise mit seinem Reißverschluss und befreite schließlich Toms Schwanz aus dessen Stoffgefängnis. Er sah genauso aus wie ich ihn mir wenige Augenblicke vorher unter seiner Jeans vorgestellt hatte. Die pralle dunkelviolette Eichel lugte gespannt aus ihrer zurückgerollten Kapuze hervor und deutlich zeichneten sich unter der Haut die bläulich schimmernden Adern ab. Ich fuhr mit meiner Hand über Toms steife Rute, wichste ihn zwei-drei Mal und nahm ihn dann in den Mund. Gierig lutschte ich an Toms Schwanz wie an einem Eis.

Toms Männlichkeit verströmte ein intensives, moschusartiges Aroma, was mich noch zusätzlich aufgeilte. Wie von Sinnen lutschte und sog ich an der fleischigen Stange, labte mich an seinem nussig-männlichen Aroma und Tom schien diese Massage seines Schwanzes mit meinem Mund sichtlich zu genießen.

Tom griff mir vorsichtig an den Hinterkopf. Mit seinen Fingern fuhr er durch meine rote Mähne und kraulte liebevoll meine Kopfhaut. Dann drückte er mich mit sanftem Druck noch näher zu sich heran und sein Schwanz rutschte noch etwas tiefer in meinen Mund. Erschrocken über diesen völlig impulsiven Akt meines Freundes riss ich die Augen auf und funkelte Tom vorwurfsvoll an. Ich hatte Mühe, mich auf die neue Situation einzustellen und obwohl wir von einem Deepthroat weit entfernt waren, musste ich aufpassen, dass ich mich nicht an Toms Schwanz in meiner Mundhöhle verschluckte.

Aber ich konnte ihm nicht wirklich böse sein und bald schon hatte ich mich an die zusätzlichen Millimeter in meinem Mund gewöhnt und verwöhnte ihn wieder mit saugenden und schmatzenden Bewegungen. Ein dünner Speichelfaden lief meinen Mundwinkel herunter.

Bereitwillig ließ Tom sich von mir blasen und wurde immer erregter. Er schnaubte vor Entzückung. Doch mir wurde bewusst, dass mein eigener Körper auch nach Befriedigung lechzte. Ich wollte, nein ich konnte, nicht mehr länger warten. Verdammt, ich wollte endlich Toms Schwanz zwischen meinen Beinen spüren.

Ich ließ darum von Toms hartem Glied ab, erhob mich und lehnte mich mit dem Bauch an eine alte Eiche. Die raue, tief gefurchte Borke fühlte sich hart und kratzig unter meinen zum Bersten gespannten Nippeln an, obwohl ich durch den Stoff meines Tops vor einer direkten Berührung geschützt war. Mit ungeduldigen Bewegungen öffnete ich meine Jeans und zog sie mir in einem Ruck mitsamt meines Slips bis zu den Knöcheln herunter. Und der warme Wind umschmeichelte meine nunmehr nackten Beine, ließ mich erschauern.

Sofort stieg mir mein eigener intensiver Duft in die Nase und ließ mich noch geiler werden. Ein deutlicher, dunkel verfärbter Fleck in meinem Höschen ließ erahnen, dass mich meine oralen Bemühungen nicht nur feucht, sondern regelrecht tropfend nass gemacht hatten und ich spürte, wie mir –jetzt, da der schützende Stoff fehlte- mein Saft das Bein entlang herunter rann.

Ich wollte kein langes Vorspiel und das war bei meinem hohen Grad der Erregung sowieso gar nicht nötig. Ich wollte endlich von Tom hart genommen werden.

Lasziv räkelte ich mich vor ihm. Mit einer katzengleichen Bewegung machte ich ein Hohlkreuz, stützte mich mit meinen Armen dabei an der rissigen Borke des alten Baumes ab und streckte ihm meine runden Pobäckchen verführerisch entgegen, dass meine vor Feuchtigkeit glänzenden und stark geschwollenen Schamlippen ihm in freudiger Erwartung entgegenlächelten.

Ich drehte meinen Kopf herum, sodass ich ihm mit meinen leuchtenden Augen direkt ins Gesicht sehen konnte und hauchte verführerisch: „Komm Liebster, bitte fick‘ mich endlich!“

Deutlich konnte ich sehen, dass Tom mit sich selber rang. Sein Schwanz ragte mir verführerisch aus seiner geöffneten Hose entgegen. Ein praller Stab, beinahe senkrecht von Toms sehnigem Körper abstehend, die purpurfarbene Spitze in einer sanften Krümmung leicht nach oben gebogen. Der Schwanz wippte aufgeregt auf und ab als könne er es kaum erwarten, sich endlich in meine fleischige Spalte zu bohren. Doch Toms zögerlicher Blick verriet mir, dass er mit sich selbst rang. Die Angst, dass man uns erwischen könnte, schien ihm wohl zu groß zu sein.

Ich dagegen hatte keinerlei Bedenken. Im Gegenteil, irgendwie wurde ich bei dem Gedanken, dass man uns erwischen könnte, noch aufgeregter und wuschiger. Was war nur los mit mir? Zwar würde ich nicht behaupten, dass mein Sexualleben bislang von übertriebener Prüderie geprägt war, doch irgendetwas hatte sich seit meinem Sex mit Gina verändert und ich traute mich plötzlich Dinge, die für mich zuvor undenkbar waren. Früher hätte ich nicht im Traum daran gedacht, jemals meinen Freund zu einem Outdoor-Quickie verführen zu wollen. Doch nun konnte ich es kaum abwarten.

Lauter, fordernder diesmal, wiederholte ich meinen Wunsch und mit vor Erregung bebender Stimme rief ich laut: „Tim, ich halte es nicht mehr aus. Komm und fick mich jetzt!“

Tom rührte sich immer noch nicht. Er glotzte mich an, tippelte nervös hin und her. Aber er machte keinerlei Anstalten, mir näher zu kommen.

„Fick mich!“, kreischte ich schrill, beinahe hysterisch: „Komm endlich her und vögel mir das Hirn raus!“

Dann endlich bewegte Tom sich. Er schien seine Entscheidung getroffen zu haben und näherte sich mir. In seinen Augen lag der animalische Blick, den ich von ihm kannte, wenn seine Geilheit über seinen Verstand gesiegt hatte. Er bleckte die Zähne. Zwei große Schritte und er stand hinter mir. Mein Herz klopfte laut und aufgeregt und ich spürte seine Körperwärme an mir.

„Bitte“, hauchte ich, „lass mich nicht länger warten.“

Tom griff mit der rechten Hand seinen Penis und dirigierte ihn an meinen feuchten Lustkanal. Als seine dicke Eichel mich nicht länger warten ließ und mein pochendes Fleisch zum ersten Mal berührte, zog ich scharf die Luft ein. Ich biss mir auf die Lippen und jauchzte innerlich. Mehr!, schrie mein Verstand. Ich will unbedingt mehr!

Toms Spitze drückte sich quälend langsam tiefer, teilte meine vor Verzückung juckenden Schamlippen und tauchte langsam tiefer in meine gut geschmierte Höhle ein. Ungeduldig schob ich meinen Unterleib Toms Schwengel entgegen, um ihn noch tiefer in mich aufnehmen, ihn noch intensiver in mir spüren zu können. Doch Tom bemerkte meine Absicht und zog sich umgehend im gleichen Moment zurück, sodass mir ein Mehr an seinem Schwanz versagt blieb.

„Langsam“, raunte Tom mir neckend ins Ohr. Er wusste genau, dass er mich damit quälte und ich es bald nicht mehr aushalten würde. Deutlich spürte ich das verlangende Pochen meiner Muschi, das Herabrinnen meiner Säfte. „Süße, ich verspreche dir, du bekommst, was du willst. Aber wir haben alle Zeit der Welt.“

„Ich will aber nicht mehr warten!“, kreischte ich und drückte mich Tom noch einmal entgegen. „Bitte lass mich nicht länger zappeln. Ich brauche es jetzt. Bitte fick mich endlich.“

Tom ließ sich jedoch nicht beirren und verwehrte mir meinen innigsten Wunsch. Stattdessen ließ er seine Eichel zwischen meinen Schamlippen hindurch flutschen, rieb sich an meinem geschwollenen Fleisch und grunzte erregt: „Das fühlt sich soooo gut an.“ Sein Schaft schabte sich durch meine Schamlippen, wurde dabei von meiner Feuchtigkeit gut eingeschmiert. Doch er vermied es peinlich genau, in mich einzudringen.

„Bitte Tom, fick mich jetzt!“, bettelte ich.

Toms Schwanz teilte meine Lippen, seine Eichel schob sich über meinen Damm und erreichte mein Poloch. Als Tom mit seiner Schwanzspitze zum ersten Mal überhaupt meinen Hinterausgang berührte, durchzuckte es mich. Noch nie zuvor war mein Po Gegenstand meiner Lust gewesen, ich hatte mir Analsex immer als etwas ziemlich Ekliges vorgestellt. Immer war ich sicher gewesen, dass ich in meinem Hintern jungfräulich bleiben würde, doch als Toms Schwengel nun in aller Langsamkeit über das runzelige Loch meines Darmausgangs rieb, wankte mein Entschluss. Ich fragte mich, wie Analsex sich wohl anfühlen mochte. Würde es schmerzen? Würde es sich vielleicht doch gar nicht sooo schlecht anfühlen? Ob Tom etwa…?

Doch ich kam nicht dazu, den Gedanken zu Ende zu führen, denn Tom ließ seinen Schwanz erneut durch meine Schamlippen pflügen, diesmal in die andere Richtung. Erneut schmierte ich seine Lanze dabei mit meinen Säften ein.

Und dann setzte er seinen Penis an und drang in einer geschmeidigen Bewegung in mich ein. Unaufhaltsam und durch meinen Nektar gut geschmiert bohrte sich seine harte Lanze gierig in mein Innerstes, dehnte meine Scheide dabei, dass es herrlich zog und kitzelte mich von innen.

„Jaaaa!“, stöhnte ich und Tom so tief in meiner Muschi zu spüren war für mich wie eine Erlösung.

Als Tom endlich komplett in mir steckte und mit seinem mächtigen Knüppel meine enge Scheide komplett ausfüllte, jubelte ich vor Freude auf. Sein Schwanz fühlte sich in mir unheimlich intensiv an, jede noch so kleine Regung reizte meine Scheidenwände und ich wurde von einem euphorisierenden Glücksgefühl erfasst. Nie zuvor hatte sich Sex mit Tom so intensiv angefühlt, nie hatte ich mich ihm so nahe gefühlt. Dabei waren wir noch nicht einmal richtig in Fahrt gekommen, doch alleine dieses erste Eindringen von Tom brachte mich fast an den Rand eines Höhepunktes. Meine Muschi zog sich zusammen, intensivierte den Kontakt zu Toms samtenem Fleisch in mir. Warm und pochend steckte er in mir, regte sich nicht.

Ich habe keine Ahnung, wie lange Tom in mir steckte, ohne sich zu bewegen. Es können nur wenige Sekunden gewesen sein, aber auch Minuten. Jegliches Gefühl für Zeit war mir abhandengekommen.

Dann endlich bewegte Tom sich. Er zog sich aus meiner Muschi zurück, verursachte dabei ein lautes, obszönes schmatzendes Geräusch. Als er nur noch bis zur Eichel in mir steckte, trieb er seinen Hammer wieder tief in mich. Nicht sanft, sondern hart und fordernd. Genau so, wie ich es wollte!

„Jaaa“, stöhnte er nun völlig enthemmt, „ich werde dich jetzt ficken, Julchen. Ist es das, was du willst?“

„Ja, ja, ja“, wimmerte ich, während mir ein paar dicke Freudentränen kamen, „fick mich, Liebster. Halte dich nicht zurück. Fick mich wie ein Biest. Halt dich bloß nicht zurück und besorg‘ es mir!“

Und Tom hielt sich nun nicht mehr zurück. Mit ganzer Kraft hämmerte er sein Teil in mich, drückte mich mit seinem ganzen Gewicht kräftig gegen den Baum, dass meine Brüste gegen die kratzige Borke gequetscht wurden. Ich wurde mir plötzlich wieder bewusst, dass wir draußen in der Natur waren. Wir trieben es wie die Tiere unter freiem Himmel, völlig ungeschützt vor anderen Blicken. Wir waren nicht mehr Herren unserer selbst, sondern nur noch Sklaven unserer ureigensten, primitivsten und animalischen Instinkte.

Ich war völlig wie benebelt. Ich warf den Kopf in den Nacken, meine rote Mähne wehte Tom dabei ins Gesicht, Tom drückte sich noch näher an mich und hämmerte unnachgiebig in meine Muschi. Mit konstantem Tempo jagte er seinen Speer ein ums andere Mal in mich, rammelte mich hart, tief und fest wie nie zuvor. Ich spürte, dass meine Muschi sich noch enger um ihn zusammen zog und zu zucken begann. Lange würde ich nicht mehr durchhalten. Ich machte mich auf das kommende Beben gefasst, schrie und krallte mich mit meinen Fingernägeln in der Borke der alten Eiche fest.

Dann kam ich. Laut brüllte ich mit einem einzigen Urschrei meine Lust heraus, als ich von der ersten Woge erfasst wurde.

„Ich komme“, wimmerte ich, „scheiße, ich kommeeeee…!“ Meine Augenlider flatterten als der Orgasmus wie ein Sturm über mich hinweg fegte. Warm und willkommen breitete er sich in meinem Körper aus, erfasste zunächst tobend, einem Orkan gleich, meine Scheide und entsandte dann warme, schaurige Böen der Lust durch meinen restlichen Körper. Meine Nippel wurden schmerzhaft hart, ich prustete und zitterte und spürte, dass meine Beine nachgaben. Ich versuchte, mich mit allerletzter Kraft am Baum festzuhalten, doch es gelang mir nicht. Ich ergab mich in mein Schicksal und ließ den Orgasmus über mich hinwegfegen.

Tom hielt mich fest. Er drückte seinen Schwanz weiterhin immer wieder in mich, nagelte mich dabei regelrecht am Baum fest und verhinderte so, dass ich auf den laubbedeckten Boden fiel. Schweiß bedeckte meinen Körper und ich fühlte, dass ich regelrecht auslief. Keine Ejakulation wie ich sie bei Gina erlebt hatte, aber für meine Verhältnisse ungewöhnlich feucht, nein nass.

Als der Sturm sich lichtete und ich allmählich wieder zu mir kam, war Tom noch nicht so weit und fickte mich weiterhin unablässig in mein enges Loch.

„Schatz“, säuselte er, „wie du gerade gekommen bist, so etwas Geiles habe ich noch nie gesehen!“ Sein Schwanz drückte sich weiter unbarmherzig in mich, ließ mir kaum Zeit, mich von meinem vorhergehenden Höhepunkt zu erholen. Im Gegenteil, er trieb mich unaufhaltsam bereits dem nächsten Sturm entgegen.

Wie auf Kommando frischte plötzlich der Wind um uns herum auf. Dunkle Wolken hatten sich bedrohlich vor die Sonne geschoben. Laut und beängstigend heulte der Wind auf, als er durch das dichte Geäst der Baumkronen zischte. Das wunderschöne Konzert der Vögel war erstorben. Die Luft roch so als ob es bald regnen würde. Ich zitterte am ganzen Körper. Kraftlos wie ich war, ausgelaugt durch meinen Orgasmus, umklammerte ich den Baum, schmiegte mich an ihn und genoss weiterhin Toms Bemühungen. Der rammelte wie ein Karnickel, drang immer wieder in mich ein und bog bald selbst auf die Zielgerade ein.

Doch auch meine eigene Lust stachelte Toms Treiben wieder an und ich spürte, dass es schon wieder verdächtig in meiner Muschi zog. Obwohl ich gerade eben erst einen phänomenalen Höhepunkt erlebt hatte, spürte ich, dass der nächste schon im Anmarsch war.

Aber diesmal war Tom schneller.

„Mir kommt’s“, brüllte er mir laut ins Ohr und schon spürte ich in meiner Muschi das verräterische Zucken seines Schwanzes. Das mir so bekannte Pumpen setzte ein und schon spürte ich, wie die erste Ladung seines sämigen Spermas meine Muschi flutete.

Toms Sperma gab mir den Rest. Es war wie ein Trigger als sein erster Schuss kräftig gegen meine Scheidenwände spritzte und ich kam erneut.

„Ich komme schon wieder!“, stöhnte ich, doch Tom bekam davon kaum etwas mit, er war zu sehr mit seinem eigenen Höhepunkt beschäftigt.

Diesmal raubte mir der Höhepunkt meine Kräfte vollends. Wie eine Schlenkerpuppe zappelte ich unter den Wellen der Lust. Ich wand mich unter Tom, mein Körper bebte und schüttelte sich und ich verlor fast das Bewusstsein. Mir wurde schwarz vor Augen. Tom, der unentwegt weitere Ladungen seines cremigen Saftes in mich ergoss, war selbst fast am Ende seiner Kräfte und so entwand ich mich seinem festen Griff. Doch meine Beine waren diese unerwartete Freiheit nicht gewohnt. Ich torkelte, verlor das Gleichgewicht und rutschte zu Boden. Ich prallte gegen Tom, der dabei selbst die Beherrschung über seine Beine verlor und riss ihn mit zu Boden.

Während wir weich im braunen Laub der Eiche landeten, flutschte Toms Penis aus meinem Loch und ich spürte, wie sein Samen mir in kräftigen Salven siedend heiß gegen die Pobacken spritzte.

Tom landete als erster mit dem Rücken auf dem mehr oder weniger weichen Untergrund, ich landete auf ihm und wurde dadurch ein wenig abgefedert.

Wir kicherten wie zwei liebeskranke Eichhörnchen und ich schmiegte mich an Tom an, versuchte, endlich wieder zu Atem zu kommen. Auch Tom rang nach Luft und minutenlang lagen wir auf dem weichen Waldboden, während über uns das Bild des Himmels immer dramatischer wurde.

Toms Lippen suchten die meinen und wir küssten uns innig. „Das…das war…“

„Wunderschön“, vollendete ich seinen Satz.

„Ja, genau“, antwortete er und strich mir eine Strähne meiner roten Mähne aus dem Gesicht.

Ich lächelte und kuschelte mich an ihn. Dann sagte ich ihm: „Tom, ich liebe dich. Mehr als alles andere.“

Tom streichelte mir über den Rücken, zog mich noch näher zu sich und sagte dann: „Julia, ich liebe dich auch.“

Ich sah ihm in die Augen und wusste, dass er es vollkommen ernst meinte. In seinem Blick lag so viel Zuneigung, so viel Liebe. Schmerzlich wurde ich mir wieder bewusst, dass ich mich ihm gegenüber alles andere als fair verhalten hatte. Ich hielt seinen lieben, treuen Hundeblick nicht mehr aus und drehte mich um. Es tat zu weh. Kaum erträglich.

Behutsam streichelte Tom mir über den Rücken. „Schatz, was ist? Hast du etwas?“, fragte er besorgt.

Ich rang mit mir selbst. Immer noch unfähig, ihn anzusehen, stand ich auf. Ich zog mir meine Hose wieder an. Dass ich dabei den Stoff meines Slips mit meinem Lustsekret und Toms Sperma einsaute, war mir vollkommen egal. Ich ließ mich wieder zu Boden sinken, im Schneidersitz kauerte ich dort. Schuldbewusst stierte ich auf den Boden. Ich konnte förmlich spüren, wie Toms Blick bohrend auf mir ruhte.

Ich atmete seufzend ein. Dann wieder aus. Dann wieder ein. Rieb mir die Schläfen und sagte dann mit brüchiger Stimme: „Tom, ich muss dir etwas beichten. Es ist etwas passiert…“

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