Ein spezieller Therapieansatz

Auch wenn garantiert nicht alle Leser und Kritiker mitfeiern wollen, präsentiere ich hier nicht ohne Stolz den 250. Versuch, Leser mit einer erotischen Geschichte gut zu unterhalten, deren Fantasie anzukurbeln und für ein kleines Feuerwerk zwischen den Beinen zu sorgen.

Ich danke meinen Lesern für ihre Treue und die Unermüdlichkeit, sich auch noch die 250. Story anzutun, und wünsche mir, dass auch meine zukünftigen Geschichten mit regem Interesse verfolgt werden. Und nein, liebe Kritiker … Ich höre nicht auf, wenn es am schönsten ist, auch wenn mein persönliches Jubiläum ein guter Moment für einen Abgang darstellen würde. Noch habe ich zu viel Lust, zu schreiben und zu veröffentlichen.

Copyright by swriter Dez 2015

Als es an der Tür klingelte, runzelte Stefanie die Stirn. Sie erwartete keinen Besuch und hoffte, dass es nicht wieder ein Zeuge Jehovas sein würde, der ihr Gott und die Welt erklären wollte. Barfuß und mit bequemer Freizeitkleidung begab sich die 23-Jährige Richtung Flur und öffnete die Wohnungstür. Auf der Fußmatte stand eine Frau. Sie kam Stefanie nicht bekannt vor. Stefanie schätzte das Alter der Unbekannten auf jenseits der fünfzig. Die Frau sah gepflegt aus, war dezent geschminkt und trug ein ansteckendes Lächeln zur Schau. „Ja?“

„Guten Abend, Frau Sommer … Ich hoffe, ich störe Sie nicht so spät am Abend.“

„Was gibt es denn?“

„Mein Name ist Gudrun Naumann … Darf ich vielleicht einen Moment hereinkommen?“, bat die Unbekannte in freundlichem Ton, doch Stefanie blieb skeptisch und meinte: „Können wir das nicht hier an der Tür klären?“

Der ungebetene Gast nickte zustimmend. Dann sah Frau Naumann Stefanie eindringlich an. „Es geht um Ihren Bruder Sven.“

„Ist etwas mit ihm?“, fragte Stefanie besorgt. Ihr kleiner Bruder hatte schon so manches Mal in Schwierigkeiten gesteckt und es würde Stefanie nicht wundern, wenn Sven auch dieses Mal Probleme hatte. Frau Naumann schüttelte dezent den Kopf. „Ich bin die Therapeutin ihres Bruders. Sven ist bei mir in psychotherapeutischer Behandlung und es wäre wichtig, dass ich mich mit Ihnen, seiner Schwester, unterhalten könnte.“

„Ich wusste gar nicht, dass Sven in Behandlung ist“, stellte Stefanie fest und trat zur Seite. Gudrun Naumann schlüpfte dankbar in die Wohnung und lächelte Stefanie freundlich an. Stefanie begleitete denn späten Gast ins Wohnzimmer. Sie schaltete den Fernseher ab und bot der Therapeutin etwas zu trinken an, was diese dankend ablehnte. Sie setzte sich in einen Sessel, während Stefanie auf der Couch Platz nahm.

„Seit wann ist Sven bei Ihnen in Behandlung, Frau Naumann?“, erkundigte sich Stefanie besorgt.

„Bitte sagen Sie Gudrun zu mir.“

„Stefanie.“

„Gut, Stefanie … Nun ja … Eigentlich dürfte ich Ihnen nicht erzählen, dass ich Ihren Bruder behandle. Ich bin zur Verschwiegenheit verpflichtet, und wenn herauskommt, dass ich mit den Verwandten meiner Patienten über diese spreche, würde ich ernsthafte Probleme bekommen.“

„Das wird nicht geschehen“, versprach Stefanie. „Aber was ist denn los? Hat Sven Schwierigkeiten?“

„Ich wäre nicht hier, wenn Svens Probleme nicht ernst wären … Und im Großen und Ganzen haben diese mit Ihnen zu tun.“

Stefanie fühlte sich wie vor den Kopf gestoßen. „Mit mir …? Aber warum? Was habe ich mit Svens Problemen zu tun? Wir haben doch kaum regelmäßig Kontakt.“

„Ich weiß“, bestätigte die Therapeutin. „Mir sind die familiären Beziehungen von Sven geläufig … Es ist nur so … In den Therapiesitzungen dreht sich alles um Sie, Stefanie. Ob Sie es glauben oder nicht.“

Stefanie war sprachlos. Warum hatte Sven Probleme? Welcher Art waren diese? Und warum sollte ausgerechnet sie der Grund für diese sein? „Ich verstehe überhaupt nichts. Könnten Sie vielleicht etwas konkreter werden?“

Ihr Gast rang offensichtlich mit sich. Es schien Gudrun nicht leicht zu fallen, über vertrauliche Dinge ihrer Patienten zu sprechen, doch dann räusperte sie sich und sah Stefanie eindringlich an. Stefanie hielt den Atem an und lauschte erwartungsvoll.

„Ihr Bruder ist zu mir gekommen, weil er einen inneren Konflikt in sich trägt“, erklärte Gudrun mit sanfter Stimme. „Er leidet sehr, weil er sich einem Zwang ausgesetzt sieht, dem er nicht so leicht entfliehen kann. Er ist fixiert auf eine Idee, von der er selber weiß, dass deren Verfolgung nicht gut für ihn ist. Sven hat schwer mit seinem Problem zu kämpfen und braucht dringende Hilfe.“

Stefanie bekam es mit der Angst zu tun. „Jetzt sagen Sie schon, was er hat und worin das Problem besteht!“

Gudrun Naumann sah sie sanftmütig an und nickte. „Ihr Bruder Sven ist verliebt … In Sie, Stefanie.“

Stefanie öffnete den Mund zu einer Antwort, doch ihr fiel nichts ein, was sie hätte Sinnvolles erwidern können. Die Therapeutin ließ ihr Zeit und setzte ihre Erklärung nach einer Weile fort.

„Ich befürchte, es handelt sich um keine normale Liebe zwischen Geschwistern, wie sie absolut normal wäre. Sven hat sich scheinbar in den Kopf gesetzt, seine Schwester zu lieben, wie man eine Partnerin lieben kann. Mit allem, was dazugehört.“

„Wie meinen Sie das?“, fragte Stefanie irritiert nach. „Wie liebt er mich denn?“

„Er sieht in Ihnen seine Traumfrau“, brachte Gudrun es auf den Punkt. „Sven liebt und begehrt Sie, verzehrt sich regelrecht nach Ihnen und leidet wie ein Hund, weil er sich nicht traut, seiner Schwester seine Liebe zu gestehen.“

„Ich liebe ihn ja auch … Aber als Bruder.“

„Sehen Sie … Bei Sven sieht das Ganze anders aus“, berichtete die Therapeutin. „Sven liebt Sie nicht nur … Er vergöttert Sie, will Ihnen nahe sein, Ihnen seine bedingungslose Liebe gestehen … Und seine Liebe auch körperlich zum Ausdruck bringen.“

Dies war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Stefanie sprang auf und rannte im Wohnzimmer umher. Dabei murmelte sie unverständliches Zeug vor sich hin und raufte sich die Haare. Dann blieb sie vor Gudrun stehen und sah ihr tief in die Augen. „Was erzählen Sie mir da …? Dass Sven auf mich steht oder was?“

„Setzen Sie sich bitte wieder“, bat Gudrun und wartete ab, bis Stefanie sich wieder beruhigt hatte und erneut auf der Couch saß. „Ich kann mir vorstellen, dass das ein Schock für Sie sein muss … Und ich habe lange mit mir gerungen, ob ich Sie ins Vertrauen ziehen soll, aber Sven ist so unglücklich und verzweifelt, dass ich mir nicht sicher bin, ob er sich nicht etwas antun wird.“

„Oh nein.“

Es machte Stefanie Angst und sie wusste nicht, was sie hätte erwidern sollen. Sie schüttelte ungläubig den Kopf und blickte die Therapeutin Rat suchend an. „Was genau erwartet Sven denn von mir?“

Gudrun atmete tief ein und aus. Dann lehnte sie sich entspannt gegen die Sessellehne. „Ihr Bruder liebt Sie und möchte Ihnen nahe sein. Sven will, dass Sie seine Liebe erwidern. Ich habe viele Therapiesitzungen mit ihm erlebt und ich weiß inzwischen, worauf er hinaus will.“

„Und worauf?“

„Er will eine Beziehung mit Ihnen führen … Mit allem, was dazugehört.“

„Auch auf sexueller Basis?“

Gudrun nickte zustimmend. „Besonders das Sexuelle ist etwas, das Sven stark beschäftigt. Ja … Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Sven auf Sie fixiert ist und sich nichts sehnlicher wünscht als mit Ihnen schlafen zu dürfen.“

Stefanie war sprachlos und schüttelte stumm den Kopf. Das konnte doch nicht stimmen! Das war undenkbar. Warum sollte Sven das Bedürfnis verspüren, Sex mit ihr zu haben? „Sie müssen sich irren!“

„Ich wünschte, es wäre so, Stefanie … Leider hat sich Sven diese fixe Idee in den Kopf gesetzt, und langsam aber sicher bin ich ratlos und weiß nicht, wie ich ihm helfen soll … Es sei denn …“

Stefanie wurde hellhörig. „Es sei denn was …?“

Gudrun sammelte sich und schenkte Stefanie ein freundliches Lächeln. „Ich habe mir gedacht, dass auf jeden Fall ein Gespräch zwischen Ihnen und Ihrem Bruder stattfinden sollte, bei dem Sven sich erklären kann. Es ist ihm glaube ich auch extrem wichtig, dass Sie erfahren, wie sehr er Sie liebt und begehrt.“

„Weiß er etwa, dass Sie mit mir sprechen?“

„Nein … Das weiß er nicht. Aber vielleicht hofft er, dass ich etwas arrangiere.“

„Dazu wird es nicht kommen“, war sich Stefanie sicher. „Therapieren Sie Sven, reden Sie mit ihm und treiben Sie meinem Bruder die Flausen aus … Aber ich werde mich nicht mit ihm über unsere gemeinsame Liebeszukunft unterhalten, die in einvernehmlichem Sex mündet!“

„Ich verstehe Ihre Vorbehalte“, zeigte sich die Therapeutin verständnisvoll. „An Ihrer Stelle wäre ich ebenso schockiert. Ich schlage Ihnen Folgendes vor, Stefanie … Schlafen Sie eine Nacht in Ruhe darüber. Morgen früh werde ich mich mit Ihnen in Verbindung setzen und wir besprechen, wie es weitergehen soll.“

„Da gibt es nichts zu besprechen. Das ist nicht normal und das wissen Sie auch.“

Gudrun erhob sich und nickte Stefanie zu. „Ich werde Sie dann jetzt mal alleine lassen … Denken Sie in Ruhe über alles nach. Wir reden später.“

Sie fand den Weg alleine hinaus. Stefanie war auf der Couch sitzen geblieben und hing ihren Gedanken nach. Was war das nur für eine Schnapsidee? Und warum unterstützte diese Therapeutin ihren Bruder auch noch bei seinem wahnwitzigen Plan, eine Beziehung zu seiner Schwester zu beginnen? Das tat doch keine Psychiaterin, die ihr Geld wert war.

Drei Tage später saßen Stefanie, Sven und Gudrun in Stefanies Wohnzimmer. Sven saß auf dem Sessel und Stefanie in gebührendem Abstand zu ihm auf der Couch. Gudrun hatte neben ihr Platz genommen. Sie sahen einander stumm an. Stille legte sich über den Raum, sodass man eine Stecknadel zu Boden hätte fallen hören können. Die Therapeutin hatte das Treffen arrangiert. Sie hatte am nächsten Tag mit Stefanie wie vereinbart telefoniert. Über Nacht hatte sich die Meinung der jungen Frau kaum geändert, und doch war Gudrun weiterhin der Meinung, dass sich Stefanie dem heiklen Thema würde stellen müssen. Es hatte weitere Nächte und Überredungskünste der Therapeutin bedurft, ehe Stefanie eingewilligt hatte, sich mit ihrem Bruder zu treffen und über seine Probleme zu sprechen. Da Gudrun Stefanies Wohnzimmer wesentlich angenehmer und gemütlicher erschien als ihre Praxis, hatte man den Ort der Zusammenkunft hierhin gelegt. Nun saßen sich die Drei schweigend gegenüber und belauerten sich eingehend. Gudrun ergriff das Wort.

„Es ist schön, dass wir drei hier nun doch zusammengekommen sind. Danke Stefanie, dass du uns eingeladen hast, um über das zu sprechen, was Sven bewegt.“

Stefanie machte eine abfällige Geste und war alles andere als begeistert. Sven wirkte nervös und rutschte unruhig auf seinem Platz herum. Der 20-Jährige blickte unsicher in Richtung seiner älteren Schwester. Er wusste natürlich, dass sie nicht gut auf ihn zu sprechen war, und doch freute er sich über das Zustandekommen des kleinen Familienkreises. Sven war ein schlaksiger Typ mit wuscheligem Haar und legerer Kleidung. Er gab sich lässig, wirkte aber angespannt. Stefanie sah ihm seine Unruhe an und hatte einerseits Mitleid mit ihrem Bruder. Auf der anderen Seite war sie sauer auf ihn, weil sie sich seinetwegen mit diesem unglaublichen Thema auseinanderzusetzen hatte. Die Therapeutin war die Ruhe selbst und versuchte, das Gespräch zu moderieren.

„Ich habe Sven von meinen Gesprächen mit dir erzählt, und zunächst war er alles andere als begeistert darüber. Im Nachhinein bist du aber froh, dass es endlich heraus ist, oder?“

Sven fühlte sich angesprochen und nickte stumm. Er warf seiner Schwester einen schüchternen Blick zu und meinte: „Tut mir leid, Steffi … Ich kann mir vorstellen, wie sehr dich das überrascht haben muss.“

„Das kannst du wohl laut sagen“, platzte, es aus Stefanie heraus. Gudrun machte eine beschwichtigende Geste und Stefanie erinnerte sich an ihr Versprechen, nicht aufbrausend zu sein und sich einem konstruktiven Gespräch nicht zu verschließen. „Ja, es hat mich überrascht … Aber deine Therapeutin hat mit erklärt, wie wichtig dieses Gespräch für dich ist und dass dir am Herzen liegt, was du mir erzählen möchtest.“

Gudrun schenkte Stefanie ein dankbares Lächeln und räusperte sich. Sie blickte Sven aufmunternd an. Sven realisierte, dass er nun das Wort ergreifen sollte und wurde noch unruhiger. Dann sah er seiner Schwester tief in die Augen und druckste herum.

Gudrun erkannte, dass er einen Anschub benötigte. „Erzähl Stefanie doch, wann deine Gefühle für sie begonnen haben.“

„Gut … Also … Eigentlich schon immer.“

Stefanie staunte nicht schlecht. „Auch schon, als wir Kinder waren?“

„Nein … Aber irgendwie, als ich in die Pubertät gekommen bin. Da warst du ja schon einen Schritt weiter und … nun ja … schlecht hast du ja nie ausgesehen.“

Stefanie wusste nicht, ob sie die Aussage als Kompliment auffassen sollte. „Was bedeutet das genau? Dass du für mich geschwärmt hast oder wie?“

Sven zuckte mit den Schultern. „Als ich angefangen habe, mich nach Mädchen umzuschauen, warst du ja auch in meiner Nähe.“

„Und da hast du mir auf meinen Arsch oder meine Brüste gestarrt?“

„Kann schon sein“, gab ihr Bruder kleinlaut zu. Stefanie warf Gudrun einen fragenden Blick zu. Diese nickte freundlich und forderte Stefanie gestenreich auf, das Gespräch fortzuführen. Stefanie sammelte sich und blickte ihren Bruder fragend an. Dann zuckte sie mit den Schultern und meinte: „Na egal … Macht wahrscheinlich ohnehin jeder kleine Bruder bei seiner großen Schwester.“

Gudrun schaltete sich ein und erklärte: „Sven hat mir erzählt, dass er dich schon immer attraktiv und begehrenswert gefunden hat.“

Die Therapeutin und Stefanie hatten sich zuvor gegenseitig das „Du“ angeboten. Stefanie nickte stumm und wartete auf weitere Details. Gudrun erkannte, dass Sven liebend gerne sie berichten lassen wollte, und so übernahm sie Teile der Erzählung. „Sven hat sich natürlich auch für Mädchen seines Alters interessiert.“

„Hattest du nicht sogar ein paar Freundinnen?“, fragte Stefanie nach.

„Ja schon … Aber nie so richtig was Ernstes“, entgegnete ihr Bruder.

„Auch später nicht?“

„Erzähl deiner Schwester, was du mir erzählt hast.“

Sven bestätigte den Vorschlag seiner Therapeutin und sah Stefanie mit einem leicht gequälten Gesichtsausdruck an. „Ich habe mich mit Mädchen getroffen … Aber irgendwie hatte ich nie so recht den Wunsch, mit ihnen intim zu werden … Ich habe schon geglaubt, schwul zu sein, aber Männer haben mich gar nicht interessiert.“

„Ich habe immer angenommen, dass du zwar keine feste Freundin hattest, aber dich dennoch mit Frauen eingelassen hast“, hatte Stefanie zu wissen geglaubt.

Sven schüttelte den Kopf. „Ich bin mit meinen Kumpels um die Häuser gezogen, aber ich war nie der Typ, der sich an die Mädels herangemacht hat. Das war OK für mich. Ich habe mich natürlich immer unsicher gefühlt und war mir nie sicher, was ich eigentlich wollte … Ich habe mir schon gewünscht, jemanden kennenzulernen und Sex zu haben oder so … Aber es hat nie Klick bei mir gemacht und der oder die Richtige lief mir nie über den Weg.“

„Und dann hast du dich eines Tages gefragt, was du wirklich möchtest“, rief die Therapeutin Sven in Erinnerung.

Sven nickte eifrig und blickte Gudrun unsicher an.

„Worüber hast du dir Gedanken gemacht?“

Sven sah zu Stefanie herüber, die neugierig zuhörte, und erklärte: „Ich habe mich gefragt, wer die Richtige für mich sein könnte. Mir sind zahlreiche Frauen über den Weg gelaufen, aber bei keiner hatte ich das Gefühl, dass ich sie lieben könnte. Weder emotional noch körperlich … Auch bei Männern hatte ich dieses Gefühl nie. Ich habe angenommen, ich wäre noch nicht so weit oder vielleicht so etwas wie asexuell. Bis ich mich an früher erinnert habe, als du noch bei uns zu Hause gewohnt hast.“

„Wie meinst du das?“, fragte Stefanie nach.

Ihr Bruder hielt ihrem Blick stand. Dann warf er Gudrun einen flüchtigen Seitenblick zu und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf seine Schwester. „Ich habe mich in deiner Gegenwart immer wohlgefühlt. Ich war stets gerne in deiner Nähe, war froh, wenn du zu Hause warst und wenn wir etwas zusammen unternommen haben. Dann bist du früh von Zuhause ausgezogen und hast deine eigene Wohnung genommen. Das hat mich belastet, auch wenn ich es erst hinterher erkannt habe, wie sehr du mir gefehlt hast.“

„Das kann ich mir vorstellen“, gab Stefanie zu verstehen. „Für mich war es auch nicht leicht, von zu Hause auszuziehen und auf eigenen Beinen zu stehen.“

„Nein, das ist es nicht“, entgegnete Sven. „Du hast mir richtig gefehlt … Nicht nur als meine Schwester, sondern als die Person, die mich am meisten gereizt hat.“

Stefanie wusste nichts zu erwidern und schwieg. Sven druckste herum und meinte: „Ich habe mich nach dir gesehnt … Dich nicht mehr in meiner Nähe zu haben, hat beinahe körperlich wehgetan … Das mag sich jetzt blöd anhören, aber ich habe dich so wahnsinnig vermisst.“

Stefanie setzte einen wohlmeinenden Gesichtsausdruck auf und erwiderte: „Du hast mir auch gefehlt. Aber als Bruder.“

Sven fasste die Äußerung nicht gut auf und ließ den Blick zu Boden sinken. Gudrun schaltete sich ein und erklärte: „Vor gut einem halben Jahr ist Sven zu mir in die Therapie gekommen. Er hat mir von seinen Sehnsüchten und seinem Trennungsschmerz erzählt … Dass du, Stefanie, von zu Hause ausgezogen bist, war ein natürlicher Schritt für dich, doch für deinen Bruder war es ein Bruch, den er nicht verkraften konnte.“

„Aber du hättest mich doch jederzeit besuchen können“, glaubte Stefanie zu wissen.

„Ja, ich hätte dich besuchen können, aber ich wollte mehr, als nur in deiner Nähe sein, auf deiner Couch sitzen. Ich habe dich vermisst, wie man eine Geliebte vermisst. Du hast mir gefehlt … Ich wollte dir nahe sein, dich berühren und spüren. Und nun warst du so weit weg und unerreichbar für mich. Damit bin ich nicht klargekommen.“

„Aber selbst wenn ich zu Hause geblieben wäre, wären wir uns nicht nähergekommen“, behauptete Stefanie.

„Vielleicht doch, weil wir uns immer über den Weg gelaufen wären“, war sich ihr Bruder sicher. „Früher oder später hättest du gespürt, wie ich denke und was ich empfinde … und dann wären wir uns bestimmt nähergekommen.“

„Nein.“

Gudrun meldete sich zu Wort. „Vielleicht solltet ihr eure Gefühle füreinander so gut es geht beschreiben … Stefanie?“

Stefanie atmete hörbar ein und aus. Sie war leicht genervt und fragte sich, wohin das alles führen sollte. Sie setzte sich gerade hin und sah ihrem Bruder in die Augen. „Sven … ich liebe dich … Du bist mein Bruder. Es gibt Momente, in denen ich dich vermisse, wo mir unsere Gespräche fehlen. Du hast mich immer zum Lachen gebracht. Das fehlt mir.“

Sven hatte offenbar auf weitere Ausführungen gewartet, doch als diese ausblieben, setzte er zu einer Erklärung an. „Ich war immer glücklich, wenn du in meiner Nähe warst. Du bist meine große Schwester und hast auf mich aufgepasst. Später, als du dich zu einer schönen Frau entwickelt hast, habe ich mir immer vorgestellt, dass ich irgendwann einmal eine so schöne Freundin haben werde … Bis ich festgestellt habe, dass ich keine Freundin wie dich suche … sondern dich zur Freundin haben möchte.“

„Aber das geht doch nicht“, wollte Stefanie klarstellen.

„Warum nicht?“

„Denk doch mal nach“, forderte sie ihren Bruder auf. „Wir sind Geschwister. Wie stellst du dir denn unser Zusammenleben vor?“

„Glaubst du denn, ich weiß nicht, dass diese Art der Beziehung speziell wäre und sicherlich verboten oder zumindest fragwürdig?“, erwiderte Sven.

„Aber warum hast du dir dann in den Kopf gesetzt, dass wir beide ein Paar werden könnten?“

„Weil ich dich liebe und dich an meiner Seite haben will. Mit allem, was dazugehört.“

Gudrun räusperte sich und ergriff das Wort. „Ich habe Sven mehrere Monate lang therapiert. Es zeigt sich eine unbändige Sehnsucht nach dir, Stefanie … Man kam kaum in Worte fassen, wie sehr er dich begehrt und wie dringend er deiner Nähe bedarf.“

Stefanie wollte etwas erwidern, doch sie schwieg im letzten Moment. Gudrun fuhr fort. „Sven hat mir versichert, dass er ohne dich nicht leben kann, und ich glaube, damit liegt er nicht ganz falsch.“

„Aber wie soll sich denn hierfür eine Problemlösung ergeben?“, fragte Stefanie gereizt.

Gudrun sah ihr tief in die Augen und meinte: „Sven benötigt deine Hilfe … Er braucht deine Zuneigung, deine Liebe, deine Nähe.“

„Aber die kann er doch haben. Ich liebe ihn doch!“

„Du liebst ihn aber nicht so, wie er es sich wünscht“, erklärte Gudrun ihr. „Man könnte meinen, er begehrt dich mit Haut und Haaren … Er braucht dich, deinen Körper, deine Wärme, deine Zärtlichkeit.“

„Aber was soll ich denn tun? Mit ihm ins Bett gehen?“

Gudrun hielt ihrem Blick stand.

„Ich glaube, das wäre ein wichtiger Schritt, damit es Sven wieder besser gehen könnte.“

Stefanie fühlte sich wie vor den Kopf geschlagen. Was hatte die Therapeutin da vorgeschlagen? Sie sollte mit ihrem Bruder ins Bett gehen? Das konnte sie doch unmöglich für gut befinden. „Moment mal … Du schlägst also vor, dass ich mit Sven schlafe, in der Hoffnung, dass er sich dann weniger elendig fühlt?“

Gudrun sah sie eindringlich an. „Mir ist klar, wie sich das für dich anhören muss. Und ich muss zugeben, dass ich in meiner langjährigen Praxis nie so einen Fall erlebt habe … Aber nach allem, was ich gehört habe … glaube ich, dass es Sven helfen könnte, wenn du dich in die Angelegenheit einbringst.“

„Und wie? Und wie oft? Einmalig oder immer wieder?“, zeigte sich Stefanie gereizt.

Gudrun zuckte mit den Schultern. „Das wird sich zeigen … Dein Bruder leidet im Moment an unglaublich großen Entzugserscheinungen. Er braucht dich, um das Vakuum in seinem Leben zu füllen. Sven hat sich in den Kopf gesetzt, bewusst oder unbewusst, dass er nicht ohne deine Nähe, deine Zuneigung leben kann … Der erste Schritt muss sein, ihm das Gefühl zu vermitteln, dass du für ihn da bist und seine Bedürfnisse ernst nimmst.“

Stefanie sah Sven eindringlich an, der wie ein geprügelter Hund auf dem Sessel saß. Sie legte den Kopf schief und fragte: „Glaubst du wirklich, dass es dir besser gehen wird, nachdem wir miteinander Sex gehabt haben?“

Sven zuckte mit den Schultern. „Ich weiß, dass es sich merkwürdig für dich anhören muss.“

„Merkwürdig ist noch arg untertrieben!“

„Stefanie“, ermahnte Gudrun die aufbrausende Schwester. Stefanie nahm sich zurück und deutete an, dass Sven weiterreden sollte. Dieser atmete tief ein und aus und blickte ihr tief in die Augen. „Ich weiß nicht, was das mit mir machen würde. Vielleicht löst sich alles und ich fühle mich anschließend befreit. Keine Ahnung … Mir ist doch auch klar, wie es dir dabei gehen muss, aber ich kann nicht anders, als so zu fühlen, und wahrscheinlich ist es ein Psychoding, eine fixe Idee, die in mir drin steckt … Aber ich habe das Gefühl, nie mehr glücklich sein zu können, solange wir es nicht wenigstens einmal ausprobiert haben.“

„Und gibt es keine andere Möglichkeit …? Einen alternativen Therapieansatz?“

Gudrun schüttelte den Kopf. Stefanie hing ihren Gedanken nach. Ihr schwirrte der Kopf. Was sollte sie tun? Natürlich wollte sie Sven helfen. Aber zu welchem Preis?

„Stefanie?“

Gudrun berührte sie sachte am Unterarm. „Was meinst du?“

Die Angesprochene schüttelte den Kopf, war unsicher und wusste nicht, was die richtige Entscheidung sein würde. Schließlich richtete sie sich auf, atmete hörbar ein und aus und richtete den Blick auf ihren Bruder. Sie fixierte Sven und konnte die Worte kaum glauben, die ihr in diesem Moment über die Lippen kamen.

„Ich kann nicht sagen, ob ich meine Entscheidung bereuen werde … Aber ich liebe dich und du bist mir wichtig … Und deshalb werde ich tun, was Gudrun empfiehlt.“

Svens Augen begannen zu leuchten. Er freute sich sichtlich und richtete sich auf seinem Platz auf. Seine Schwester machte mit einer Geste deutlich, dass sie noch mehr zu sagen hatte.

Stefanie räusperte sich. „Ich weiß nicht, ob ich das kann … Vielleicht geht es nicht und es wird nie dazu kommen. Aber ich werde mich zumindest bemühen, dir auf irgendeine Art und Weise entgegenzukommen, Sven. Was sich daraus ergibt, werden wir dann sehen.“

„Danke, Steffi.“

„Schön, Stefanie, dass du dich dazu entschlossen hast“, lobte die Therapeutin. „Ich schlage vor, dass ihr beide das zeitnah angeht und dann einfach abwartet, wie es sich entwickelt.“

„Wirst du uns unterstützen, Gudrun?“, fragte Sven nach.

Stefanie zeigte sich irritiert. „Wieso unterstützen? Soll sie etwa dabei sein?“

Sven zuckte mit den Schultern. „Schaden kann es ja nicht … Vielleicht brauchen wir Hilfe, wenn wir nicht mehr weiter wissen.“

„So war das aber nicht abgemacht“, beschwerte sich seine Schwester.

Gudrun breitete die Arme aus und meinte: „Ich werde mich nicht aufdrängen. Wenn ihr beide aber wünscht, dass ich euch beistehe und euch begleite, dann werde ich das tun.“

„Mir wäre das recht“, gab Sven zu verstehen.

Stefanie seufzte schwer und zuckte die Achseln. „Also gut … Ich habe zwar keine Ahnung, ob ich das alles bewältigen kann, aber wir werden ja sehen.“

„Können wir das vielleicht sofort versuchen?“, fragte Sven aufgeregt.

Gudrun sah ihn lächelnd an und meinte: „Da ich ja ohnehin da bin …“

Zwei Augenpaare richteten sich auf Stefanie, die sich überrumpelt fühlte. Man räumte ihr keine Gelegenheit ein, noch einmal in Ruhe über die Angelegenheit zu schlafen. Es sollten Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Chance, etwas Unüberlegtes zu tun, war riesengroß. Andererseits war die erfahrene Therapeutin mit von der Partie, und Stefanie nahm an, dass Gudrun einschreiten würde, sollte etwas in eine völlig falsche Richtung laufen. „Na schön … Ich darf nur nicht darüber nachdenken … ich werde gleich überwachten Sex mit meinem Bruder haben … So etwas habe ich mir niemals träumen lassen.“

Gudrun hatte den Geschwistern Mut zugesprochen und vorgeschlagen, dass sich Stefanie und Sven in Stefanies Schlafzimmer zurückziehen sollten. Sie selber wollte etwas im Hintergrund bleiben und die Aktionen der beiden Hauptakteure beobachten. Fünf Minuten später saßen Stefanie und Sven voreinander auf dem breiten Doppelbett. Gudrun hatte in einem Korbsessel Platz genommen, der an der Wand stand. Stefanie sah sich mit einer ungewöhnlichen Drucksituation konfrontiert. Sie fühlte sich unter Beobachtung und war entsprechend nervös. Sie war sich nicht sicher, ob sie Gudruns Anwesenheit als positives Element anerkennen sollte. Sie wandte sich an die Therapeutin und meinte: „Ich habe noch nie Sex vor Publikum gehabt.“

„Diese Erfahrung fehlt den meisten Menschen in deinem Alter“, nahm Gudrun an. „Es wird dich Überwindung kosten, doch du solltest versuchen, mich auszublenden. Ich werde keine maßgebliche Rolle spielen, denn es geht um dich und deinen Bruder. Konzentriert euch auf euch und vergesst mich einfach.“

„Ich finde es aber gut, dass du in der Nähe bist“, stellte Sven fest. „Für Notfälle sozusagen.“

Gudrun lächelte und lehnte sich entspannt zurück. Stefanie wusste, dass es jetzt losgehen sollte, doch sie war viel zu nervös und unfähig, das Richtige zu tun. Die Therapeutin realisierte Stefanies Unsicherheit und unterbreitete einen Vorschlag: „Warum legst du nicht einfach deine Bluse ab?“

Stefanie war der Meinung, dass dies ein akzeptabler Anfang wäre, und widmete sich dem obersten Knopf in der Leiste. Sie spürte, wie aufmerksam Sven sie beobachtete. Es war ihr einerseits unangenehm, doch auch irgendwie spannend. Sie hatte sich noch nie für ein Familienmitglied bewusst ausgezogen. Ihr war klar, dass es ungewöhnlich war und es kostete sie in jedem Fall gehörig Überwindung. Gudrun schwieg und verfolgte das Geschehen auf dem Bett mit entspannter Gelassenheit. Als alle Knöpfe offen waren und sich die Bluse teilte, bemerkte Stefanie den prüfenden Blick ihres Bruders auf ihrem Oberkörper. Er musterte den nackten Bauch, dann wanderte sein Blick nach oben und blieb an dem weißen BH hängen, der Brüste in mittlerer Größe beherbergte. Sven zwang sich, seiner Schwester in die Augen zu blicken, doch Stefanie fiel auf, dass er immer wieder auf ihren Busen starrte.

„Sehr schön“, ließ sich die Therapeutin vernehmen. „Sven … Zieh doch dein T-Shirt aus.“

Der junge Mann musste nicht lange überredet werden. Er beeilte sich, das Kleidungsstück abzulegen und präsentierte sich kurz darauf mit einem schlanken Oberkörper ohne nennenswerte Muskelpakete. Obwohl Stefanie die nackte Brust ihres Bruders in der Vergangenheit mehr als einmal zu sehen bekommen hatte, musterte sie Svens Halspartie, den Brustkorb und den Bauch bis hinab zur Gürtellinie. Sie hatte sich zuvor nie Gedanken darüber gemacht, ob Sven für Frauen interessant wäre und ob man ihn aus weiblicher Sicht als attraktiv bezeichnen würde. Jetzt zeigte sie sich weder beeindruckt noch enttäuscht und bemühte sich, Sven tief in die Augen zu schauen. Sie sah seine Unsicherheit. Auch ihm fiel es nicht leicht, sich dieser Herausforderung zu stellen und natürlich war auch ihr Bruder von Unsicherheit gezeichnet.

„Sehr schön. Jetzt berührt euch doch einfach mal vorsichtig“, schlug die Therapeutin vor.

Als weder Stefanie noch Sven reagierten, ergänzte sie: „Stefanie … Leg mal deine Hände auf die Brust deines Bruders.“

Stefanie kam der Aufforderung nach und bewegte ihre Arme langsam und bedächtig vorwärts. Sie berührte Svens Brustkorb mit den Fingerspitzen und spürte, wie Sven zusammenzuckte. Sie hielt inne, legte dann aber die flachen Hände auf seine Brust. Sven grinste schief und wusste scheinbar nichts, was er hätte sagen sollen.

„Und jetzt macht Sven das bei dir“, riet die Therapeutin.

Stefanie wurde es heiß und kalt zugleich. Sven würde sie gleich am Busen berühren. Dies war definitiv etwas, was ein Bruder nicht bei seiner erwachsenen Schwester tun sollte. Und dennoch reizte sie der Gedanke. Sie streckte den Rücken durch und hielt ihre kniende Position. Sven vergewisserte sich ein weiteres Mal bei seiner Ratgeberin, ob er es jetzt tun sollte, und konzentrierte sich dann auf die verlockende Körperregion seiner Schwester. Er schluckte, räusperte sich und schenkte Stefanie ein scheues Lächeln. Dann streckte er beide Hände aus und näherte sich im Zeitlupentempo dem Busen der 23-Jährigen. Stefanie hielt den Atem an. Nur noch wenige Zentimeter fehlten.

Jetzt streifte seine Fingerspitze den Stoff des BH. Stefanie erschrak, als sie spürte, wie sehr sie die Berührung elektrisierte. Warum reagierte sie so? Warum hatte die unscheinbar wirkende Berührung so eine Wirkung auf sie? Sie blickte auf ihr Dekolleté hinab und sah, wie sich Svens Finger nach und nach auf die Körbchen legten. Als beide Hände flach auf der weiblichen Pracht ruhten, hielt Stefanie den Atem an und wagte nicht, sich zu rühren. Die Geschwister sahen sich in die Augen. Stefanie lächelte matt, Sven wirkte wie paralysiert. Dann begann er, seine Hände sachte kreisen zu lassen. Stefanie staunte nicht schlecht, als ihr Bruder bewusst ihre beiden Brüste massierte und die Bewegung seiner Hände auf den reizvollen Erhebungen genauestens verfolgte. Gudrun meldete sich kurz zu Wort. „Ihr macht das sehr gut.“

Stefanie wollte nicht widersprechen, obwohl sie dem Grunde nichts anderes tat, als ihren Bruder ihren Busen streicheln zu lassen. Sie wusste nicht, was sie davon halten sollte. Es fühlte sich weder unangenehm noch besonders reizvoll an. Gefiel es ihr nicht, weil sie viel zu angespannt war?

Ihr fiel auf, dass sie krampfhaft den Atem anhielt. Sie stieß diesen aus und schaute fragend in Richtung des Korbsessels. Gudrun lächelte zufrieden und meinte: „Und jetzt könntet ihr euch küssen.“

Beide nahmen ihre Hände herunter und sahen einander unschlüssig an. Stefanie konnte sich nicht erinnern, wann sie zuletzt ihren Bruder geküsst hatte. Es musste ein freundschaftlicher Kuss gewesen sein. Mit Leidenschaft hatte es keine Zungenspiele zwischen ihnen gegeben. Sven zuckte mit den Schultern und erklärte sich bereit für diese Aufgabe. Stefanie war sich nicht sicher, ob sie ihn küssen wollte. Sie fragte sich, wie sie auf den Kuss reagieren würde, und hatte auch Angst davor, es könnte ihr gefallen. Sie küsste gerne, auch wenn die meisten ihrer Sexpartner darauf wenig Wert legten. Und ausgerechnet mit einem Familienmitglied sollte sie jetzt diese vertraute Geste durchleben?

„Traut euch ruhig. Es ist nichts Schlimmes dabei“, war sich Gudrun sicher und nickte den beiden aufmunternd zu.

„Also gut“, stellte Stefanie fest und beugte sich vor. Sie küsste Sven auf den Mund, wobei ihre Lippen nur hastig aneinander vorbei streiften. Ehe Sven zu einem Kuss ansetzen konnte, hatte seine Schwester bereits ihren Kopf zurückgezogen.

„Das war doch kein Kuss“, beschwerte sich Gudrun sogleich. „Das kannst du bestimmt besser.“

Stefanie ärgerte sich über sich selber. Gudrun hatte natürlich recht. Sie übernahm erneut die Initiative und legte ihre rechte Hand auf Svens Hüfte. Sie spürte, wie er zusammenzuckte und schwer schluckte. Dann beugte sie sich vor, legte den Kopf leicht schief und setzte zu einem deutlich leidenschaftlicheren Kuss als zuvor an. Ihre Lippen trafen trocken aufeinander. Sven reagierte nicht. Stefanie küsste ihn. Dann ein weiteres Mal. Es fühlte sich beinahe neutral an. Sie schloss die Augen, setzte erneut zu einem Kuss an und öffnete gleichzeitig ihren Mund.

Sie schob die Zunge ein Stück voran und realisierte, dass auch ihr Bruder seinen Mund öffnete. Ihre Zungen berührten sich. Es setzte einen kleinen Schlag in Stefanies Mund. Sie spürte etwas, das ihr gefiel. Kurz darauf lösten sich ihre Lippen voneinander. Stefanie und Sven sahen sich tief in die Augen. Beide grinsten schelmisch.

„Sehr gut“, lobte Gudrun. „Meint ihr, ihr seid so weit, dass ihr es euch etwas bequemer machen könntet?“

Sven beantwortete die Frage nicht und begann sogleich, seinen Gürtel zu öffnen. Er ließ den Reißverschluss folgen und schälte sich umständlich aus seiner Hose. Stefanie sah ihm dabei zu und erwischte sich dabei, wie sie neugierig auf seine Unterhose blickte. Sah sie da bereits eine Beule unter dem Stoff? Sie konnte sich die Frage nicht eindeutig beantworten, da sich Sven wieder bequem auf die Matratze gesetzt und seine Hände in den Schoß gelegt hatte. Er wartete darauf, dass seine Schwester seinem Beispiel folgen würde, und Stefanie war sich diesem Umstand sehr wohl bewusst. Sie zögerte kurz und schob dann eine Seite der Bluse von ihren Schultern.

Sie legte das Kleidungsstück ab und realisierte, wie Sven sie taxierte. Es fühlte sich spannend an, sich vor ihm auszuziehen, und obwohl sie ihrem Bruder bislang keine nackten Tatsachen präsentiert hatte, fühlte sie sich gehörig kribbelig. Sie warf ihre Bluse neben das Bett und legte dann ihre Finger an den Bund der Hose. Sie trennte sich von dieser und blieb in Unterwäsche auf dem Bett knien. Sie trug nun genauso viel am Körper wie bei einem Besuch eines Schwimmbades, doch Sven gegenüber fühlte sie sich stärker entblößt. Ihr Bruder ließ seinen Blick immer wieder über ihre nackte Haut streifen. Sein Hauptaugenmerk galt allerdings den Brüsten unter dem schlichten weißen BH. Gudrun meldete sich zu Wort: „Ihr könntet euch noch einmal küssen oder streicheln … Oder beides.“

Stefanie lächelte und übernahm die Initiative. Sie rückte auf Sven zu und gab ihm zu verstehen, dass auch er sich hinknien sollte. Dann legte sie beide Hände auf seine Hüften und setzte zu einem leidenschaftlichen Kuss an. Sie küsste gerne, und Sven schien einen willigen Kusspartner abzugeben. Als sie Svens Hände auf ihrer Taille spürte, zuckte sie zusammen, hielt die Berührung aber gerne aus.

Noch während der Kuss andauerte, schob Sven seine Hände den Körper seiner Schwester hinauf. Als sich die Handflächen zärtlich auf beide Brüste legten, zuckte Stefanie nicht zurück und genoss das sanfte Spiel seiner Fingerspitzen über ihren verhüllten Brustwarzen. Der Kuss endete, und Stefanie richtete ihren Blick auf ihren Busen. Sven spielte mit ihren Nippeln unter dem Stoff. Er musste deutlich erkannt haben, dass sich diese längst aufgerichtet hatten. Die Geschwister grinsten einander frech an, und da Stefanie ihn nicht maßregelte, fühlte sich ihr Bruder bestätigt und setzte das Spiel an ihren Brustspitzen fort. Bald schon wurde Sven mutiger und wagte, einen Finger unter das Körbchen zu schieben. Sein Finger streifte nackte Haut und berührte den gereizten Nippel. Stefanie entfleuchte ein leiser Seufzer, für den sie sich nicht schämte. Sie lächelte schelmisch und ermutigte Sven, ihren Busen genauer zu erkunden.

Gudrun sah gebannt zu, wie der junge Mann die Brüste seiner Schwester aus den Körbchen befreite. Stefanie wehrte sich nicht und blickte auf ihr Dekolleté herab. Beide Nippel waren nun unverhüllt und Sven starrte die gereizten rosafarbenen Brustmittelpunkte neugierig an. Dann ließ er erneut seine Finger über die Brustwarzen gleiten, sehr zur Freude deren Besitzerin. Stefanie hielt den Atem an und genoss. Jeder Fingerstreich erregte sie. Langsam aber sicher hatte sie sich damit abgefunden, dass ihr Liebhaber kein Unbekannter war, sondern eine sehr wohl vertraute Person aus ihrem persönlichen Umfeld. Nie im Leben hätte sie jemals erwartet, dass ihr eigener Bruder ihr so nahe kommen würde, doch nun war es so weit und Stefanie nahm an, dass sich Sven noch sehr viel mehr trauen würde, als nur mit ihren Nippeln zu spielen. Als hätte Sven ihre Gedanken gelesen, ging er nun einen Schritt weiter und beugte den Kopf nach vorne. Er drückte seine Lippen auf Stefanies linke Brustwarze, dann wechselte er zur anderen Seite. Dort küsste er zunächst, dann setzte er seine Zunge ein, um mit dem gereizten Nippel zu spielen. Stefanie ließ es geschehen und erfreute sich an den angenehmen Reizen. Sven wechselte die Seite, leckte über den anderen Nippel und schien nicht müde zu werden, seiner Schwester Gutes zu tun.

Nach einer Weile ließ er von Stefanie ab und blickte erwartungsvoll zu seiner Therapeutin, die immer noch entspannt im Korbsessel saß.

„Das sah doch schon mal sehr gut aus“, lobte Gudrun und nickte Stefanie und Sven aufmunternd zu. „Sven … Macht es dich an, deiner Schwester so nahe zu kommen?“

Sven zögerte eine Antwort kurz heraus. Dann erwiderte er: „Es macht mich total an. Ich habe mir das immer gewünscht, und endlich passiert es.“

„Und du, Stefanie …? Gefällt dir, was Sven bei dir macht?“

Sie zuckte mit den Schultern und rang sich dann ein Lob ab. „Er hat es ganz toll gemacht … Hat sich angenehm angefühlt.“

„Und bist du bereit, auch deinem Bruder etwas Gutes zu tun?“, hakte Gudrun nach.

Stefanie fragte sich, was genau die Therapeutin im Sinn hatte. Sie war sich sicher, dass es nicht darum gehen würde, Svens Brustwarzen zu liebkosen. Es sollte weiter gehen, intensiver und intimer werden. Sie horchte in sich hinein und befragte ihr Gewissen. War sie bereit, den entscheidenden Schritt zu wagen? Was bevorstand würde ihr Verhältnis zueinander gravierend ändern. Nichts würde sein wie vorher, alles würde sich verändern. Wollte sie das? Ja … Stefanie hätte in dem Moment nicht begründen können, warum sie sich nach körperlicher Nähe zu ihrem Bruder sehnte. Aber dies war der Fall. Es kribbelte überall in ihrem Körper und sie musste sich eingestehen, wie geil sie war und wie dringend sie das Spiel der Lust spielen musste. Bruder hin oder her. Sven war in diesem Augenblick nicht nur ihr kleiner Bruder. Er war ein Mann mit Reizen, für die sie empfänglich war.

Ihr Blick fiel auf Svens Unterhose. Sein bestes Stück zeichnete sich deutlich unter dem Stoff ab. Sie sehnte sich danach, das Prachtexemplar in Augenschein zu nehmen. Sie wollte den Schwanz berühren, ihn umfassen, an ihm spielen. Und sie wollte Sven Lust bereiten. Sie beugte sich vor und fasste Sven mit beiden Händen an den Bund seiner Unterhose. Sie zerrte an dem Kleidungsstück. Sven reagierte und war ihr behilflich. Er stieg aus der verbliebenen Stoffbarriere und blieb nackt auf dem Bett knien. Sein Schwanz ragte in Richtung Zimmerdecke. Die Blicke der Therapeutin und seiner Schwester richteten sich auf seine Körpermitte. Sven räusperte sich verlegen und wartete ab.

Gudrun lächelte zufrieden und wandte sich an Stefanie: „Hast du eine Idee, was du mit so einem Prachtexemplar anfangen könntest?“

Stefanie nickte stumm und setzte ein schelmisches Grinsen auf. Sie rückte näher an Sven heran und kniete sich neben den nackten Mann. Dann schob sie ihre rechte Hand bedächtig auf Svens Schoß zu und streifte den zuckenden Penis mit den Fingerspitzen. Sven reagierte mit einem unterdrückten Lustlaut und zuckte zusammen. Ein weiteres Mal glitten die Finger seiner Schwester über den Phallus, dann wagte Stefanie, ihre Finger um den Luststab zu legen.

Sie drückte sanft zu und wichste langsam und behutsam ein paar Mal auf und ab. Sven rollte mit den Augen und verlieh seiner Erregung mit einem deutlichen Seufzer Ausdruck.

„Gefällt dir das, Sven?“, erkundigte sich Gudrun, die sich mittlerweile nach vorne gebeugt hatte und neugierig beobachtete.

„Sehr“, gestand ihr Patient ein und nickte Stefanie dankbar zu. Seine Schwester schenkte ihm ein Lächeln und setzte das Spiel am brüderlichen Schwanz fort. Es dauerte nicht lange, bis Sven seine Hand ausstreckte und sie zwischen Stefanies Schenkel führte. Stefanie versetzte ein Bein zur Seite, sodass die Finger ihres Bruders den Weg in ihren Schoß finden konnten. Die Fingerspitzen streiften die Vorderseite ihres Höschens. Sie zuckte zusammen, warf den Kopf in den Nacken und vergaß für einen Moment, ihren Bruder zu bedienen. Sven wurde neugieriger und setzte seine Finger fordernder ein. Er rieb mit dem ausgestreckten Mittelfinger über die Stelle, wo er hinter dem Stoff die Muschi seiner Geliebten vermutete. Stefanies lautstarker Lustlaut bestätigte ihm, dass er sich nicht geirrt hatte.

Beide Geschwister reizten sich eine Weile gegenseitig, bis Gudrun das Wort ergriff und eine neue Anweisung erteilte. „Warum befreist du dich nicht von deinem Höschen, Stefanie … Ich bin mir sicher, dein Bruder möchte gerne deine süße Muschi in Augenschein nehmen.“

Stefanie durchfuhr ein gewaltiger Kribbelstoß. Sie verspürte das unbändige Verlangen, sich Sven zu präsentieren. Sie war geil und wollte es ihm zeigen. Er sollte sie betrachten, sie bewundern und sich an ihrem scharfen Anblick aufgeilen. Sie ließ sich auf die Matratze fallen und zog sich das Höschen aus. Sie blieb mit gespreizten Schenkeln vor Sven sitzen und nahm zufrieden zur Kenntnis, wie gebannt er auf ihre Muschi starrte. Sein Blick bohrte sich tief in ihren Schoß und es schien, als wäre er von dem Anblick paralysiert. Sven bewegte sich nicht und schien nicht zu atmen. Dann endlich regte er sich, schüttelte sich kurz und machte einen tiefen Atemzug. Er beugte sich vor und tauchte in den Schoß seiner Schwester.

Gudrun hatte das Schauspiel neugierig verfolgt und lobte den Mut der beiden Akteure. „Ja, traut euch. Ihr seid zwei Liebende, die keine Hemmungen zu fürchten haben. Lasst euch fallen und zeigt euch, was euch gefällt.“

Sven brauchte hierzu keine Extraeinladung und brachte seinen Kopf in Windeseile zwischen Stefanies Schenkel. Sie hielt ihre Position bei und spürte ihr Herz wie wild klopfen. Das Gesicht ihres Bruders näherte sich ihrer Möse. Bald schon würde sie seinen heißen Atem spüren, seine Zunge genießen dürfen. Sie hätte ihn aufhalten können, doch sie war längst über den Punkt hinweg, an dem sich ihr Gewissen hätte bemerkbar machen können. Sie wollte es so dringend wie selten etwas zuvor. „Komm … Leck meine Muschi!“

Auch wenn es keiner Einladung bedurft hätte, schob sich Sven die fehlenden Zentimeter voran und hauchte seiner Schwester seinen Atem auf die Schamlippen. Dann küsste er sanft mitten auf die Spalte, um im nächsten Augenblick seine Zunge auf Wanderschaft zu schicken. Die Zunge teilte die Schamlippen und stieß sanft gegen Stefanies Kitzler. Seine Schwester jauchzte auf und warf den Kopf in den Nacken. „Jaaaa … geil!“

Stefanie spürte die Zunge über ihren Kitzler gleiten. Immer und immer wieder. Sven schien genau zu wissen, was er tat. Es fühlte sich gigantisch geil an und sie hoffte, dass er sobald nicht aufhören würde. Bald schon trug sie den ersten Erfolg der geschwisterlichen Annäherung in Form eines kleinen Höhepunktes davon. Stefanie entzog sich flink und rollte sich auf dem Bett zusammen. Doch schon bald hatte sie sich erholt. Ihr Verlangen war längst nicht gestillt. Außerdem wollte sie sich revanchieren. Sven war nun an der Reihe, zu genießen. „Jetzt bist du dran.“

Sie stieß ihn zurück. Sven landete auf seinem Rücken, und ehe er sich versah, hatte sich seine Schwester über ihn gebeugt. Stefanie nahm das gute Stück in die Hand wichste sanft und bedeckte die Eichel ihres Bruders mit zärtlichen Küssen. Wenig später glitt ihre Zunge über seine Schwanzspitze, während ihre Finger die Schwanzhaut sanft über die Schwellkörper zog.

„Warte!“

Sven zog sich zurück und keuchte schwerfällig. Stefanie grinste schelmisch und fragte: „War es zu intensiv für dich?“

„Ich war kurz davor“, verriet der 20-Jährige.

Die Therapeutin hielt sich bedeckt und sah fasziniert zu, wie die Geschwister mit der für sie neuen Situation umzugehen gedachten. Stefanie bekam aus den Augenwinkeln mit, wie Gudrun sich ihre rechte Hand in den Schoß gelegt hatte und sich offensichtlich mit den Fingern über die Vorderseite ihrer Hose streichelte. Scheinbar ließ auch die Therapeutin diese ungewöhnliche Situation nicht kalt. Stefanie war wie aufgedreht und beschloss, der Therapeutin etwas zu bieten. Ohnehin war sie so geil, dass sie beinahe alles mit sich hätte machen lassen. Sie wandte sich an ihren Bruder und warf ihm einen neckischen Blick zu.

„Willst du mich jetzt ficken?“

„Bist du dir sicher?“, fragte Sven nach.

Stefanie nickte und legte sich mit dem Rücken auf die Matratze. Sie spreizte die Schenkel einladend und erwartete die Reaktion ihres Bruders. Ein kurzer Seitenblick in Richtung Korbsessel verriet Stefanie, dass sich Gudrun nunmehr intensiver reizte, was die 23-Jähige noch stärker anturnte. Dann richtete sie ihre Aufmerksamkeit auf Sven und mahnte zur Eile. „Komm, fick mich. Ich brauche das jetzt!“

Das ließ sich Sven nicht zweimal sagen. Er richtete sich auf und kniete sich in Windeseile zwischen die Schenkel seiner Schwester. Sein Schwanz zuckte munter auf und ab. Er nahm den Prügel in die Hand und dirigierte ihn auf das Gelobte Land zu. Stefanie ließ ihren Schoß und den sich nähernden Penis nicht aus den Augen und konnte es kaum erwarten, dass sie den brüderlichen Schwanz zu spüren bekommen würde. Sie rückte ihm ungeduldig entgegen und half Sven, die Spitze seines Lustspenders zwischen die Schamlippen zu führen. Endlich spürte sie die ersten Zentimeter in sich und rückte noch weiter nach vorne. Sven schob sein Becken vor, und schließlich hatten sie sich vollends vereinigt. Bruder und Schwester stöhnten lustvoll auf, gaben sich ihren Gelüsten hin und artikulierten ihre Empfindungen mit leisen bis lang gezogenen Lustlauten. „Fick mich!“

Sven hatte es so sehr genossen, endlich in seiner Schwester zu stecken, dass er beinahe vergessen hätte, sie zu ficken. Das holte er umgehend nach. Er begann zu stoßen, was Stefanie zum Schreien brachte. Sie genoss den kräftigen Prügel ihres Bruders in ihrer Möse und bekundete ihren Gefallen an dem Familienfick mit hingebungsvollen Stöhnlauten. Immer wieder stieß ihr Bruder beherzt zu und wurde es nicht leid, seine Geliebte zu bedienen. Dann ging alles sehr schnell. Für Sven wurde es zu viel, und er konnte seiner Erregung nichts mehr entgegensetzen. „Ah, ich komme gleich!“

„Mach weiter!“, rief Stefanie ihm zu, die immer geiler wurde und selber kurz vor der zweiten Erlösung stand. Jenseits des Bettes vernahmen die Geschwister leise Lustseufzer. Offenbar war auch die Therapeutin gut in Stimmung gekommen, doch die gemeinsame Lust war zu wichtig, um sich mit Nebenkriegsschauplätzen zu beschäftigen. Stefanie legte ihre Hand an ihre Muschi und begann sich zu fingern. Sven fickte noch immer, doch nun entzog er sich flink dem schwesterlichen Schoß und fasste sich an seinen brettharten Schwanz. Er begann zu wichsen und starrte dabei Stefanie auf die feuchte Muschi, an der mehrere Finger zu vollenden versuchten, was sein Schwanz begonnen hatte. Dann sahen sie sich in die Augen, erkannten darin die pure Lust, die ihnen innewohnte, und gaben ihren Gelüsten freien Lauf.

„Ich spritze jetzt ab!“

„Ich komm jetzt auch!“

Ein Stöhnlaut aus Richtung des Korbsessels mischte sich in das Gestöhne der Geschwister, doch Stefanie und Sven hatten nur Augen für die Lust des Familienmitgliedes. Dann kam Sven und entlud seine Ladung quer über Stefanies Unterleib. In dem Moment, als Stefanie das Sperma ihres Bruders aus dessen Schwanz hervorquellen sah, überschritt sie die magische Grenze und ließ sich in ihren zweiten Höhepunkt des Abends fallen. Mit flinkem Fingerspiel begleitete sie den eigenen Orgasmus und stieß dabei stetige Lustlaute aus, die keinen Zweifel an ihrer Geilheit aufkommen ließen. Sven wichste die letzten Tropfen seines Ergusses aus dem zuckenden Schwanz und beobachtete Stefanie aufmerksam, die langsam wieder zur Besinnung kam. Sie grinste ihn an, schenkte ihm ein liebevolles Lächeln und blickte ihn herausfordernd an. „Hast du es dir ungefähr so vorgestellt?“

Sven schüttelte den Kopf. „Nein … Es war viel geiler, als in meinen schönsten Träumen.“

Er ließ sich neben sie fallen und Stefanie nahm ihn in die Arme. Sven schmiegte sich an sie und flüsterte ihr ins Ohr. „Ich liebe dich.“

„Ich dich auch, kleiner Bruder.“

Sie küssten sich leidenschaftlich. Dann drehte Stefanie den Kopf in Gudruns Richtung und sah die Therapeutin zufrieden grinsen. Die beiden Frauen sahen einander wortlos an. Gudrun nickte Stefanie anerkennend zu. Stefanie nickte zurück und stellte für sich fest, dass sie nicht bereut hatte, was gerade geschehen war. Es war eine ungewöhnliche, aber durchaus bereichernde Erfahrung für sie gewesen. Nie hätte sie erwartet, eine derart große Herausforderung meistern zu können. Und sie hatte es geschafft. Sven und sie hatten es geschafft. Sie hatte ihrem Bruder helfen wollen und das war ihr gelungen. Hatte sie sich vielleicht sogar selber geholfen? Sie war um eine bedeutende Erfahrung reicher. Ob ihre ungewöhnliche Beziehung eine Zukunft haben würde? Eigentlich sprach doch nichts dagegen, das hier zu wiederholen, oder? Sie drehte sich zu Sven um und drückte ihren Bruder an sich. Sie liebte ihn aus tiefen Gefühlen und wünschte sich nichts sehnlicher, als ihm nahe zu sein.

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