Die zwölf Geschworenen

Manchmal hatte ich mich doch gefragt, ob es sich wirklich lohnt, immer ein braver Bürger und ordentlicher Steuerzahler zu sein.

Was bekommt man dafür als Anerkennung? Keine Steuerbefreiung für ein Jahr, keine schnellere Bearbeitung der Anfragen bei der Stadtverwaltung oder im County. Die Polizisten schrieben einem Strafzettel wie immer. Also, welchen Vorteil hatte man?

Da saß ich nur in einer Reihe mit anderen braven Mitbürgern des Countys und wartete auf die Befragung. Nicht einmal diese Kosten konnte man irgendwie in Rechnung stellen. Es würde sogar noch schlimmer wenden, wenn die mich wirklich wählen würden.

Und so kam es auch, ich war Geschworene in einem aufsehenerregenden Fall geworden. Der Fall war so wichtig, dass wir Geschworenen währen des gesamten Verfahrens separiert gehalten wurden. In so einer Art ‚Käfighaltung‘.

Jeder durfte noch einmal mit seinen Angehörigen telefonieren und musste einen gesetzlichen Vertreter berufen, der während der Zeit, während der dieser Prozess laufen sollte, die notwendigen Entscheidungen vertreten musste.

Dieser Vertreter konnte, sollte, musste die wichtigen Entscheidungen mit der Person klären, die er vertreten sollte, solch kleine Angelegenheiten wie die gesetzliche Vertretung der Kinder konnten aber ohne Rücksprache gemacht werden.

Es war wohl für mich sehr vorteilhaft, dass ich weder Frau noch Kinder hatte.

Meine Eltern waren vor ein paar Jahren nach Arizona gezogen und erwarteten keine Informationen, wie es mir gehen würde, und meine Schwester war, als sie sechzehn geworden war, verschwunden.

Wir, also meine Eltern und ich, hatten zu ihrem achtzehnten und einundzwanzigsten jeweils noch eine Postkarte bekommen, und dass war es denn.

Keiner der Familie hatte sie seit ihrem Verschwinden vor zwölf Jahren gesehen.

So war die Situation, als ich mit dem Koffer an Kleidungsstücken, die mein gesetzlicher Vertreter aus meiner Wohnung geholt hatte, in dem Hotel einzog, in dem wir Geschworenen exklusiv und gut abgeschottet, einige sagte leise „eingesperrt“, leben sollten, bis der Prozess vorbei wäre.

Keinen der Geschworenen kannte ich, bei einer Frau kam mir was bekannt vor …. , aber, ach was, die kannte ich auch nicht.

Nach dem beziehen meines Zimmers ging ich runter an die Bar, um ein Glas Wasser zu bestellen. Ich setzte mich dann in den einen Sessel, um die anderen Geschworenen zu beobachten. Der Sessel stand wohl doch nicht so alleine, denn plötzlich hörte ich von meiner Seite eine Stimme „Na, Lenny, so sieht man sich wieder“

Lenny, das war ich, das war der Name, den nur eine Person für meinen Namen nutzte. Denn mein Vorname war Norman.

Ich drehte mich zu dem Sessel an meiner Seite, und sah die Frau, die mir so bekannt vorkam. Ich sah sie mir genauer an und fragte „Marsha?“

„Ja, Brüderchen, so sieht man sich wieder. Du hast genau das gleiche Pech wie ich“

Ich sah eine Frau, etwas älter als ich, denn Marsha, meine Schwester, war drei Jahre älter als ich.

„Marsha, seit wann bist du wieder im Lande?“

„Ich? Ich war nie weg, ich war nur nicht sichtbar für euch.“

„Wo warst du?“

„Das willst du nicht wissen. Aber ich bin froh, dass ich da raus bin.“

„Komm, erzähl mal.“

Sie sah mich lange an und sagte dann „Ich bin ja abgehauen, mein Freund wollte mich heiraten, musste dann aber feststellen, dass das nicht ging, wenn die Braut erst sechzehn und die Eltern keine Zustimmung gaben. Na ja, dann war er mein Ex-Freund.“

„Und?“

„Und ist gut. Kurz nachdem er weg war, stellte ich fest, dass ich schwanger war.“

„Scheiße“

„Genau. Ich lebte quasi auf der Straße. Oben, an der siebzehnten gibt es eine Stelle für Mädchen wie mich, die mir geholfen haben.

Leider konnten sie mir nicht helfen, als ich mein Baby verloren hatte.“

„Scheiße Marsha, das tut mir leid. Warum bist du nicht zurück gekommen?“

„Ich war eigensinnig. Ich wollte allen zeigen, dass ich ein großes Mädchen wäre.

Na ja, nach dem Verlust hatte ich dann aber doch ein Ziel. Ich wollte, dass es den mir nachfolgenden Mädchen besser gehen sollte.

Und so begann ich, in der Organisation, die diese Stelle betrieb, zu helfen, zu arbeiten und auch meinen Schulabschluss nachzuholen.“

Ich sah sie mir an, meine ältere Schwester, sie sich, wie man sah, aus dem Dreck selber herausgearbeitet harre. Wobei sie sich in diesem Dreck ja auch, teilweise, selber erst gestoßen hatte.

Dann sah ich, wie sie böse wurde.

„Irgend so ein Dämlack hatte mich mal vorgeschlagen, und jetzt hänge ich hier rum, anstatt dass ich meinen Job da oben machen kann.

Die Mädchen brauchen mich, nicht der Staat mit diesem Arschloch.“

Sie brütete noch einige Zeit vor sich hin und fragte dann „Lenny, wie geht es den Eltern?“

„Die haben sich ein Haus in einer solchen Rentnerhochburg in Arizona besorgt und leben jetzt dort“

„Das halten die aus? Ich dachte Daddy würde am liebsten auf der Leiter sterben, während er Äpfel pflückt“

„Das hatte er auch fast erreicht. Der Herzinfarkt hatte ihn so erschreckt, dass er jetzt lieber in Arizona vertrocknet. Und Mummy kann ihn jetzt endlich betüddeln“

„Oh ja, das kann sie. Sie hatte mich mit ihrer betüddelei aus dem Haus getrieben. Wie hast du das nur ausgehalten?“

„Ich habe einfach Sport gemacht. Football war nicht ganz in meiner Leistungsklasse, aber Soccer ging ganz gut.“

„Und, Frauen, Kinder, wie sieht’s aus?“

„Frauen? Was hältst du von mir?“

„Dass du der Mädchenschwarm warst.“

Ich sah in Richtung Fenster und träumte „Ja, damals“

„Lenny, was ist?“

„Ach, nichts wichtiges. Die Damenwelt ist von mir nicht mehr ganz so angetan.“

Wir redeten und redeten und ich wurde mit meiner großen Schwester wieder warm. Es war schon interessant, dass sie die ganze Zeit in unserer Stadt gelebt hatte.

Wir zwei erlebten unseren Jahre um das zwanzigste Lebensjahr in zwei ganz unterschiedlichen Welten, in der gleichen Stadt.

Sie erzählte, dass sie vor ein paar Jahren nochmals eine Partnerschaft versucht, und den Mann sogar geheiratet hatte, aber schon nach kurzer Zeit stellten sie fest, dass sie nicht wirklich zusammenpassten, so dass sie schon nach einem Jahr wieder geschieden waren. Das einzige Überbleibsel war der Name des Ex.

Jetzt merkte ich aber, dass das, was Marsha jette machte, nicht wirklich in einer anderen Welt stattfand, nur eben ein paar Straßen weiter nördlich. Sie war nördlich des City-Centers unterwegs, ich südlich.

In den folgenden Tagen saßen wir in den Pausen des Prozesses, vor dem Beginn und dem Ende fast immer zusammen und unterhielten uns oder sagten einfach nicht.

Einmal erwischte ich sie, wie sie mir, auf dem Weg zur Bar. um uns beiden noch ein Glas Bier zu besorgen, mit der Hand durch die Haare fuhr. Das war zärtlich, liebevoll, unheimlich.

Sie brachte das Bier und ich starrte, auch aus Verlegenheit, auf das Glas. Sie fragte dann „Trinkst du auch lieber Wein?“

Mein Kopf ruckte hoch, hatte ich das richtig verstanden, sie war Weintrinkerin?

„lieber Rot?“

„Ja“ kam von ihr zurück, und sie kicherte. Ein Kichern, das ich schon lange nicht mehrgehört hatte. Ihr kichern.

Wir sahen uns an. Sie senkte die Augen uns sagte „Lenny, mach das bitte nicht mit mir“

„Was, Marsha?“

„Mich so zu verwirren“

„Das gleiche könnte ich von dir sagen, Schwesterchen“

„He, ich bin älter“

„Ja, ich aber größer“

„Damals nicht“

„Nein, stimmt. Aber ich erinnere mich immer noch gerne an unsere Räubernächte“

„Bitte, Lenny, nicht die“ sagte sie leise.

Ich sah sie an und sah, wie sie ihren Kopf schüttelte.

In unsere ‚Räubernächten‘ schliefen wir im gleichen Bett. Die hielten wir ab, wenn unsere Eltern nicht da waren.

In diesen Nächten hatte ich Marsha im Arm und roch ihren Geruch. Der war himmlisch.

Ich war noch ein Kind, und verstand damals nicht, warum Marsha mit den Räubernächten aufhörte, als sie fünfzehn wurde.

Jetzt wusste ich, dass sie die Spannung zwischen uns gespürt hatte, eine Spannung, die sich in den letzten Wochen wieder aufgebaut hatte.

Dabei saßen wir nur nebeneinander und redeten.

Ich wollte etwas ausprobieren und stand auf. Auf meinem Weg zur Bar fuhr ich ihr leicht mit dem Zeigefinger den Hals hoch und über den Nacken. Ich spürte das befriedigende Brummen, dass sie ausstieß, in meinem Finger.

An der Bar suchte ich aus der Karte guten Rotwein, und stellte ihr ein Glas hin.

„Bitte Lenny, nicht. Ich weiß nicht, wie ich das überstehen kann.“

„Was?“

„Wenn wir uns wieder verlieren.“

„Warum sollten wir das?“

Den Rest des Abends saßen wir uns schweigend gegenüber.

Beim Prozess kamen wir langsam zum Abschluss, mit Marsha kam ich langsam zu einem Zustand, der unerträglich war. Denn ich hatte gemerkt, dass ich sie nicht nur als Schwester wollte. Ich wollte sie als meine Begleiterin für den Rest meines Lebens.

Nur: wollte sie das auch? Es sah so aus, aber sicher war ich mir nicht.

So eierten wir weiter um einander herum. Einer der Mitgeschworenen sagte mir einmal, als wir nebeneinander in der Pause pinkelten „Weißt du, es wird langsam unmöglich mit euch beiden. Schlaft doch endlich einmal miteinander. Dann könnt ihr immer noch entscheiden, ob es weitergeht.

Weder du noch sie ist doch gebunden.

Mach es einfach.“

In der kommenden Mittagspause saßen wir wieder, wie seit langem alleine, an Tisch. Ich wollte sagen, was der Mitgeschworene mit gesagt hatte, als sie sagte „Lenny, die eine Gerichtsmitarbeiterin hatte mir vorhin gesagt, dass wir beide uns wie Teenager verhalten würden. Wir sollten, so sie, doch einfach mal ins Bett springen.“

Sie sah mir ins Gesicht und sah mein lachen „Was?“

„Das wurde mir in der Pinkelpause auch geraten.“

Jetzt musste auch sie lächeln. „Wollen wir?“

„Heute Nacht?“

„Bei mir oder bei dir?“

„Immer diese komplizierten Fragen, ich habe 204“ sagte ich.

„Ich komme um zehn“

„Gut“

Beim Essen merkte ich, dass eine Spannung, die ich seit Tagen spürte, abgefallen war. Ich freute mich.

Auf dem Weg in den Gerichtssaal wurde ich gefragt „Na, steht der Termin endlich?“ und erhielt einen freundschaftlichen Schlag auf den Rücken. Eine Geschworene sprach mit Marsha, die erst zu mir und dann zu der fragenden blickte.

Auch auf der Frauenseite wurden wir beobachtet, und wie es schien, fast beneidet.

So richtig konnte ich mich auf die Verhandlung nicht konzentrieren, da musste ich wohl nochmals in die Mitschriften sehen. Aber ich freute mich zu sehr.

Der Rest des Tages war, für mich, unwichtig, selbst beim Abendessen mit Marsha war ich unaufmerksam, sie aber wohl auch. Wir redeten wohl den allergroßen Mist zusammen.

Dafür kam sie um zehn. Ich hatte die Tür geöffnet und saß auf dem einen Stuhl wie auf heißen Kohlen. Als sie die Tür hinter sich zugezogen hatte, sah sie mich an, ließ ihren Bademantel fallen und stand nackt vor mir.

„Na, auch nervös wie beim ersten Mal?“

„Wenn ich so eine Frau sehe, bin ich immer nervös“

„Was für eine Frau?“

„Eine so schöne. Marsha du bist wunderschön.“

„Ach was, guter amerikanischer Durchschnitt“

Ich stand auf, ließ auch meinen Bademantel fallen und sie pfiff leise.

„Was ist?“

„Du bist fit, das gefällt mir. Und nicht nur das.“

Ich ging zu ihr und nahm sie bei der Hand, dann führte ich sie zu meinem Bett und bot es ihr an.

Wie sollte ich anfangen?

Einfach sie küssen? Einfach meine Schwester küssen?

Sie setzte sich und griff dann nach mir, so dass ich neben sie fiel.

Hier lagen wir nebeneinander und sie fing an, mich zu küssen.

Als wir aufhörten uns zu küssen, fing ich an, sie an ihren schönsten Stellen zu küssen. Sie war zurückgefallen und lag vor mir. Ich küsste ihr Brüste, dann langsam den Bauch runter bis zum Bauchnabel und dann weiter runter bis zu ihrem Kitzler.

Als ich diesen das erste Mal küsste, zog sie scharf die Luft ein. Ich ging weiter runter. An ihrer Muschl küsste ich weniger als das ich leckte und an den Schamlippen saugte.

Als sie mir meinen Kopf fest in ihre Muschi drückte, bekam ich fast keine Luft mehr, dafür spürte ich ihr Zittern.

Als sie aufhörte, mich in ihren Schoß zu drücken, ging ich wieder nach oben. „Darf ich?“

„Ja“

So stieg ich über sie und fing an, sie zu lieben.

Sie griff nach meinem Gesicht und schleckte mich an „So schmeck ich? Schön“

Wir liebten uns, langsam wurden wir schneller und erregter, ich sah in ihrem Gesicht, was sie fühlte und gab ihr einen leichten Kuss. Sie griff nach meinem Gesicht, und als wir beiden kamen, küsste sie mich leidenschaftlich.

Nach unserer Liebe lagen nebeneinander und hielten Händchen.

„Lenny“

„Ja“

„Weißt du, warum ich mit den Räubernächten aufgehört hatte?“

„Jetzt ja.“

„Marsha“

„Ja“

„Ich möchte dich nie mehr missen.“

„Danke, ich dich auch nicht.“

„Lenny“

„Ja“

„Ich muss dir mal eine Geschichte erzählen.“

„Ja?“

„Es war einmal eine Frau, Ende zwanzig, die seit Jahren keinen Mann mehr gehabt hatte. Und deshalb keine Pille mehr nahm.“

„Du nimmst …“

„Ich bin noch nicht fertig, vorlauter Junge.

Und da sah sie einen Mann“

„Ja?“

„Und nahm die Pille wieder. Denn sie wollte diesen Mann haben, lieben, mit ihm leben, ihn aber nicht überrumpeln“

„Marsha“

„Ja“

„Du hättest mich nie überrumpelt, nur überrascht“

„Ach Lenny, halt mich.“

Als ich am folgenden Morgen aufwachte fehlte etwas. Sie war gegangen, hatte aber einen Zettel hiterlassen. „Danke Lenny“

Beim Frühstück sah ich sie, wie sie an unserem Tisch saß und mit einer anderen Frau, die auch am Tisch saß, sprach. Als ich hinzukam sagte diese Frau „Alles Gute für euch beiden“ und ging.

Ich sah Marsha an und sie wurde ganz leicht rot.

„Alle haben mich heute beglückwünscht. Lenny, danke nochmals“

„Wollen wir es fortsetzen, Marsha?“

„Willst du? Wie lange?“

„Länger“

Sie strahlte mich an.

Ich holte mir mein Frühstück und musste mich am Ende beeilen, dass ich sah sie immer wieder lange an und kam nicht zum Essen.

Nach dem Verhandlungstag musste ich mich bei Marsha entschuldigen, denn ich hatte keine Zeit. Ich musste mir die Protokolle vom Vortag noch einmal durchlesen. Als sie merkte, warum ich keine Zeit hatte, grinste sie mich an. Denn sie wusste, wer der Grund war.

An den noch kommenden Verhandlungstagen gingen wir nach dem Abendesen in unsere Zimmer, mal ihres, mal meines, und schliefen miteinander und nebeneinander.

Zweites meistens nach dem ersteren.

Da Verfahren war am Ende sehr viel einfacher als es am Anfang erschien, auch, weil der Angeklagte, entgegen der Empfehlung seiner Verteidiger, ein volles Geständnis ablegte.

So wurden wir Geschworenen nicht benötigt, denn da der Angeklagte, sogar in allen Anklagepunkten, selber auf ’schuldig‘ plädierte, musste nur noch der Vorsitzende Richter sein Urteil sprechen.

Als die Verhandlung beendet war, saßen wir Geschworenen noch einmal zusammen im Frühstücksraum. Alle waren der Meinung, dass bei der Entscheidung das Urteil des Richters gerecht war.

Einige sagte, dass sie bis zum Geständnis sie Schwierigkeiten gehabt hätten, sich zu entscheiden, und alle waren froh, dass sie diese Entscheidung nicht mehr fällen mussten.

Marsha versicherte mir, dass sie am Abend zu meiner Wohnung kommen wollte.

Doch ich wartete vergebens.

Ich versuchte es auf ihrer Mobil-Nummer, hier kam nur die Ansage, dass der Teilnehmer nicht erreicht werden konnte.

Nach drei Tagen fuhr ich zu ihrer Arbeitsstelle, und hier erfuhr ich, dass sie direkt vor der Tür einen Unfall hatte. Sie würde im Krankenhaus liegen.

Als die Mitarbeiterinnen sahen, wie geschockt ich war, sagte die eine „Sie sind Lenny? Sie hat nur ein gebrochenes Bein, und erwartet sie.“

Im Krankenhaus saß sie in ihrem Bett und sah schöner aus als je zuvor. Sie lebte. Sie hatte nur ein gebrochenes Bein. Die Frau meines Lebens würde diese Frau bleiben.

Ich stand neben ihr und sah sie mir an. „Guck nicht so, ich sehe schlimm aus.“

„Du bist wunderschön. Ich würde dich am liebsten gleich mitnehmen.“

Dann sah ich sie mir an „Marsha, warum hast du mich nicht angerufen?“

„Der Zettel mit deiner Nummer war mit meinem Blut eingesaut“

„Wieso?“

„Ich hatte ihn in der Hand, ich wollte dich gleich anrufen. Und die haben ihn weggeworfen.“

Dann sah sie mich an und sagte „Und deine Nummer steht nicht im Local.“

„Stimmt. Ich muss mich bei dir entschuldigen.“

Ich saß neben ihr und fuhr ihr langsam mit meiner Hand unter das Krankenhaushemd.

„Lass das, du perverser“

„Was?“

„Du weißt genau. Du willst mit deiner Hand an meine Möse, und mich noch mehr ärgern.“

„Ich ärgere dich?“

„Na ja nicht du. Aber ich bin sauer, dass wir nicht, du weißt schon. Und wenn du dann noch mit deiner Hand meine Möse reizt, drehe ich vollkommen durch.“

„Hallo, wer ist denn Mann an dir?“

„Oh, Hallo Lilly. Das ist Lenny.“

„Lenny, das ist Lilly, meine beste Freundin. Sie hat nur einen Fehler, sie will mich für sich, und ich stehe mehr auf Männern, besser auf einem gewissen Mann.“

Ich sah zu der Frau hoch und erkannt die beste Freundin von Marsha als sie noch zu Hause wohnte.

„Hallo Lilly, schön dich wiederzusehen.“

„Lenny, der kleine Lenny, der …

Moment. Marsh, Lenny ist dein Bruder. Was macht der mit seiner Hand in deiner Möse.“

„Ich bin nicht in ihrer Möse“

„Wärst du aber gerne.

Also Marsh, was hat ihr angestellt?“

Ich stand auf und ging zur Zimmertür. Hier prüfte ich, ob die richtiggeschlossen wäre und sagte „Ich bin in Marsha verliebt, ach was, ich liebe sie.“

„Marsh, stimm das?“

„Ja, auch ich liebe Lenny.“

Lilly sah von einem zum anderen und sagte „Kinder, Kinder. Ohne einmal Patentante geht da bei mir gar nichts.“

Dann sah sich Lilly Marsha nochmals an und sagte „He, du hast doch einen anderen Namen, Marsh.

Da wird dann gefälligst auch vernünftig geheiratet, verstanden?“

Sie stand auf und sagte „Ich plan das schon mal durch. Ich werde auch den Mädchen Bescheid sagen.“

„Lilly, das mache ich. Verstanden?“

„Spielverderberin.“

„Verstanden?“

„Ja, Chefin, ja, ich sage den nichts. Ich mache auch keine Andeutungen.“ Dan drehte sie sich zu mir und sagte „Lenny, nimm ihr die Pillen weg, wenn sie die nimmt, ist sie immer so vernünftig.

Außerdem werde ich mit denen nicht Patentante.“

Nachdem Lilly verschwunden war, sagte ich „Die hat sich aber nicht geändert“

„Nein, nicht wirklich. Aber sie ist nicht nur eine gute Freundin sondern auch noch eine sehr gute Hilfe bei den Mädchen.“

„Gut“ sagte ich und dann „Du Marsha, ich habe eines ganz vergessen.“ Sie sah mich an, und als ich sie küsste, hielt sie mich fest.

„Ächm“ hörte ich dann. Eine Krankenschwester stand an der Tür.

„Langsam sollten sie aufhören. Ich war schon drei Mal hier und sie haben sich die ganze Zeit geküsste. Das ist wohl neuer Stationsrekord, nur bei den Neugeborenen wird länger geküsst, aber ich muss sie jetzt mal bitten, das Zimmer zu verlassen.“

„Ach was, der darf alles sehen.“

Während die Schwester sich um Marsha kümmerte fragte ich „Wie lange muss sie den Gips tragen?“

„Zwei Monate“

„Wann kommt sie raus?“

„Wie es aussieht, Ende der Woche“

„Welches ist die beste Stellung für beide?“

„Von hinten.

He, bin ich hier nicht ihre Sextherapeutin. Probieren sie das gefälligst selbst aus. Aber erst, wen sie raus ist, verstanden?“ sagte sie zu mir und dann, als sie raus ging sagte sie noch leise zu mir „Viel Spaß“

Kurze Zeit später kam die Ärztin und sah sich alles an, als sie gehen wollte sagte ich „Können sie bitte darauf achten, dass diese Frau keine Pille mehr nimmt“

„Warum?“

„Die Patentante in spe will nicht so lange warten. Und ich eigentlich auch nicht“

„Mich fragt keine?“ kam von Marsha.

„Was willst du denn?“

„Kinder“

Da sagte die Ärztin „Also gibt es kein Problem, wenn sie beide wollen, müssen wir ja nicht aufpassen.

Aber warten sie bitte, bis sie raus sind, die anderen Patienten werden sonst neidisch.“

Marshas Wohnung war am Anfang einfacher, da es einen Fahrstuhl gab, wir beschlossen aber, wenn der Gips entfernt worden wäre, in mein Haus zu ziehen. „Der Kinder wegen“, wie Marsha sagte.

Ich konnte Marsha überreden, noch zu heiraten, solange der Gips dran war. Es sah zwar etwas komisch aus, die Braut in Weiß und im Gips, aber ich, und wie es schien auch sie, wollte nicht mehr länger warten.

Wir hatten mit dem Sex, der Liebe und dem Ficken wieder angefangen, als Marsha zu Hause war. Als wir heirateten war Marsha gut im ersten Monat.

Die Mädchen aus ihrem Projekt waren begeistert, auch, weil Marsha ja eine der ehemaligen war.

Lilly war die Hochzeitsplanerin, die mehrfach zusammengestaucht werden musste. Sie sollte keine Hochzeit von Berühmtheiten planen, sondern nur eine kleine, für uns beide.

Und es wurde dann doch über einhundert Gäste.

Der Hochzeitswalzer von mir und Marsha war lange das Gespräch der Teilnehmer.

Marsha und ich lebten für den Rest unseres Lebens zusammen, wir hatten Streit, sicher, wer hat das nicht, aber unsere Kinder, zwei Mädchen und ein Junge wussten, auf ihre Eltern konnten sie immer bauen.

Unsre Eltern sahen nur Bilder von ihren Enkeln. Beide waren zu alt geworden, als dass sie noch zu uns reisen konnten.

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