Die Bedürfnisse einer Mutter

Die Uhr an der Wand tickte leise vor sich hin. Der große Zeiger stellte sich in diesem Moment auf die Zwölf, während sein kleineres Pendant die Sieben erreicht hatte. Die Familie saß beim Abendessen. Claudia hatte gekocht. Rollbraten. Ihr Jüngster Benny langte ordentlich zu. Er liebte, was sie zubereitete. Man sah es ihm an. Claudia schätzte seine Chancen beim weiblichen Geschlecht eher trüb ein. Wer mit 18 so eine Körperfülle mit sich trug, durfte wohl nicht viel Zuspruch durch seine Mitschülerinnen erwarten, ging es ihr durch den Kopf. Aber sie liebte ihn und war froh, dass er sich wohlfühlte. Ihm gegenüber saß seine zwei Jahre ältere Schwester. Karla warf ihrem Bruder missbilligende Blicke zu. Auf ihrem Teller lag Gemüse. Links Gemüse, rechts Gemüse und in der Mitte … Claudia akzeptierte die momentane Phase ihrer Tochter. Früher hatte sie Fleisch gegessen, doch plötzlich lagen ihr die Tiere am Herzen und Schnitzel und Braten waren über Nacht zum Feindbild auserkoren worden. Claudia nahm an, dass ihre Tochter früher oder später Vernunft annehmen und ein normales Essverhalten an den Tag legen würde. Immerhin war sie nicht magersüchtig. Schlank und hübsch war sie dennoch.

Manchmal beneidete Claudia sie. Sie selber war 45 und durchaus als akzeptabel hübsch zu bezeichnen, doch im Vergleich zu Karla musste sie gehörige Abstriche bei sich gelten lassen. Schlanke Statur … Fehlanzeige. Sie diente eher Benny zum Vorbild. Claudia wusste, dass sie zu viel Speck auf den Rippen hatte, aber wenn das Essen doch so gut schmeckte. Und erst die Schokolade … Und für wen hätte sie sich auch hübsch halten sollen? Einen Mann hatte es seit Jahren nicht in ihrem Leben gegeben. Der Vater der Kinder hatte früh die Flucht ergriffen. Ein paar unzuverlässige Kerle waren ihm nachgefolgt, doch keiner hatte sich für den Titel ‚Vater des Jahres‘ qualifiziert, und auch als verlässlicher Partner hatte sich niemand so richtig angeboten. Aber sie kam auch alleine klar. Ob das für Benny ebenfalls galt? Wegen Karla machte sich Claudia keine Sorgen. Sie kam im Leben zurecht. Eher zu gut als zu schlecht, wenn man ihren Verschleiß an Freunden berücksichtigte.

Man hält seine Tochter ja nicht für eine Schlampe, aber das sehr freizügige Verhalten ihrer Tochter war ihr hin und wieder ein Dorn im Auge. Nicht nur, dass Karla sich auf zahlreiche Liebschaften einließ … Sie brachte die meisten Typen mit nach Hause. Claudia hatte des Öfteren ein ernstes Wörtchen mit Karla zu reden versucht, doch Karla war erwachsen und pochte auf ihren eigenen Willen. Hinzu kam, dass Claudia durch die letzten Jahre der Erziehung mürbe geworden war und keine Energie mehr aufbrachte, um ihren Kindern die Stirn zu bieten und ihnen optimale Werte vorzuleben. Aus dem Grund war Benny zu dick und Karla zu offen in ihrer Sexualität.

Nicht selten vernahm Claudia nachts das hemmungslose Stöhnen ihrer Tochter und ihres unbekannten Liebhabers. Nicht, dass es Claudia gravierend gestört hätte, doch man könnte doch ein wenig Rücksicht nehmen, oder etwa nicht? Aber ihr Benny … Ob er so bald eine Freundin finden würde? Legte er überhaupt Wert darauf oder war er alleine ganz glücklich? Was war mit seinen Bedürfnissen? Gab es da welche, die über die übliche Selbstbefriedigung hinausgingen? Sehnte er sich danach, einem Mädchen näher zu kommen? Auch er musste mitbekommen, welch großem Vergnügen seine Schwester in ihrem Zimmer nachging. Was dachte er sich dabei? Erst vorgestern hatte ihre Tochter Männerbesuch gehabt. Claudia hatte den Typen nicht gekannt. Er hatte sich auch nicht die Mühe gemacht, sich vorzustellen. Wahrscheinlich würde sie ihn ohnehin nicht wiedersehen.

Es hatte nicht lange gedauert, bis die verräterischen Geräusche durch die dünne Wand drangen und keinen Zweifel aufkommen ließen, womit sich Karla und ihr Besucher die Zeit vertrieben. Karla stöhnte immer laut. Anfangs war es Claudia richtig peinlich gewesen, doch mit der Zeit hatte sie sich daran gewöhnt. Sie freute sich für ihr Kind, dass es so viel Spaß bei der schönsten Sache der Welt hatte. Claudia hatte weniger häufig gestöhnt, was oftmals daran lag, dass ihre wenigen Liebhaber eher auf sich bezogen waren und sich kaum um ihre Bedürfnisse gekümmert hatten. Hatte sie überhaupt mal einer zum Schreien gebracht? Beim Zuhören hatte sich Claudia ausgemalt, was Karla und ihr Typ wohl treiben mochten. In welcher Stellung fanden sie zueinander? Nahm er sie hart ran oder war er eher zärtlich? Was musste ein Mann tun, um Karla zum Schreien zu bringen?

Anfangs hatte sich Claudia verboten, derart indiskrete Fragen aufzuwerfen. Sie wollte nicht in die Privatsphäre ihrer Tochter eindringen. Doch dann hatte sie sich gesagt, wenn Karla sie durch ihr Gestöhne in Mitleidenschaft zog und sich so freizügig darstellte, dann durfte sie sich nicht wundern, wenn sich jemand mal Gedanken machte. Und das hatte Claudia getan. Nicht selten versuchte sie sich vorzustellen, wie es Karla beim Sex erging, und immer öfter tauchte sie so tief in ihre Fantasie ein, dass es ihren Körper zum Kribbeln brachte. Sie ließ sich erregen, was ihr anfangs falsch vorgekommen war. Später erteilte sie sich selber die Absolution und versicherte sich, nichts falsch zu machen. Außerdem wusste Karla ja nicht, dass sie unbewusst ihre eigene Mutter aufgeilte. Man durfte sich ja wenigstens eine kleine Freude im Leben bereiten, und solange die Kinder darunter nicht litten, sprach wohl nichts dagegen.

Für einsame Stunden hatte sich Claudia vor vielen Jahren einen kleinen Elektrofreund zugelegt. Nichts Besonderes, nur ein praktischer Vibrator, den sie auf drei Stufen einstellen konnte und der ihr hier und da eine große Freude bereitete. Meistens taten es auch die Finger, doch wenn man schon mal so ein Gerät im Hause hatte, dann konnte man ja wenigstens Gebrauch davon machen. Hin und wieder kam das Teil zum Einsatz, während Karla Männerbesuch hatte. Während sich ihre Tochter von ihrem Typen in wer weiß was für Stellungen durchvögeln ließ, frönte ihre Mutter der fleißigen Selbstbefriedigung, vorwiegend unter Zuhilfenahme ihres Freudenspenders. Dieser durfte erst oberflächlich zu Werke gehen und später dann in ihre feuchte Höhle vordringen. Ja, wenn sie in der richtigen Stimmung war, dann konnte es schon mal richtig nass da unten werden. Ob es an der hohen Beanspruchung lag oder ob das Gerät sein Leistungsvermögen erschöpft hatte, ließ sich nicht sagen. Fakt war, dass ihr der Vibrator vor zwei Tagen verreckt war. Ausgerechnet in dem Moment, in dem ihre Tochter sich von ihrem Typen hatte bumsen lassen.

Claudia hatte richtig tief in ihrer Ekstase gesteckt und zielsicher einen verdienten Höhepunkt anvisiert. Und plötzlich hatte das Teil keinen Mucks mehr von sich gegeben und hatte sie einfach im Stich gelassen. Claudia hatte vor sich hin geflucht, während nebenan die Puppen getanzt hatten. Sie hatte improvisieren müssen und den restlichen Weg mit den Fingern zurückgelegt. Zum Glück war sie so geil gewesen, dass es den Vibrator nicht gebraucht hatte, um ihr über die ersehnte Schwelle zur Glückseligkeit zu verhelfen. Hinterher hatte sie das Gerät überprüft, neue Batterien eingelegt und feststellen müssen, dass sie einen neuen Spielkameraden würde erwerben müssen. Bis ein neuer Luststab ins Haus kam, musste sie halt improvisieren, hatte sie beschlossen. Doch dann hatte sich bei Claudia ein unglaublicher Gedanke festgesetzt. Eine Idee, wie sie den Verlust des Vibrators kompensieren konnte.

Zugegeben handelte es sich um eine gewagte Idee. Nicht viele Frauen würden auf diese kommen, war sich Claudia sicher. Dem Grunde nach war die Idee auch völlig an den Haaren herbeigezogen und alleine für die Umsetzung bedurfte es unter normalen Umständen viel Fantasie. Claudia wusste, dass sie diese Idee besser verwerfen sollte, doch irgendetwas tief in ihr drin verlangte von ihr, dass sie den ursprünglichen Gedanken verfolgte und es durchziehen musste. Nachdem sie lange Zeit mit sich selber diskutiert hatte, hatte sie eine Entscheidung getroffen und beschlossen, Nägel mit Köpfen zu machen. Sie würde ihre Idee verwirklichen, komme, was da wolle. Und sie hatte einen weiteren Entschluss gefasst. Sie wollte nicht drum herum reden, ihre Bitte kleinlaut vorbringen. Nein, sie würde das Thema offen auf den Tisch legen und zu ihren Vorstellungen stehen. Gegen jeden Widerstand und selbst, wenn sie damit Kopfschütteln und ungläubige Blicke durch ihre Kinder riskieren würde. Natürlich würden ihre Kinder überrascht sein und sie für verrückt halten, doch das würde sie in Kauf nehmen. Verdammt, sie war eine Frau mit Bedürfnissen und dazu durfte sie stehen und musste sich nicht verkriechen. Es war vollkommen normal, dass sie ihre Bedürfnisse stillte und Karla und Benny mussten einfach Verständnis dafür aufbringen.

Sie legte Messer und Gabel auf den Teller und schob diesen von sich. Sie betrachtete Benny, der eine Kartoffel in den Mund schob und herzhaft kaute. Karla stocherte in den Bohnen herum und schien keinen Hunger zu haben. Claudia räusperte sich. Dann noch einmal. Endlich blickten beide Kinder in ihre Richtung. Sie wandte sich Karla zu, lächelte freundlich, nahm allen Mut zusammen und fragte: „Sag mal … Würdest du mir vielleicht für ein paar Tage deinen Vibrator ausleihen?“

Die Reaktion der beiden fiel erwartungsgemäß aus. Karla verzog das Gesicht und sah ihre Mutter mit einem Blick an, als hätte diese den Verstand verloren. Benny ließ vor Schreck die Gabel fallen, die geräuschvoll auf den Teller fiel. Beide starrten die 45-Jährige an, so als hätte diese gerade von einer Ufo-Sichtung gesprochen. Claudia hingegen war froh, dass es endlich aus ihr herausgeplatzt war und dass sie den Mut aufgebracht hatte, zu sagen, was ihr auf dem Herzen lag. Nun war sie unendlich gespannt, was ihre Kinder zu ihrem Anliegen vorzubringen hatten.

Benny zeigte sich zunächst nicht in der Lage, seine Gedanken in Worte zu fassen. Karla legte den Kopf schief und blickte Claudia scheel an. Dann lehnte sie sich zurück und verschränkte die Arme vor der Brust. „Warum sollte ich dir meinen Freudenspender geben?“

Claudia zuckte mit den Schultern und meinte: „Mein Gerät hat vorgestern den Geist aufgegeben, und bis ich Ersatz beschafft habe, könntest du mir ja dein Exemplar ausleihen.“

Benny zog es immer noch vor zu schweigen.

„Woher willst du wissen, dass ich einen Vibrator besitze?“

„Ich bitte dich, Karla“, erwiderte ihre Mutter. „Halte mich bitte nicht für dumm. Welche Frau besitzt keinen Spielkameraden für einsame Stunden …? Und wenn du deinen Vibrator nach der Benutzung einfach auf deinem Bett liegen lässt, darfst du dich nicht wundern, wenn jemand Notiz davon nimmt.“

Der Mann in ihrer Runde blickte neugierig zwischen den Frauen am Tisch hin und her.

„Also gut. Dann habe ich eben einen. Aber warum sollte ich ihn dir ausleihen?“

„Benötigst du ihn momentan?“

„Vielleicht.“

Claudia runzelte die Stirn. „Ich hatte zuletzt den Eindruck gewonnen, dass du ganz gut ohne

technische Hilfen auskommst, da du dir Exemplare aus Fleisch und Blut in dein Bett holst.“

Karlas Augen verengten sich zu Schlitzen. „Kann schon sein, dass es sich so verhält … Das ist aber noch lange kein Grund, meinen Gehilfen für einsame Stunden aus der Hand zu geben. Was ist, wenn ich ihn doch mal dringend benötige?“

„Wir könnten ihn uns für eine Weile teilen“, schlug Claudia vor.

Benny fiel die Kinnlade herunter und starrte seine Mutter ungläubig an. Karla nahm von ihrem Bruder keine Notiz und grinse frech. „OK. Von mir aus … Du kannst ihn haben, sofern ich ihn mir im Notfall zurückholen kann.“

„Das hatte ich ja versprochen“, bestätigte ihre Mutter.

„Gut.“

„Fein.“

Sie sahen sich schweigend an. Das Ticken der Uhr war das einzige Geräusch, das sie wahrnehmen konnten. Nach einer Weile fragte Karla. „Wann brauchst du ihn?“

„Könntest du ihn mir sofort geben?“

„Hast du heute Abend noch etwas vor?“, fragte Karla neugierig nach.

„Vielleicht.“

Claudia richtete ihre Aufmerksamkeit auf Benny, der stumm und mit geröteten Wangen neben ihr saß. Was musste im Kopf des armen Jungen vor sich gehen? Malte er sich gerade aus, wie sich seine Mutter mit dem Liebesstab seiner Schwester verlustierte? Claudia erkannte, dass ihr der Gedanke keine Sorgen bereitete. Benny musste wissen, dass auch seine Mutter Bedürfnisse hatte, die es zu befriedigen galt. Oder war es ihm peinlich, sich seine Mutter als Wesen mit sexuellen Bedürfnissen vorstellen zu müssen? Sie nickte ihm freundlich zu, was Benny dennoch nicht aus der Reserve lockte. Scheinbar hatte er keine Meinung zu dem Vibratorverleih und hielt sich weiter bedeckt.

„Also gut. Dann lasst uns mal den Tisch abräumen“, schlug Claudia vor und erhob sich von ihrem Stuhl.

Wie üblich halfen ihr die Kinder nicht, sodass sie selber dafür sorgte, dass die Teller samt Besteck in der Küche ankamen. Während sie die Spülmaschine einräumte, ließ sie das kurze Gespräch am Tisch noch einmal Revue passieren. Sie bewunderte ihren Mut, das heikle Thema zur Sprache gebracht zu haben. Sie wusste, dass unter normalen Umständen solch eine Unterhaltung niemals innerhalb der Familie zustande gekommen wäre, doch nun war sie froh, es gewagt zu haben, sich als eine Frau zu outen. Ihre Kinder sollten wissen, dass sie nicht nur Mutter war, sondern auch eine Frau mit Bedürfnissen. Sie war nicht zu alt für sexuellen Spaß, durfte offen zu ihrer Sexualität stehen und bekunden, dieser frönen zu wollen. Warum sollten ihre Kinder sie nicht als reife Frau mit großer Lust wahrnehmen?

Karla betrat die Küche und begab sich zu ihrer Mutter. Sie hielt etwas in der Hand und legte den Gegenstand neben Claudia auf die Arbeitsfläche. Claudia erkannte sogleich, dass es sich um den erbetenen Vibrator ihrer Tochter handelte.

„Viel Spaß damit.“

„Danke … Aber was soll ich denn in der Küche damit? Leg ihn doch bitte auf mein Bett“, wies Claudia sie an.

Karla zuckte mit den Schultern und nahm den Freudenspender wieder an sich. „Ich wusste ja nicht, wie dringend du ihn benötigst.“

„Bestimmt nicht so dringend, dass ich ihn hier an der Spüle stehend benutzen würde“, erwiderte Claudia und bedachte ihre Tochter mit strengem Blick. Plötzlich kam ihr eine Idee. „Warte mal … Lass ihn ruhig hier. Ich nehme ihn gleich selber mit.“

Karla rollte mit den Augen und deponierte den Lustsklaven zurück auf die Arbeitsplatte. „Vielleicht entscheidest du dich mal langsam, was du willst.“

Sie trottete davon und ließ ihre Mutter mit der Hausarbeit und dem Vibrator zurück. Kaum war sie durch die Tür, begann das kleine Teufelchen auf Claudias Schulter auf die 45-Jährige einzureden und versuchte, sie zu einer unbedachten und überstürzten Handlung zu verleiten. Claudia suchte vergeblich den Engel auf der anderen Schulter und blickte den silbernen Freudenspender neugierig an. Sollte sie …? Oder doch nicht? Wie dringend wollte sie ihn ausprobieren? Wie nötig hatte sie es? Mit dem Schalk im Nacken und dem Vibrator ihrer Tochter in der Hand überkam sie der Übermut, und schon im nächsten Augenblick lief der Freudenspender auf Hochtouren.

Claudia musterte den vibrierenden Stab in ihrer Hand aufmerksam und sah sich zur Küchentür um. Wie wahrscheinlich war es, dass ausgerechnet in diesem Moment Benny oder Karla hereinplatzen würden? Sie wog das Risiko ab und legte sich im nächsten Augenblick den fleißigen Vibrator in ihren Schoß. Selbst durch Hose und Höschen hindurch nahm sie die Vibration an ihrer Muschi wahr. Es fühlte sich gut an. Sehr gut sogar. Nach einer Weile bekam sie wackelige Knie, was sie nicht davon abhielt, den Vibrator auf die höchste der insgesamt fünf Stufen zu stellen. Die Geräuschkulisse in der Küche war bemerkenswert. Würde das Summen des Luststabes als Küchengerät durchgehen oder würden gleich Karla und Benny vor ihr stehen, um zu ergründen, was in der Küche vor sich ging? Wie sollte sie den beiden erklären, dass sie sich gleich an Ort und Stelle mit dem geliehenen Freudenstab beschäftigte? Langsam aber sicher setzten ihr die Reize zu und erste Seufzer entflohen ihrer Kehle. Claudia konnte wahrhaftig nicht behaupten, dass sie der Vibrator in ihrem Schoß kaltließ.

Mit der freien Hand hielt sie sich an der Spüle fest, was nötig war, da sie ins Wanken geriet. Wo sollte das nur hinführen? Würde sie mitten in der Küche einen geilen Orgasmus erleben? Vorstellbar wäre es in jedem Fall. Sie musste sich immer mehr zusammenreißen, um nicht laut aufzustöhnen. Eine kurze Unterbrechung und die Flucht ins Schlafzimmer, wo sie das frivole Intermezzo vollenden würde, erschien angebracht. Doch Claudia fühlte sich unfähig, sich auch nur einen Zentimeter von der Stelle zu bewegen. Das geile Kribbeln in ihrem Unterleib hatte vollständig Besitz von ihr ergriffen und zwang sie regelrecht, den Aufstieg zum Gipfel der Lust zu vollenden. Der Teufel auf ihrer Schulter feuerte sie an, blendete mögliche Risiken aus und ließ Claudia alles um sich herum vergessen. Sie schloss die Augen, krümmte sich und drückte sich den Stab feste zwischen die Schenkel. Sie näherte sich dem größtmöglichen Wohlbefinden, seufzte unentwegt und zuckte zusammen, wann immer eine starke Lustwelle durch ihren Leib spülte. Dann kam sie und schrie ihre Freude über den erreichten Glücksmoment in die Küche hinaus.

Der Vibrator bearbeitete unentwegt ihren Unterleib, Claudia blieb die Luft weg, sie japste nach dieser und zitterte, bis sie die Ausläufer ihres Höhepunktes hinter sich gebracht hatte. Dann endlich zog sie den Luststab aus ihrem Schoß, richtete sich auf und öffnete die Augen. Ihr Blick fiel auf zwei Gestalten, die an der Küchentür standen und Claudia ungläubig anstarrten. Claudia sah Benny, der mit offenem Mund und wie paralysiert auf seine Mutter schaute. Neben ihm nahm sie Karla wahr, die frech grinste und dezent den Kopf schüttelte. Missbilligte sie das, was Claudia getan hatte oder brachte sie Verständnis für die Bedürfnisse ihrer Mutter auf? Claudia ließ ihren Blick über beiden Kinder schweifen. Sie nahm den Vibrator außer Betrieb, räusperte sich und fragte: „Wer von euch beiden möchte jetzt gerne noch einen Nachtisch?“

Die Zeit verstrich, und niemand rührte sich. Das Brummen des Kühlschrankaggregats war allgegenwärtig. Man hätte eine Stecknadel zu Boden fallen hören können. Claudia ließ ihren Blick über die Gesichter ihrer Kinder schweifen. Benny sah entsetzt aus, so als hätte er gerade etwas wirklich Schlimmes erlebt. Karla wirkte eher enttäuscht bis belustigt. Sie war es auch, die als Erste die Sprache wiederfand.

„Echt jetzt, Mama?“

„Also keinen Nachttisch?“, versuchte Claudia vom Thema abzulenken, wusste aber sehr wohl, welchen Bock sie geschossen hatte. Warum war sie auch so unvernünftig gewesen, den Vibrator direkt in der Küche auszuprobieren? Eigentlich war klar gewesen, dass jemand hereinplatzen konnte, denn natürlich war der Vibrator auf höchster Stufe alles andere als leise zu Werke gegangen. Oder waren es ihre unterdrückten Seufzer, die ihre Kinder hergelockt hatten? Benny wirkte verunsichert. Er hätte seine Mutter niemals in diesem Zustand erleben dürfen. Andererseits … Verdammt noch mal. Sie hatte doch vorhin beschlossen, zu ihren Bedürfnissen als Frau zu stehen. Sie wollte als Frau mit sexuellen Bedürfnissen wahrgenommen werden, nicht nur als die liebe Mutter, die nur kochte und putzte. Sie war sexuell aktiv und es gab keinen Grund, diesen Umstand zu verheimlichen. Nicht umsonst hatte sie zuvor am Esstisch so freimütig über ihren Vibrator gesprochen. Nein, sie würde sich weder schämen noch sich schlecht fühlen. Auch ein schlechtes Gewissen war keine Option.

Claudia stemmte die Hände in die Hüften, räusperte sich und nahm sich etwas vor. Sie funkelte Karla und Benny mit strengem Blick an. „Was denn …? Habt ihr noch nie eine Frau gesehen, die ihre Lust auslebt?“

Benny schüttelte sogleich den Kopf, und Claudia erkannte, dass sie die falsche Frage gestellt hatte. „Ich schäme mich nicht für meine Gefühle oder Bedürfnisse … Ich will Lust empfinden … Ich gebe zu, dass ich es nicht unbedingt in der Küche hätte machen müssen. Ich hätte warten sollen und es besser im Schlafzimmer getan. Aber schadet es irgendjemandem?“

Karla zuckte mit den Schultern. Benny schwieg. Claudia realisierte, dass ihr Sohn nicht in der Lage war, Rede und Antwort zu stehen, daher versuchte sie es beim älteren Geschwisterteil. „Ich bin es leid, mich ständig zurückhalten zu müssen. Ich habe immer Rücksicht genommen, habe meine Lust ausschließlich in meinem Schlafzimmer ausgelebt und war sehr darauf bedacht, nichts nach außen dringen zu lassen. Ich habe mir stets auf die Zunge gebissen, wenn mich die Lust überkam, da ich nicht wollte, dass ihr beide etwas mitbekommt … Und warum?“

Karla erwiderte nichts. Claudia schoss sich nun auf ihre Tochter ein. „Als wenn du Rücksicht auf Benny oder mich nehmen würdest … Du lädst dir alle möglichen Typen in dein Bett ein und ihr schert euch einen feuchten Kehricht, ob euer lautes Gestöhne die anderen stören könnte. Wie oft liege ich in meinem Bett und höre dich stöhnen? Hast du jemals darüber nachgedacht, ob mir deine Lustlaute einen Stich ins Herz versetzen könnten?“

„Nein. Eigentlich nicht“, gab Karla leise zu. „Ich habe angenommen, dass du es gar nicht so mitbekommst und dass es dich nicht stören würde.“

„Die halbe Nachbarschaft dürfte zugehört haben, wie du deine Lust in die Welt hinaus posaunt hast“, entgegnete ihre Mutter. „Hast du dich mal gefragt, wie dein Bruder wohl auf dein Stöhnen reagiert?“

Benny schien sich unwohl in seiner Haut zu fühlen und schwieg beharrlich. Karla warf ihm einen kurzen Seitenblick zu und wandte sich dann wieder an ihre Mutter. „Aber wie es scheint, verhältst du dich jetzt kein bisschen anders als ich.“

„Ganz genau“, bestätigte Claudia. „Jetzt ist Schluss mit Heimlichtuerei. Ich bin es leid, mich für meine Bedürfnisse zu schämen. Ich will Lust empfinden und mich nicht zurückhalten müssen, wenn diese mich überkommt. Ich möchte stöhnen, schreien … geil sein dürfen. Es ist doch verrückt, so zu tun, als würde es diese Bedürfnisse nicht geben.“

Sie sah ihre Kinder aufmerksam an. Karla zuckte mit den Schultern. Benny blickte schüchtern zu Boden.

„Was sagt ihr dazu?“

Karla legte den Kopf schief und meinte: „Willst du das jetzt durchziehen …? Ich meine, wirst du jetzt regelmäßig in der Küche masturbieren?“

„Zunächst einmal habe ich nicht masturbiert, sondern mir mit deinem Vibrator Lust bereitet“, korrigierte Claudia sie. „Und ja … wenn ich Lust darauf habe und ich in Stimmung bin … Warum nicht?“

„Auch wenn wir ebenfalls in der Küche sind?“, fragte nun Benny zögerlich. Claudia musterte ihren Sohn, der offensichtlich verunsichert war.

„Was hast du empfunden, als du mich vorhin gesehen hast?“

„Äh … Ich habe dich ja zunächst stöhnen gehört und bin dann Richtung Küche gegangen“, erklärte ihr Sohn. „Ich habe dann gesehen, wie du an der Spüle standest und dir etwas in den Schoß gedrückt hast. Kurz darauf gesellte sich Karla zu mir, und wir haben dann miterlebt, wie du gestöhnt hast.“

„Ist dir nicht klar gewesen, was ich da mache?“

„Doch, sicher.“

„Und wie erging es dir dabei?“, hakte Claudia nach.

Benny zuckte mit den Schultern. „Es hat mich überrascht … Und ich finde es komisch, dass du dich plötzlich so verhältst … So als ob du gar nicht du selbst wärst.“

Claudia schwieg einen Moment. „Hast du nicht auch schon deine Schwester beim Sex hören können?“

„Das ist ja auch nicht zu überhören“, gab Benny zu.

„Was hast du dir dabei gedacht?“, wollte seine Mutter wissen.

„Nichts eigentlich.“

„Hast du dir nie vorzustellen versucht, was Karla da genau macht?“

„Mama … Ich bin nicht so naiv, wie du denkst. Natürlich kann ich mir vorstellen, wie Leute Sex haben. Und natürlich hat Karla gestöhnt, weil sie geil war“, berichtete Benny leise.

„Hat es dich gestört, wenn es nebenan so laut hergegangen ist?“

„Manchmal, wenn ich schlafen wollte“, gestand Benny, der seiner Schwester einen flüchtigen Seitenblick zuwarf. „Hin und wieder fand ich die Geräusche aber auch interessant.“

„Hat es dich erregt, Karla zuzuhören?“

Benny riss die Augen auf. Claudia realisierte, dass sie ihn auf dünnes Eis gelockt hatte und ihr Sohn nun sehr auf die richtige Antwort bedacht war. „Äh … Nee.“

„Du bist ein schlechter Lügner“, warf Claudia ihm vor.

„Nein, es stimmt … Ich bin nicht geil geworden.“

„Genau das ist das Problem hier in dieser Familie … Und wahrscheinlich in der gesamten Gesellschaft“, stellte Claudia fest. „Wir versuchen ständig, unsere Emotionen zu verbergen, tun so, als würden wir keine Lust empfinden, verheimlichen unsere sexuellen Handlungen. Karla ist die Einzige, die sich weniger Gedanken gemacht hat, was man von ihr halten könnte, wenn sie sich von ihrer Lust treiben lässt. Das ist falsch und verlogen … Auch ich habe Karla stöhnen gehört, wenn sie es sich von einem ihrer Typen besorgen ließ. Und ich gebe gerne zu … Es hat mich oft angeturnt.“

Benny öffnete den Mund, doch es kam kein Wort heraus. Karla zog eine Augenbraue in die Höhe. „Echt?“

„Ich habe mir immer wieder vorzustellen versucht, was nebenan in deinem Zimmer abging, wenn du so herzhaft vor dich hin geseufzt hast. Hat dich dein Partner geleckt, dich mit den Fingern verwöhnt oder hat er dich gefickt …?“

„Ja Benny … Gefickt. Man darf das ruhig beim Namen nennen“, meinte Claudia an ihren Sohn gewandt, der bei der Verwendung des schlimmen Wortes zusammengezuckt war.

„Karla lässt sich ficken … Und mich macht der Gedanke daran einfach an“, fuhr Claudia fort. „Ich habe mir ausgemalt, wie Karlas Liebhaber es ihr richtig gut besorgt hat. Und fast jedes Mal bin ich beim Zuhören geil geworden und habe mir dann selber Gutes getan.“

„Aber Mama … Wow … Das ist ja mal ein Geständnis“, stellte Karla verblüfft fest.

„Ich schäme mich nicht dafür“, erklärte ihre Mutter. „Ich habe mich so oft ausgezogen, mir zwischen die Beine gefasst und mir vorgestellt, ich wäre die Frau, die da ordentlich rangenommen wird und große Lust empfindet. Anfangs hat es mir einen Stich ins Herz versetzt, wann immer ich Karla gehört habe, doch im Laufe der Zeit hat es mich angeregt und dann fast immer geil gemacht. Ja … Ich habe mich mit meinem Vibrator verwöhnt, während Karla nebenan gefickt wurde, und ich habe mir so oft gewünscht, dass ich an ihrer Stelle wäre, oder dass ich nicht den Vibrator zwischen meinen Schenkeln spüren würde, sondern den strammen Schwanz ihres Liebhabers.“

Ihre Kinder sahen sie ungläubig an. Benny wirkte verstört, Karla schmunzelte ein wenig. Ihre Tochter grinste plötzlich und fragte: „Wie kommt es denn zu dieser Meinungsänderung …? Du warst bisher immer so korrekt, zurückhaltend, hast dich nie gehen lassen … Und jetzt plötzlich sprichst du vom Ficken, gibst zu, mich beim Sex belauscht zu haben und nimmst kein Blatt mehr vor den Mund?“

Claudia seufzte und warf ihrer Tochter einen erschöpft wirkenden Blick zu. „Ich bin es leid, mich korrekt zu verhalten. Ich will leben, mich treiben lassen, nicht immer überprüfen, ob ich das Richtige tu. Ich will Spaß haben, genießen … ich fühle mich richtig wohl jetzt in diesem Augenblick. Mir tut unser offenes Gespräch richtig gut.“

„Ich glaube, Benny sieht es anders“, stellte Karla mit einem Seitenblick auf ihren Bruder fest.

Benny war weiterhin in sich gekehrt und hielt dem herausfordernden Blick seiner Mutter stand. Dann zuckte er mit den Schultern und meinte: „Ich habe mir auch hin und wieder einen runtergeholt, wenn ich Karla durch die Wand hindurch stöhnen gehört habe.“

„Echt jetzt?“, zeigte sich Karla überrascht.

„Na klar … Jeder würde wahrscheinlich so reagieren, wenn er anderen beim Sex zusehen oder zuhören würde“, glaubte Benny zu wissen, der langsam aufzutauen schien. „Das Ganze ist natürlich besonders, weil du meine Schwester bist.“

„Genau das ist das Problem“, mischte sich Claudia ein. „Wenn wir unseren Nachbarn beim Sex zuhören würden, wäre das OK und halb so schlimm. Wenn wir aber unserer Tochter oder unserer Mutter zusehen oder zuhören würden, kommt immer sofort eine moralische Komponente ins Spiel.“

„Wie meinst du das?“, fragte Karla nach.

„Ich meine … Es gibt zahlreiche Paare, die in Swingerklubs gehen oder sich mit Gleichgesinnten treffen, um ihre Lust auszuleben. Niemand würde das an den Pranger stellen. Aber wehe, innerhalb der Familie würde so etwas Ähnliches vonstattengehen.“

Benny sah sie ungläubig an. Karla meinte: „Hinkt der Vergleich nicht etwas?“

„Stell dir einfach mal vor, du übernachtest bei deiner besten Freundin“, schlug Claudia vor. „Ihr unterhaltet euch über private Dinge, tauscht euch über Jungs aus, und dann kommt das Thema Sex und Selbstbefriedigung zur Sprache … Eines kommt zum anderen, und schon bald zieht ihr eure Höschen aus und befriedigt euch vor den Augen der jeweils anderen. Das wäre völlig normal und niemand würde die Nase rümpfen.“

„Das ist zwar so nie passiert, aber ich könnte es mir zumindest vorstellen“, gab Karla zu.

„Und jetzt stell dir stattdessen vor, es wäre nicht deine Freundin, sondern dein Bruder.“

Benny blickte seine Schwester neugierig an und hing an ihren Lippen. Karla warf ihm einen kurzen Blick zu und wandte sich dann an ihre Mutter. „Du meinst also, ich würde mich mit Benny über mein Sexleben unterhalten.“

„Oder gemeinsam mit ihm Selbstbefriedigung betreiben“, ergänzte ihre Mutter.

Karla zuckte mit den Schultern. „OK. Darauf würde ich wohl nicht kommen.“

„Aber warum nicht?“, hinterfragte Claudia mit fester Stimme. „Ihr seid beide jung, kennt euch, vertraut euch. Ihr beide wisst, dass der andere sexuelle Bedürfnisse hat, die er auf irgendeine Art und Weise auslebt. Aber ihr tut, so, als gäbe es keine sexuelle Komponente bei ihm oder ihr. Das ist doch verrückt.“

Sie sahen sich schweigend an. Claudia hatte sich in Rage geredet und schöpfte kurz Atem. „Wenn man mal gründlich über alles nachdenkt und konkret hinterfragt, warum wir uns so verhalten, wie wir es tun … Kommen einem dann nicht irgendwann Zweifel, warum wir nicht viel offener und freizügiger sind …? Warum masturbieren wir hinter verschlossenen Türen? Warum bleiben wir für uns und teilen unsere Empfindungen nicht miteinander? Wir sind Mutter und Kinder. Du bist meine Tochter Karla, doch in unseren innigsten und gefühlvollsten Augenblicken bleiben wir für uns, statt an diesem Moment teilzuhaben.“

Sie wandte sich an Benny. „Warum befriedigst du dich heimlich in deinem Zimmer, statt offen und ehrlich zu deinen Gefühlen zu stehen?“

„Was soll ich denn deiner Meinung nach machen?“

Claudia bedachte ihn mit einem warmherzigen Blick. „Geh aus dir raus, steh zu deinen Empfindungen. Zeige, was dir Spaß bereitet … Es kann doch nicht gesund sein, seine Bedürfnisse ständig zu unterdrücken oder ihnen heimlich zu frönen.“

„Jetzt mal langsam, Mama“, versuchte Karla sie zu bremsen. „Wie stellst du dir das denn konkret vor …? Sollen wir jetzt alle gemeinsam masturbieren oder soll ich dich dazu holen, wenn ich mal wieder Sex in meinem Zimmer habe?“

„Warum nicht?“, fragte Claudia nach. „Was spricht dagegen? Was würde Schlimmes passieren, wenn ich dir zusehen würde, während du dich befriedigst? Wem würde es schaden, wenn ich zusehen würde, wie Benny sich einen runterholt. Ich weiß, wie ein harter Schwanz aussieht. Warum sollte ich mir nicht den Schwanz meines Sohnes ansehen?“

„Weil … weil man das nicht macht“, erwiderte Karla halbherzig.

„Weil wir so erzogen wurden. Sex ist etwas Intimes und Privates und soll nicht innerhalb der Familie auf diese Weise thematisiert werden“, erklärte ihre Mutter. „Aber wer bestimmt so etwas denn? Haben wir festgelegt, dass wir für uns bleiben wollen, oder ist uns das nicht vielmehr von unserem Umfeld aufgezwungen worden?“

„Spielt doch keine Rolle, warum es so ist“, war sich Karla sicher. „Aber warum willst ausgerechnet du mit den ungeschriebenen Regeln brechen? Und worauf willst du hinaus? Sollen Benny und ich jetzt gemeinsam an uns rumspielen, während du uns zusiehst? Oder soll er mich sogar ficken?“

„Was würde dagegen sprechen?“

Karla brachte keinen Satz mehr heraus. Benny hatte die gesunde Gesichtsfarbe einer reifen Tomate angenommen. Claudia betrachtete beide Kinder und fühlte sich regelrecht befreit. Endlich hatte sie mit der Gesellschaft abgerechnet, mit den moralischen Grenzen gebrochen und offen gesprochen. Sie war sich nicht sicher, ob sie das langfristig alles für gut befinden würde, was sie von sich gegeben hatte, doch für den Moment hatte es sich richtig angefühlt. „Ihr müsstet natürlich aufpassen, denn niemand will, dass du schwanger wirst. Aber du könntest zum Beispiel dafür sorgen, dass Benny sein erstes Mal mit einer vertrauten Person erlebt.“

„Das kann doch wohl nicht dein ernst sein“, beschwerte sich ihre Tochter sogleich.

„Wer sagt denn, dass ich noch keinen Sex gehabt habe?“, unternahm Benny den vergeblichen Versuch, seine sexuellen Erfahrungen in ein besseres Licht zu rücken. Claudia durchschaute ihn sogleich und lächelte Benny freundlich an. „Es ist OK, wenn du bis jetzt noch gewartet hast. Du musst dich nicht unter Druck setzen. Es wird der Moment kommen, und dann sollte es so schön wie möglich werden. Wäre es da nicht schön, wenn du dieses einschneidende Erlebnis mit einer vertrauten Person erleben könntest?“

„Äh … Keine Ahnung.“

„Oder könntest du es dir nicht vorstellen, dass Karla sich um dich kümmert?“

„Warum denn ich?“, platzte es aus Karla heraus. „Warum bietest du dich denn nicht an, um deinem Sohn etwas beizubringen?“

Claudia dachte kurz nach und zuckte mit den Schultern. „Das ginge natürlich auch. Wäre das OK für dich, Benny?“

„Dass du mit mir schläfst?“

Ein Nicken bestätigte das Angebot seiner Mutter.

„Darf ich in Ruhe darüber nachdenken?“

Claudia lachte auf. „Natürlich … Es geht hier doch nicht darum, euch etwas aufzuzwingen. Ich möchte nur, dass ihr einmal über eure Bedürfnisse nachdenkt und wie ihr bislang mit diesen umgegangen seid. Ich habe für mich entschieden, ab sofort offener und flexibler zu sein und werde sehen, wohin mich das führen wird … Und wenn es darauf hinauslaufen sollte, dass sich etwas zwischen uns Dreien ergibt … Dann wäre das OK für mich.“

Jetzt wurde es Karla zu bunt. Sie winkte ab und machte kehrt. Sie verließ die Küche. Claudia hörte sie vor sich hinmurmeln, bis sie in ihrem Zimmer verschwunden war. Benny wippte unsicher von einem Bein auf das andere. Claudia erkannte, dass er sich ohne Karlas Unterstützung noch verlorener zu fühlen schien, und beschloss, ihr Gespräch an dieser Stelle zu beenden. „Lass uns ein anderes Mal darüber sprechen.“

„Ja, gut“, erwiderte Benny und zog sich zurück.

Claudia hielt sich noch einen Moment in der Küche auf und hing ihren Gedanken nach. Hatte sie das Richtige getan? Oder war sie über das Ziel hinaus geschossen? Hielten ihre Kinder sie nun für verrückt, da sie so liberale Ansichten vertrat? Sie hätte verstanden, wenn Karla und Benny sich über ihre neu erworbene Offenheit nicht begeistert zeigen würden. Claudia zog sich für den Rest des Abends in ihr Schlafzimmer zurück und las. Am nächsten Morgen wachte sie früh auf und suchte das Badezimmer auf. Sie duschte, zog sich an und machte sich in der Küche einen Kaffee. Natürlich schliefen Benny und Karla noch, und so hatte Claudia Zeit, in aller Ruhe die Zeitung zu lesen. Sie war gerade beim Lokalteil angekommen, als Benny plötzlich auf der Matte stand. „Hallo Mama.“

„Hallo, mein Schatz. Schon ausgeschlafen?“

Benny wirkte noch müde. Sein Haar war zerzaust, er trug eine kurze Schlafanzughose und ein altes T-Shirt, das sich über seinem Bauch spannte. Er blieb an der Küchentür stehen und zuckte unschlüssig mit den Schultern. „Vielleicht bin ich noch müde … Aber ich wollte mit dir reden.“

„Setz dich.“

Benny kam der Einladung nach und nahm gegenüber seiner Mutter Platz. Claudia goss ihm rasch eine Tasse Kaffee ein und stellte diese vor ihm ab. „Damit du mal wach wirst.“

Sie lächelte ihren Sohn freundlich an und erkannte sofort, dass er etwas auf dem Herzen hatte.

„Es ist wegen gestern“, erklärte Benny zögerlich.

„Du hast dich bestimmt über mein Verhalten gewundert“, mutmaßte Claudia. „Nun ja … Ich bin gestern vielleicht etwas sehr direkt gewesen und habe Dinge von mir gegeben, die Karla und dir merkwürdig vorgekommen sein mussten.“

„Irgendwie schon“, bestätigte Benny.

„Hör mal … Ich möchte wirklich, dass wir ehrlich zueinander sind, keine großen Geheimnisse voreinander haben und zu unseren Wünschen und Bedürfnissen stehen“, erklärte Claudia. „Mein Vorschlag mit den gemeinsamen Aktivitäten hat euch sicher auf dem falschen Fuß erwischt, und ihr solltet das nicht überbewerten. Ich habe jetzt ja eine Nacht darüber geschlafen, und mir wurde klar, dass ich wohl über das Ziel hinaus geschossen bin.“

„Ach ja?“

Claudia runzelte die Stirn. „Oder nicht?“

Benny zuckte ein weiteres Mal die Achseln. „Ich habe auch nachgedacht … Es stimmt. Ich kann wirklich noch keine Erfahrungen mit einem Mädchen vorweisen.“

Claudia sah ihren Sohn neugierig an.

„Es ist ja nicht so, dass ich der Coolste und Sportlichste auf der Schule wäre.“

„Das musst du nicht sein“, meinte Claudia und schenkte ihm ein fröhliches Lächeln. „Du bist ein lieber junger Mann, der das Herz am rechten Fleck hat. Du wirst früher oder später eine junge Frau kennenlernen, die das zu schätzen weiß, was du zu bieten hast.“

„Bis jetzt habe ich nicht sehr viel Erfolg bei Frauen gehabt“, gestand Benny ein. „Ich bin ja immerhin schon 18 … und irgendwie klappt das nicht so mit Beziehungen … oder mit Sex.“

Claudia streckte ihre Hand aus und ergriff die ihres Sohnes. Sie war der Meinung, er benötigte den Zuspruch und sah ihm tief in die Augen. „Hab Geduld … Das wird früher oder später ganz von alleine kommen.“

Benny sah sie mit einem Blick an, der vermuten ließ, er habe etwas ausgefressen.

„Liegt dir etwas auf dem Herzen?“

„Kann schon sein.“

„Raus mit der Sprache“, forderte seine Mutter.

Benny druckste herum „Es ist … Du hattest gestern davon gesprochen, dass wir das Problem innerhalb der Familie lösen könnten.“

Claudia zählte eins und eins zusammen und war im Bilde. Sie betrachtete Benny neugierig, drückte ein weiteres Mal seine Hand und frage: „Ist es das, was du willst?“

Benny wagte kaum, ihr in die Augen zu sehen. Als er es doch tat, erkannte Claudia die Unsicherheit, die seinen Körper zu zerfressen drohte. „Hör zu Benny … Was ich gestern gesagt habe, habe ich ernst gemeint. Ich denke wirklich, dass wir offen und ehrlich miteinander umgehen können … Was genau stellst du dir vor?“

„Du sagtest gestern, dass du mit mir schlafen könntest … Oder hat sich deine Einstellung dazu geändert?“

Claudia spürte, wie ihr Herz rasant zu klopfen begann. Der Schweiß brach ihr aus, sie fühlte ihre innere Unruhe. „Ja, das hatte ich so gesagt.“

„Und?“

Ihre Blicke trafen sich. Über Nacht hatte sich Claudias Einstellung zu dem Thema etwas relativiert. Sie war immer noch der Meinung, offen zu sein und zu seinen Gefühlen und Gelüsten zu stehen. Sie würde auch weiterhin nicht verbergen wollen, dass sie Lust empfand und sich Zeit für ihre Bedürfnisse nahm. Sie wollte sich auch weiterhin den Vibrator ihrer Tochter ausleihen oder sich mit Karla über deren Liebesaffären unterhalten. Sie genüsslich belauschen, wenn sie in Stimmung kam und sich gehen ließ. Sexuelle Handlungen mit ihren Kindern hatte sie zunächst von ihrer Agenda gestrichen. Sie hätte sich diese vorstellen können, doch sie war zu der Erkenntnis gekommen, dass das wohl eine Nummer zu groß und kaum umzusetzen sein würde. Und ausgerechnet ihr schüchterner Sohn wollte nun das unmoralische Angebot vom Vorabend aufgreifen und ihre familiäre Beziehung zueinander auf die Probe stellen.

„Hast du dir das gründlich überlegt?“

„Ich habe kaum ein Auge zugetan heute Nacht, weil ich an nichts anderes denken konnte“, gestand Benny leise ein. „Ich habe immer wieder darüber nachgedacht, was du gesagt hast. Ich habe mir nie gewünscht, Sex mit meiner Mutter zu erleben, aber ich sehne mich auch nach körperlicher Nähe zu einer Frau … Und ich finde dich attraktiv, auch wenn du älter bist als meine Mitschülerinnen. Ich will damit nicht sagen, dass du alt bist …“

Claudia lachte auf. „Jetzt rede dich mal nicht um Kopf und Kragen … Ich weiß, dass ich nicht mehr die Jüngste bin. Aber ich freue mich über dein Kompliment … Wie gehen wir nun mit dieser verzwickten Situation um?“

Benny zuckte mit den Schultern. „Ich hatte angenommen, dass du das ernst gemeint hast … Das mit dem Angebot.“

Claudia seufzte erschöpft auf. „Ja … Gestern war es mir sehr ernst gewesen.“

„Und heute?“, hakte Benny neugierig nach.

„Heute bin ich mir nicht mehr sicher, ob es das Richtige wäre … Es ist ein großer Schritt und es gibt kein zurück. Wenn wir es getan haben, dass schaffen wir das nicht mehr aus der Welt. Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen und es wird für immer in unserer Erinnerung bleiben, auch wenn wir es später bereuen sollten.“

„Das wäre OK für mich“, gab Benny zu.

„Lass mich darüber nachdenken“, bat seine Mutter.

„Hast du deine Meinung jetzt geändert?“, fragte Benny nach.

Claudia erkannte, dass er unzufrieden war. Sie nahm an, dass es ihm gehörige Überwindung gekostet haben musste, sich ihr gegenüber zu offenbaren. Und nun machte sie einen Rückzieher. Nein, das durfte sie nicht. Sie warf ihrem Sohn einen einfühlsamen Blick zu. „Nein, ich habe meine Meinung nicht geändert. Wenn du es möchtest, dann sollten wir uns damit auseinandersetzen … Wollen wir es vielleicht zum Anfang etwas ruhiger angehen lassen?“

„Und wie?“

„Was hältst du davon, wenn wir in mein Schlafzimmer gehen und es uns etwas bequemer machen?“

„Einverstanden.“

Claudia nickte und spürte die Aufregung, die ihren Körper erfasst hatte. „Hüpf doch schnell unter die Dusche und komm dann zu mir.“

Benny bestätigte und zog sich zurück. Während ihr Sohn das Badezimmer aufsuchte, begab sich Claudia in ihr Zimmer und setzte sich auf das Bett. Auf was hatte sie sich eingelassen? Sie würde gleich mit ihrem Sohn intim werden. Es würde ein Meilenstein in ihrer Beziehung darstellen, so viel war mal sicher. Noch konnte sie einen Rückzieher machen, auch wenn sie Benny damit verletzen könnte. Nein, sie würde nicht von ihrem Angebot zurücktreten. Sie war viel zu neugierig zu erfahren, was gleich geschehen würde. Sie wusste, dass sie die Initiative übernehmen musste. Sie würde es langsam angehen, behutsam herausfinden, wozu Benny bereit war. Claudia setzte sich kein Ziel und auch kein Tabu. Was geschehen sollte, würde passieren.

Ein paar Minuten später klopfte es an der Tür. Claudia zuckte zusammen. Ihre Nervosität war allgegenwärtig. Ein Kribbeln fuhr durch ihren Leib. Sie konnte es nicht beschreiben. Zahlreiche Empfindungen bemächtigten sich ihrer. Sie bat Benny herein, der sich ein T-Shirt und eine kurze Sporthose angezogen hatte. Sein dunkles Haar war feucht, er wirkte unsicher.

„Komm, setz dich zu mir.“

Claudia klopfte mit der flachen Hand auf die Matratze. Benny rückte schwerfällig auf die Matratze zu. Das Lattenrost knarzte unter seinem Gewicht. Claudia beschloss spontan, ihrem Sohn eine Idee schmackhaft zu machen. Nicht nur seiner Gesundheit wäre es zuträglich, wenn er abspecken würde. Gleiches galt natürlich auch für sie selber. Sie sahen sich schweigend in die Augen. Claudia räusperte sich. Sie hatte den ursprünglichen Gedanken verworfen, Benny im Evakostüm zu empfangen. Sie würde es langsam angehen.

„Wie stellst du dir dein erstes Mal vor?“

Benny zuckte mit den Schultern. „Ich habe eigentlich nie so richtig darüber nachgedacht. Heute Nacht habe ich mir immer wieder vorzustellen versucht, wie es wäre, wenn du dich mir nähern würdest.“

„Warum ich und nicht deine Schwester?“

„Ich glaube nicht, dass Karla sich darauf einlassen würde“, glaubte Benny zu wissen. „Außerdem hat sie auf mich nicht den Eindruck gemacht, dass sie von deiner Idee begeistert wäre.“

Claudia lächelte zufrieden. „Und was ist in deiner Vorstellung geschehen?“

Benny lächelte schüchtern. „Ich habe mir ausgemalt, wie wir uns zärtlich berühren, uns streicheln, uns küssen.“

„Darf ich dich küssen?“

Benny nickte stumm. Claudia wurde sich bewusst, dass sie schon lange keinen Mann mehr auf den Mund geküsst hatte. Mit Leidenschaft schon gar nicht, und nun stand sie kurz davor, ihrem Sohn die Lippen auf den Mund zu drücken. Sie rückte an ihn heran, die Matratze gab unter ihnen nach. Benny wich leicht zurück, lehnte sich dann aber in ihre Richtung. Sie grinsten schelmisch, lächelten sich an. Claudia schloss die Augen und legte eine Hand auf Bennys Arm. Sie hauchte ihm einen zarten Kuss auf die Lippen und zog sich wieder zurück. Neugierig wartete sie auf seine Reaktion. Benny räusperte sich und sah seine Mutter unsicher an. „Das war OK.“

„Nur OK?“, zeigte sich Claudia gespielt enttäuscht. „Dann werde ich dich wohl noch einmal küssen müssen.“

Sie beugte sich zu ihm herüber, legte ihm eine Hand auf den Oberschenkel. Benny zuckte nervös zusammen. Offenbar war er es nicht gewohnt, auf diese Weise berührt zu werden. Claudia nahm ohnehin an, dass ihn die gesamte Situation überforderte, und wollte ihre nächsten Schritte behutsam angehen. Sie sah Benny tief in die Augen, lächelte freundlich. Ihr Sohn rang sich ein schiefes Lächeln ab und setzte einen gequält wirkenden Gesichtsausdruck auf.

„Jetzt guck nicht so … Ich mache nichts Schlimmes!“

Dann drückte sie ihre Lippen auf seinen Mund. Benny reagierte nicht, seine Lippen nahmen das Angebot nicht an. Auch als die Zunge seiner Mutter sich zwischen seine Lippen zwängte, blieb er stocksteif. Claudia ließ von ihm ab und meinte trocken: „OK … Küssen ist wohl nicht dein Ding.“

„Tut mir leid, Mama … Ich bin total nervös und weiß nicht, was ich machen soll.“

„Das ist kein Problem“, erklärte Claudia mit fürsorglichem Blick. „Willst du dennoch, dass wir weiter machen?“

Benny nickte eifrig.

„Was würdest du davon halten, wenn wir uns unsere Oberteile ausziehen?“

Benny riss die Augen auf. „Ja … OK.“

Claudia ging mit gutem Beispiel voran und fasste sich an den Saum ihres Shirts. Sie zog sich dieses über den Kopf. Sie beeilte sich, da sie die Reaktion ihres Sohnes nicht verpassen wollte. Diese würde nicht ausbleiben, denn seine Mutter trug keinen BH, sodass umgehend nackte Tatsachen aufblitzen und ihm zusetzen würden. Benny reagierte erwartungsgemäß. Nämlich gar nicht. Er saß stocksteif auf dem Bett seiner Mutter und starrte ungläubig Claudias Brüste an. Claudia hatte ihr Oberteil auf den Boden geworfen und wartete gespannt auf eine Reaktion ihres Sohnes. Die Situation ließ sie alles andere als kalt. Natürlich war ihr bewusst, dass sie Grenzen überschritt und etwas anvisierte, das man gemeinhin als Tabubruch bezeichnen würde. Auch wusste sie nicht, worauf ihr verbotenes Spiel hinauslaufen würde. Würde es am Ende tatsächlich im Beischlaf des Sohnes mit seiner Mutter enden?

Claudia hatte sich mit der Frage auseinandergesetzt und für sich beschlossen, es würde keine festen Grenzen geben. Benny alleine würde entscheiden, bis wohin sie gehen würden. Doch momentan sah Benny aus, als würde er nirgendwo hingehen können.

„Alles OK bei dir?“, erkundigte sich Claudia und warf ihrem Sohn einen aufmunternden Blick zu.

Benny zwang sich, ihr in die Augen zu sehen und grinste zögerlich. „Ja, doch.“

„Gefallen dir meine Brüste?“, fragte Claudia nach und streichelte sich bedächtig mit den Fingerspitzen über ihre Brustwarzen. Ein gehöriges Kribbeln fuhr durch ihren Körper, womit sie nicht gerechnet hatte. Sie unterdrückte den fälligen Seufzer und nahm die Hände von ihren Brüsten. „Was ist mit dir …? Jetzt bist du dran.“

Sie hatte Benny schon lange nicht mehr nackt zu Gesicht bekommen. Dass er keine gute Figur machen würde, war unstrittig, denn dafür hatte er einfach zu viel Speck auf den Rippen. Schämte er sich für seinen Körper? Claudia beschloss, ihm Mut zuzusprechen.

„Zeigst du mir, was sich unter deinem T-Shirt verbirgt?“

„Was soll es da schon zu zeigen geben?“, erwiderte Benny und zog sich umständlich das T-Shirt aus.

Zum Vorschein kam ein massiger Oberkörper mit deutlichem Bauchansatz. Claudia machte gute Miene zum bösen Spiel, nahm sich aber insgeheim vor, ihren Sohn auf eine kleine aber feine Diät zu setzen. Benny warf das Shirt zu Boden und sah Claudia erwartungsvoll an. Er zuckte mit den Schultern, schwieg aber.

Claudia räusperte sich und meinte: „Mein starker junger Mann.“

Benny rollte mit den Augen. „Bitte Mama … Ich weiß, dass ich zu dick bin.“

„Na und … Sieh mich an … Bin ich etwa schlank?“

Benny schüttelte den Kopf, als er den nackten Oberkörper seiner Mutter studierte. Claudia präsentierte sich mit kräftigen Oberarmen, einem kleinen Wohlstandsbäuchlein sowie mit üppigen Brüsten, die den Blickfang für ihn darstellten.

Claudia griff sich erneut an den Busen und wog die Brüste in den Händen. „Na … Wenigstens steckt etwas von dem Übergewicht hier drin … Gefallen dir meine Brüste?“

Benny schluckte schwer. „Schon.“

„Aber?“

„Ich weiß nicht“, druckste Benny herum. „Du bist meine Mutter.“

„Nein … In erster Linie bin ich eine Frau“, korrigierte Claudia ihn. „Und als solche möchte ich wahrgenommen werden. Also bist du jetzt nicht mein Sohn, sondern ein junger Mann, der eine Frau mit großen Brüsten vor sich hat … Was sagst du nun?“

„Sie gefallen mir.“

„Stehst du auf große Brüste?“

„Ich denke schon“, gestand Benny ein.

Sie sahen sich eine Weile schweigend an. Claudia überlegte, wie es weitergehen konnte, ohne Benny zu überfordern und beschloss, den nächsten Schritt zu gehen. Doch dann klopfte es an die Zimmertür, und bevor Claudia etwas sagen konnte, schob sich auch schon Karlas Kopf durch den Türspalt. Karla musterte die beiden halb Nackten auf dem Bett und runzelte die Stirn. Sie trug ihr kurzes Nachthemd, das ihr gerade mal über den Hintern reichte. Sie schloss die Schlafzimmertür hinter sich und blieb am Eingang stehen. „Hier seid ihr … Und was genau treibt ihr da?“

„Komm, setz dich zu uns“, lud Claudia ihre Tochter ein. Benny warf unruhige Blicke auf seine Schwester. Offenbar wäre es ihm angenehmer gewesen, wenn er mit seiner Mutter alleine geblieben wäre.

Karla blieb an Ort und Stelle und fragte: „Ihr macht jetzt aber nicht das, was ich glaube, oder?“

„Wonach sieht es denn aus?“

„Nee … Jetzt sag nicht, dass du Benny tatsächlich etwas beibringen willst“, zeigte sich Karla skeptisch.

Claudia warf ihr ein schelmisches Grinsen zu. „Wir unterhalten uns nur nett. Und dabei ist uns warm geworden.“

„Ihr seid ja total verrückt“, stellte Karla fest und schüttelte den Kopf. „Ich bin ja sehr offen in Sachen Sex, aber meinst du nicht, dass das hier zu weit geht?“

Claudia hatte keine Lust, mit ihr zu diskutieren. „Setzt du dich jetzt zu uns und hörst endlich auf, dich zu beschweren …? Wenn nicht, solltest du besser wieder gehen.“

Ihre Blicke trafen sich. Mutter und Tochter taxierten sich mit Blicken. Benny wartete gespannt ab. Dann zuckte Karla mit den Schultern und meinte: „Also gut … Ich bleibe kurz.“

Sie sah sich nach einer Sitzgelegenheit im Raum um, fand aber nur einen Stuhl, auf dem sich Wäsche stapelte. Claudia schlug mit der flachen Hand auf die Matratze und erklärte: „Komm zu uns. Wir beißen nicht.“

Ein Augenrollen später hatte sich Karla im Schneidersitz zwischen die beiden anderen gesetzt. Claudia nahm an, dass sie neugierig war und erfahren wollte, was noch geschehen würde. Natürlich war sie zu stolz dies zuzugeben. „Also gut … warum ziehst du nicht dein Nachthemd aus?“

„Äh … Eher nicht.“

„Wenn du bei uns bleiben willst, musst du dich anpassen“, entgegnete ihre Mutter und sah sie scharf an. Karlas Blick schweifte über ihren Bruder und blieb bei Claudia hängen. „Fändest du es richtig, dass mein Bruder meine Brüste zu sehen bekommt?“

„Fändest du es richtig, dass dein Bruder mitbekommt, wie du hemmungslos stöhnst, während dich dein Liebhaber fickt?“

Claudia hatte beschlossen, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Sie würde die Situation langsam aber sicher forcieren, und eine direkte Ausdrucksweise schien ihr dafür geeignet zu sein.

Karla hielt ihrem Blick stand. Sie schien zu überlegen. „Ich habe darunter nichts mehr an.“

Claudia nahm zur Kenntnis, dass ihre Tochter kein Höschen trug, und nickte bedächtig. „Wo ist das Problem?“

Sie fasste sich an ihre Hose und befreite sich von dieser. Das Höschen folgte sogleich, und schon präsentierte sich Claudia in vollkommener Nacktheit. Benny und Karla staunten nicht schlecht, als sie immer mehr nackte Haut aufblitzen sahen. Ihre Mutter blieb schließlich kniend auf der Matratze sitzen und blickte ihre Kinder erwartungsvoll an. Benny starrte ungeniert zwischen ihre Beine, wo er das buschige dunkle Schamhaar in Augenschein nahm. Karla begutachtete ebenfalls den nackten Körper ihrer Mutter, sah ihr dann aber tief in die Augen. Während Karla herausfordernd funkelte, lächelte Claudia schelmisch und tat so, als ob es das Normalste der Welt wäre, sich vor seinen Kindern auf diese Weise zu entblößen.

„Also gut“, gab Karla nach und fasste sich an den Saum ihres Nachthemdes.

Unter den wachsamen Blicken ihres Bruders zog sie dich das einzige Kleidungsstück über den Kopf und präsentierte kurz darauf ihren schlanken Leib. Claudias nackter Körper war plötzlich nicht mehr von Interesse für Benny. Sein Blick verfing sich an den weiblichen Attributen seiner Schwester, namentlich ein strammer Busen und ein haarloser Venushügel. Karla saß weiterhin im Schneidersitz vor den beiden und sah sich den prüfenden Blicken von Bruder und Mutter ausgesetzt. Besonders Benny ließ es sich nicht nehmen, die süße Muschi seiner Schwester zu inspizieren. Und auch Claudia riskierte einen genaueren Blick und musste sich eingestehen, dass sie der Anblick gehörig reizte.

„Fallen dir gleich die Augen aus dem Kopf?“, fragte Karla ihren Bruder, der aufgeschreckt zusammenzuckte. Karla grinste schelmisch und erfreute sich an der verlegenen Reaktion ihres Bruders. Claudia warf ihrer Tochter einen ermahnenden Blick zu und wandte sich an Benny. „Wie fühlst du dich?“

„Ganz OK … denke ich“, erwiderte dieser leise.

„Hast du es dir ungefähr so vorgestellt?“, wollte Claudia erfahren.

„Nicht, dass gleich zwei nackte Frauen neben mir sitzen würden.“

„Mama und ich sind nackt. Was ist mit dir, Bruderherz?“, fragte Karla in Bennys Richtung.

Benny sah sich unsicher um und suchte bei seiner Mutter Rat. Doch Claudia nickte nur zustimmend und deutete auf die Hose ihres Sohnes. Benny wirkte unsicher und rührte sich nicht.

„Schämst du dich?“, zog Karla ihn grinsend auf.

„Nein.“

„Dann runter mit den Klamotten!“

Claudia ermahnte sie mit einem stechenden Blick. „Jetzt gib ihm Zeit … Es ist nicht jeder so locker drauf wie du.“

„Aber er wollte doch wohl, dass ihr euch näher kommt“, erwiderte Karla schlagfertig.

„Dennoch wollen wir es ruhig angehen und nichts überstürzen.“

„Woran scheitert es denn?“, fragte Karla bei Benny nach. Dieser zuckte mit den Schultern und druckste herum. Plötzlich riss Karla die Augen auf und wagte einen Schuss ins Blaue. „Hast du etwa einen Steifen, für den du dich schämst?“

„Karla!“, rief Claudia sie zur Raison.

„Was denn?“, verteidigte sich diese. „Kann doch sein, dass er beim Anblick unserer Titten und Muschis geil geworden ist.“

„Und wenn schon. Das ist kein Grund, Benny damit aufzuziehen“, war sich Claudia sicher.

Sie sah ihren Sohn mit einem freundlichen Blick an und meinte: „Wäre es OK für dich, wenn wir dich nackt sehen?“

Ein weiteres Schulterzucken bestätigte Bennys Unschlüssigkeit. Bohrende Blicke von Mutter und Schwester setzten ihm zu, und endlich rührte er sich und begab sich in eine kniende Position. Er fasste sich an den Bund seiner Sporthose und streifte sie sich unbeholfen ab. Die Unterhose nahm er gleich mit und blieb an seiner eigenen Erregung hängen. Er befreite seinen harten Penis von dem Stoff und stieg aus seinen Beinkleidern. Karla und Claudia warfen sogleich prüfende Blicke auf sein bestes Stück, das sich hart und einsatzbereit präsentierte. Claudia befürchtete einen dummen Spruch ihrer Tochter, doch der blieb zum Glück aus. Sie selber lächelte Benny aufmunternd zu, ließ es sich aber nicht nehmen, seinem Unterleib einer gründlichen Musterung zu unterziehen. Benny setzte sich mit hochrotem Kopf auf die Matratze und legte sogleich seine Hände in den Schoß, die seine Erregung verbargen. Er sah sich unsicher um und traf auf den aufmunternden Blick seiner Mutter.

„Sehr gut, Benny … Das ist doch schon mal ein Anfang.“

„Ich sagte doch, dass er geil ist“, warf Karla nun frech grinsend ein.

„Na und?“, wehrte sich Benny und funkelte seine Schwester finster an. „Wie soll ich denn sonst reagieren, wenn ihr hier um mich herum alle nackt seid?“

„Wie fühlst du dich?“, fragte seine Mutter.

„Geht so“, erwiderte Benny leise.

„Zeig uns doch mal dein Prachtexemplar“, forderte Karla, die ganz genau wusste, wie schwer es ihrem Bruder fallen würde.

„Jetzt lass doch mal gut sein, Karla“, ermahnte Claudia sie erneut. „Wenn du weiter so frech bist, darfst du draußen warten.“

„Ist ja schon gut“, zeigte sich Karla einsichtig und bedachte ihren Bruder mit einem neckischen Grinsen.

Claudia räusperte sich und blickte in die Runde. „Soweit … so gut … Ich gebe gerne zu, dass ich mich ausgesprochen gut fühle, auch wenn ich ganz schön nervös bin. Und ihr?“

Karla zuckte mit den Schultern. „Irgendwie kommt es mir komisch vor, mit dem Rest der Familie nackt auf dem Bett zu sitzen.“

„Und du?“, sprach Claudia ihren Sohn an.

„Ja, ganz OK.“

„Lass dich doch betrachten“, schlug Claudia vor und deutete mit einem Kopfnicken auf seinen Schoß. Benny blickte auf seine Hände, unter denen sich mutmaßlich sein strammer Prügel verbarg. Er sah seine Mutter fragend an, und als diese aufmunternd nickte, zog er eine Hand zurück. Die Zweite folgte zögerlich. Schließlich ruhten beide Hände auf der Matratze, und die neugierigen Blicke von Mutter und Schwester wanderten in seinen Schritt.

„OK“, stellte Karla wertneutral fest.

Claudia schluckte schwer und versuchte, ihre Gedanken zu sammeln. Der Schwanz ihres Sohnes übte eine enorme Anziehungskraft auf sie aus. Viel zu lange hatte sie solch ein stattliches Exemplar nicht mehr zu Gesicht bekommen. Das beste Stück ihres Sohnes konnte sich wahrlich sehen lassen. Der Penis war im ausgefahrenen Zustand alles andere als klein. Der Hodensack war behaart, ebenso der Bereich rund um den Phallus. Es hätte nicht geschadet, die Schamhaare ein wenig zu trimmen, ging es Claudia durch den Kopf. „Du solltest dich nicht für deinen Zustand schämen“, schlug sie vor. „Ich an deiner Stelle würde sicherlich genauso reagieren.“

„Bist du auch schon geil?“, wollte Karla von ihrer Mutter wissen.

„Du etwa?“

Karla zuckte mit den Schultern. „Auch wenn ich es bizarr finde, dass Benny hier mit einem Steifen neben uns sitzt, finde ich es irgendwie auch aufregend.“

Claudia lächelte zufrieden. „Ich will ehrlich sein … Mich macht der Anblick ganz schön an … Und nicht nur der harte Schwanz.“

Beide Kinder blickten sie neugierig an. „Nun ja … Die gesamte Situation hier ist speziell … und anregend. Ich finde, auch du siehst zum Anbeißen aus, Karla … Und mich durchfährt ein ganz schönes Kribbeln, weil ich mich euch nackt präsentiere … Das ist total ungewöhnlich aber auch faszinierend.“

„Und was jetzt?“, erkundigte sich Karla. „Spielen wir jetzt voreinander an uns rum?“

„Was könntest du dir denn vorstellen?“, fragte Claudia neugierig nach.

„Frag nicht mich. Ich bin doch eher zufällig hier hereingeplatzt.“

Claudia wandte sich an ihren Sohn, der dem Drang sich zu bedecken tapfer widerstand. „Hättest du Lust, dich ein wenig zu streicheln?“

„Und ihr seht mir dabei zu?“, fragte der junge Mann unsicher,

„Schämst du dich etwa?“, zog Karla ihn erneut auf.

„Mach du es doch!“, gab er zurück.

„Von mir aus“, erwiderte Karla schlagfertig und führte ihre rechte Hand zwischen die Beine.

Sie legte ihre Finger auf ihre haarlose Muschi und streichelte sachte über ihre Schamlippen. Aus den Augenwinkeln erkannte Claudia, wie der Schwanz ihres Sohnes wie von Zauberhand zuckte. Dann konzentrierte sie sich auf den Schoß ihrer Tochter, wo Karla schelmisch grinsend ihre Muschi zu reizen begann.

Claudia und Benny sahen eine Weile zu, bis Claudia anmerkte: „Das sieht echt erregend aus.“

„Wollt ihr nicht mitmachen?“

Benny sah seine Mutter ratsuchend an. Claudia zuckte mit den Schultern und meinte: „Doch, sicher.“

Sie schob ihre Hand zwischen die Schenkel und kraulte sich bedächtig durch das Schamhaar. Ihr Blick wanderte abwechselnd zu Karlas Schoß und zu Bennys Schwanz. Ihr Sohn hatte noch nicht begonnen, Hand an sich zu legen. Als ihre Fingerspitzen ihre Schamlippen streiften, schloss sie die Augen und stöhnte auf.

„Oh, da ist wohl jemand geil“, stellte Karla grinsend fest, während sie sich mit dem ausgestreckten Mittelfinger die Möse bediente.

Claudia riss die Augen auf und lächelte verlegen. „War ja wohl nicht zu übersehen.“

„Und zu überhören“, ergänzte Karla.

Sie warf einen prüfenden Blick auf den Schwanz ihres Bruders und sah Benny dann in die Augen. „Und du nicht?“

Benny sah sich herausgefordert und schob seine rechte Hand behutsam auf das Zielgebiet zu. Als sich seine Finger um den Phallus legten, glitt Claudias Finger über ihren empfindlichen Kitzler. „Mmmmh … Ooooh.“

Benny sah seine Mutter stöhnen und schob die Haut seines Penis über die geschwollenen Schwellkörper. Er wichste ein paar Mal, während er seine Mutter bei ihrem Fingerspiel beobachtete. Dann ließ er von sich ab und ließ seinen Blick schweifen.

Karla sah ihn skeptisch an und fragte: „Zu gefährlich? Spritzt du gleich schon ab?“

„Und wenn?“

Claudia zog den Finger zurück und schnappte nach Luft. „Müsst ihr euch immer streiten? Genießt die Situation doch einfach.“

„Zugegeben … So schlecht ist das hier gar nicht“, gab Karla lächelnd zu. „Ist doch geiler, als ich erwartet hatte.“

„Schön. Dann lasst uns doch einfach weiter machen“, schlug Claudia vor und sehnte sich danach, ihre Erregung anzufeuern.

Sie wandte sich an Benny und fragte: „Soll ich dich vielleicht streicheln?“

„Da unten?“

Karla rollte mit den Augen. „Nein … Am Ohrläppchen … Natürlich deinen Schwanz … Kein Wunder, dass du noch Jungfrau bist!“

„Karla! Lass gut sein.“

„Wie kann man 18 sein und so wenig Ahnung von Sex haben?“, zeigte sich Karla irritiert.

„Wie kann man nur so eine Schlampe sein wie du!“, schoss Benny zurück. „Du gehst mit jedem Typen ins Bett, egal wer da kommt.“

„Na und? Ich habe eben Spaß am Poppen“, erwiderte Karla lautstark.

„Bei dir darf doch jeder Schwanz rein!“

„Natürlich … Ich liebe es, wenn ein Schwanz in mir steckt“, bestätigte Karla energisch.

Claudia hatte den Disput mit wachsender Ungeduld verfolgt und nun platzte es aus ihr heraus. „Jetzt reicht es langsam … Ich habe keine Lust, mir den schönen Moment durch euer Gezanke kaputtmachen zu lassen.“

Karla funkelte sie böse an. Benny hielt sich bedeckt. Mutter und Tochter fochten ein Blickduell aus. Karla hielt dem Blick ihrer Mutter stand, doch dann zuckte sie mit den Schultern. Sie erhob sich von ihrem Platz und schnappte sich das Nachthemd. „Das war sowieso eine total bescheuerte Idee.“

„Warte, Karla …?“, versuchte Claudia, ihre Tochter aufzuhalten, doch sie verließ das Schlafzimmer und warf die Tür geräuschvoll hinter sich zu. Claudia starrte die Tür einen Moment an und wandte sich dann an ihren Sohn. „So hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt.“

„Tut mir leid, Mama.“

„Du kannst nichts dafür … Vielleicht hätten wir zunächst unter uns bleiben sollen.“

Ihre Blicke trafen sich. Claudia sah auf seinen Schoß herab, wo ein schlaffer Penis sein tristes Dasein fristete. „Wir sollten uns davon aber nicht die Stimmung verderben lassen.“

„Ich weiß nicht, Mama … Vielleicht ist die Idee doch nicht so gut“, zeigte sich Benny skeptisch.

In Claudia machte sich Enttäuschung breit. Sie hatte sich mittlerweile darauf eingestellt, Tabus zu brechen und ihren Kindern näher zu kommen, als es die Gesellschaft für erlaubt erachtete. Durch den Streit ihrer Kinder hatte das Vorhaben einen Dämpfer versetzt bekommen, und nun meldete auch ihr Sohn ernste Zweifel an. „Hättest du keine Lust, mit mir zu schmusen und dich streicheln zu lassen?“

„Das hört sich alles schön an, aber irgendwie … kommt es mir auch falsch vor.“

Sie sahen einander schweigend an. Dann zuckte Benny mit den Schultern. „Tut mir leid, Mama.“

Er raffte seine Kleidung auf und krabbelte vom Bett. Er beeilte sich, seine Sachen anzuziehen und verließ das Schlafzimmer seiner Mutter. Claudia blieb enttäuscht und ratlos zurück. Sie hatte es sich so einfach vorgestellt. Es lief doch alles so glatt, und plötzlich machten ihre Kinder einen Rückzieher.

Claudia blieb noch lange auf dem Bett sitzen und dachte über die vergebene Gelegenheit nach und auch darüber, wie sich das Zusammenleben mit ihren Kindern gestalten würde. Den Rest des Tages gingen sich die Drei weitestgehend aus dem Weg. Karla und Benny waren außer Haus, und Claudia machte sich zum Mittag eine Kleinigkeit zu essen. Erst gegen späten Abend kamen die beiden nach Hause und zogen sich auf ihre Zimmer zurück. Claudia verstand, dass weder Karla noch Benny nach reden zumute war, und sie beschloss, ihnen Zeit zu geben. Nachdem sie ein wenig ferngesehen hatte, zog sie sich ins Schlafzimmer zurück und versuchte zu lesen. Ihre Gedanken wanderten immer wieder zu Benny und Karla und zu der Szene auf dem Bett, wo alle drei nackt auf bestem Wege schienen, gemeinschaftlichen Spaß zu erleben. Warum hatte das nicht funktioniert? Wie gingen Karla und Benny mit der Situation um? Was dachten sie, was bewegte sie? Claudia beschloss, das Gespräch mit den beiden zu suchen und machte den Anfang bei ihrem Jüngsten.

Sie begab sich zu Bennys Zimmer und klopfte leise an. Benny schwieg zunächst. Ein weiteres Klopfen animierte ihn, die Person vor der Tür hereinzubitten. Claudia trat ein und erkannte, dass das Zimmer in Dunkelheit gehüllt war. Sie ließ die Tür einen Spalt auf, damit ausreichend Licht vom Flur hinein fiel und versuchte, Bennys Bett zu erreichen, wo sie ihren Sohn vermutete. Es war noch keine zehn Uhr, doch offenbar hatte sich Benny hingelegt und zu schlafen versucht. Weder er noch Claudia schalteten das Licht ein, und so tastete sich Claudia in der Dunkelheit zum Bett vor. Sie setzte sich an den Bettrand und legte eine Hand behutsam auf den ruhenden Körper. „Möchtest du schon schlafen?“

„Ich bin müde“, erklärte Benny kurz angebunden.

„Ich würde gerne mit dir über heute Vormittag reden.“

„Kann das nicht bis morgen warten?“, fragte Benny sie.

„Natürlich“, bestätigte seine Mutter, blieb dann aber doch sitzen und meinte: „Du sollst wissen, dass du alles richtig gemacht hast. Wenn du dich nicht wohlgefühlt hast in der Situation, dann war es das Richtige, zu gehen. Ich bin nicht böse deswegen.“

„OK.“

„Hör mal, Benny … Wir haben da etwas Ungewöhnliches ausprobiert“, redete Claudia auf ihn ein. „Ich bin mir nicht sicher, ob wir das Thema überhaupt hätten ansprechen dürfen. Ich war und ich bin jedoch immer noch der Meinung, dass wir uns offen und ehrlich über unsere Gefühle und Bedürfnisse austauschen sollten. Wir könnten unsere privaten Momente teilen, uns an den Emotionen des jeweils anderen erfreuen, an denen teilhaben.“

„Karla scheint weniger begeistert zu sein“, glaubte Benny zu wissen.

„Karla hat sich nicht fair verhalten“, stellte Claudia fest. „Sie wusste ganz genau, wie schüchtern und unsicher du gewesen bist, und hätte dich nicht so provozieren sollen … Rück mal etwas.“

Benny zögerte, machte dann aber etwas Platz, sodass Claudia sich zu ihm legen konnte. Ihr Sohn lag mit dem Rücken zu ihr, mit dem Gesicht zur Wand. Sie schmiegte sich an ihn und legte ihren Arme um seinen Oberkörper. Benny zuckte kurz zusammen, entspannte sich dann aber wieder.

„Es stört mich doch auch, dass ich so verklemmt bin“, gestand er. „Manchmal wünschte ich, es wäre so einfach, ein Mädchen abzuschleppen und sie mit nach Hause zu bringen.“

„Du hättest gerne Sex, oder?“

„Na klar … Ich bin 18. Die meisten in meiner Klasse haben schon Freundinnen und auch Erfahrungen gesammelt.“

Claudia drückte ihn behutsam. „Mach dir darüber keine Gedanken. Du hast es nicht eilig, und das ist nicht verkehrt. Irgendwann wird die Richtige kommen, die dich mag und die dir nahe sein will.“

„Und wenn das nicht passiert?“

Claudia wusste, dass sie ihm gut zureden musste, fand aber nicht die passenden Worte. Stattdessen schmiegte sie sich eng an ihn und streichelte Benny mit der Hand über den Bauch. Dies schien Benny gut zu tun. Er atmete ruhig und gleichmäßig weiter und beschwerte sich nicht über die zärtliche Geste. Claudias Hand fand den Weg unter sein T-Shirt. Ihre Handfläche vollführte kreisförmige Bewegungen auf dem Bauch, die immer mehr ausgeweitet wurden. Als Claudias Finger an den Bund seiner Hose stießen, hielt sie inne und wartete ab. Sie spürte urplötzlich das Gewicht des kleinen Teufelchens auf ihrer Schulter. Er beugte sich an ihr Ohr und flüsterte ihr etwas zu. Sie hörte genau hin, lauschte seinen Argumenten. Wo war der Engel auf der anderen Schulter? Sie ließ sich überzeugen, glaubte dem Wesen mit den Hörnern, und umgehend formte sich ein Plan in ihrem Kopf, dessen Umsetzung möglich und erstrebenswert erschien.

Während Benny weiter vor sich hin atmete und sich nicht rührte, nahm Claudia die Streicheleinheiten an seinem Bauch wieder auf. Ihre Hand glitt über den ausladenden Leib, erreichte seine Brust, fuhr wieder hinab, stieß ein weiteres Mal an den Bund der Schlafanzughose, und wie es der Teufel empfohlen hatte, schob sie ihre Finger unter den Stoff und ließ diese in die Hose gleiten. Benny zuckte zusammen, als er die Fingerspitzen seiner Mutter in seinem Schritt wahrnahm. Claudia erwartete umgehenden Widerstand, Beschwerden und Zurechtweisungen. Doch Benny schwieg, entspannte sich wieder und blieb ruhig liegen. Claudia hatte sich gebremst und abgewartet. Als es so aussah, als würde Benny sie gewähren lassen, griff sie beherzt zu und legte ihre Finger um den Penis. Sie spürte sogleich, wie das gute Stück an Größe und Härte zunahm. Benny reagierte auf ihren Vorstoß und offenbar war er gewillt, die Berührung auszuhalten.

Ein unbändiges Kribbeln fuhr durch Claudias Leib. Die eigene Erregung war allgegenwärtig, und sie sah keinen Grund, die sündige Annäherung zu stoppen. Benny begann zu stöhnen. Claudia schmiegte sich eng an ihn und massierte den Schwanz ihres Sohnes zwischen ihren Fingern. Dieser war schön hart und geschmeidig. Seit so langer Zeit hatte sie keinen Phallus mehr zwischen den Fingern gespürt und es fühlte sich verdammt gut an. Sie wollte Benny fragen, ob es ihm gefiel, doch die Antwort war offensichtlich, also verzichtete sie. Stattdessen wichste sie ihn bedächtig und wurde selber immer geiler. Mit zunehmender Dauer des Verwöhnprogramms wurde Benny unruhiger und seufzte vor sich hin. Nach einer Weile drehte er sich auf den Rücken und sah seiner Mutter in die Augen. Wegen der Dunkelheit konnte er Claudias Gesicht nur schemenhaft erkennen. „Ich möchte mehr, Mama.“

Claudia war erfreut, und bei der Vorstellung, was gleich noch passieren könnte, durchfuhr sie ein enormer Kribbelstoß. Auch sie wollte mehr erleben und endlich vollenden, was sich zuvor in ihrem Schlafzimmer angedeutet hatte. Sie schlüpfte aus dem Bett, befreite sich in Windeseile von ihren Sachen und stieg zurück zu ihrem Sohn unter die Bettdecke. Benny hatte sich die Hose ausgezogen und erwartete seine Mutter. Claudia drückte sich an ihn und küsste ihn zärtlich auf den Mund. Gleichzeitig schlossen sich ihre Finger ein weiteres Mal um den Schwanz ihres jungen Liebhabers. Bennys Keuchen verriet ihr, dass er die Zärtlichkeit nicht lange aushalten würde. Wenn sie auch etwas von der Situation haben wollte, musste sie jetzt Nägel mit Köpfen machen. Sie schwang ein Bein über seinen Unterleib und rutschte über Bennys Schoß. Sie spürte den harten Prügel unter sich. Er rieb an ihrer nassen Möse. Es fühlte sich unglaublich geil an. Benny stöhnte lustvoll auf. Die Küsse seiner Mutter erstickten seine Laute.

Mit einer Hand packte Claudia nun beherzt zu und dirigierte den Schwanz auf ihre Spalte zu. Sie hatte keine Zweifel, der Teufel war mit ihr im Bunde, und so drang der Prügel ihres Sohnes tief in ihre Muschi ein. Benny japste auf, Claudia stöhnte lustvoll. Gemeinsam genossen sie ihre Vereinigung in vollen Zügen. Er füllte sie voll aus, Claudia spürte das gute Stück tief in sich. Er tat gut, sie wollte ficken, doch sie wagte dennoch nicht, sich zu bewegen. Sie wollte nicht, dass Benny sofort kam, und da das zu befürchten stand, hielt sie sich zurück. Doch jetzt begann Benny sich zu bewegen. Er wippte mit dem Unterleib vor und zurück. Er wollte es. Er wollte seine Mutter ficken, und genau das war es, wonach sich auch Claudia sehnte. Sie erlaubte es ihm und beteiligte sich selber an dem verbotenen Akt. Sie begann zu reiten, erst sanft, dann energischer. Der Schwanz ihres Sohnes glitt gekonnt durch ihre feuchte Spalte, ließ sie frohlocken und aufschreien. Benny stöhnte auf, grunzte zufrieden und legte seine starken Hände um die Taille seiner Mutter. Er hob sie an und ließ sie herabgleiten.

„Ich komme gleich!“, warnte er sie vor.

Claudia wollte, dass er kam, sich in ihr ergoss, seine Lust mit ihr teilte. Sie erhöhte das Tempo des Ritts, steuerte selber einen ersehnten Höhepunkt an. Sie konzentrierte sich auf ihre Lust, spürte, wie der Orgasmus mit großen Schritten herbeieilte, und schrie wollüstig auf, als es endlich so weit war. Benny kam beinahe gleichzeitig mit ihr. Sein Schwanz nahm an Härte zu. Ihr Sohn stöhnte und schrie. Dann erklang ein Laut der Erlösung, und da wusste Claudia, dass er endlich am Ziel seiner sexuellen Träume angekommen war. Sie bewegten sich noch eine Weile und blieben dann erschöpft aber glücklich aufeinander liegen. Benny legte seine Hände auf Claudias Körper und drückte seine Mutter an sich. Claudia rang nach Atem und genoss die Ausläufer ihrer Lust mit geschlossenen Augen.

Nach einer Weile hatte sich ihre Atmung reguliert und sie war fähig, zu sprechen. „Wie war es für dich?“

Benny zögerte kurz und meinte: „Sehr schön … Danke Mama.“

Sie küsste ihn liebevoll.

„Mama?“

„Ja, mein Schatz.“

„Ich glaube … Wir waren nicht alleine“, merkte Benny an.

Claudia richtete sich auf. „Was?“

„Karla … Ich glaube, sie hat vorhin an der Tür gestanden und uns vom Flur aus beobachtet“, erklärte Benny mit leiser Stimme. Claudia blickte zum Türspalt und sah, dass das Licht im Flur brannte. Doch niemand stand dort und beobachtete sie. „Bist du dir sicher?“

„Ja.“

Claudia schmunzelte. Wer hätte gedacht, dass Karla so großes Interesse an dem ersten Mal ihres Bruders haben würde. Sie nahm sich vor, ihre Tochter mit ihrer Erkenntnis zu konfrontieren und war schon gespannt zu erfahren, wie Karla darauf reagieren würde. Doch zunächst wollte sie die Nähe zu Benny genießen und blieb auf ihm liegen. Der nur langsam abschwellende Schwanz in ihrer Muschi fühlte sich immer noch verdammt gut an.

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