Der Lüstling

Hallo,

das ist meine erste Geschichte hier oben.

Kritik ist willkommen.

Viel Spaß.

Ich hatte mich den ganzen Tag bereits auf diese Gelegenheit gefreut. Es war bestimmt schon Ewigkeiten her, dass wir das letzte mal gemeinsam in einem Bett geschlafen hatten und nun war es endlich wieder so weit. Langsam schob ich die Hand unter meiner Bettdecke hervor und musste mich beinahe zwingen sie nicht zu schnell zu bewegen.

Zu schnell zu sein konnte bedeuten, sie zu wecken. Sie zu wecken konnte wiederum bedeuten, meine Chance zu verlieren, sie in der günstigen Körperhaltung in der sie jetzt lag, zu berühren, oder schlimmer — bei meinem Vorhaben ertappt zu werden. Zentimeter für Zentimeter schob ich meine Finger vorwärts. Ich spürte das kühle Laken unter ihnen, ebenso die frische Luft außerhalb der Berges von Daunenendecken die uns bedeckten. Wie ein Wanderer, der ein eisiges Tal zwischen diesen Bergen durchquert, war meine Hand auf dem Weg zu einem verheißungsvollen Ziel. Langsam, doch unablässig.

Der Gedanke an das was vor mir lag, trieb meine Puls bereits in die Höhe. Ich spürte mein Herz klopfen, hörte das Hämmern bis in meinen Kopf. Der selbe Blutdruck, der auch meine Erektion bereits unerträglich machte. Meine Hand kroch weiter.

Die Augen geschlossen, achtete ich auf jede Bewegung die von ihrem Körper ausging und hielt bei der kleines Unregelmäßigkeit ihres Atems ruckartig still, voller Sorge sie könnte sich bewegen, geweckt durch mein wollüstiges Trachten und nun darauf wartend mich inflagranti der Perversion zu überführen. Aber nichts geschah. Sie schlief.

Ich erreichte die Grenze. Von hier aus war ich auf feindlichen Gebiet. The point of no return. Wenn meine Hand unter ihrer Bettdecke verschwinden würde, wäre jeder Widerstand den ich hätte leisten können, würde sie mich erwischen, zwecklos. Doch wider dieses besseren Wissens, wieder allen Anstands und Moral — überwand ich sie. Einfach so.

Die Luft hier war wieder warm. Warm, anrüchig und verboten, denn sie wurde gewärmt von einem Körper der nicht der meine war und von dem ich keine Erlaubnis hatte mich ihm zu nähern. Ein Verbot das niemals hatte ausgesprochen werden müssen. Das feststand, schon immer.

Was sich hier abspielte, war die Definition vom Reiz des Verbotenen. Die Reinform des Prinzips.

Ich tastete mich durch diese Dunkelheit. Unendlich langsam — so langsam, dass sich meine Vorstellungen vom Verhältnis vom Raum, den ich durchschritt und der Zeit die verging, nicht mehr deckten wollten. So langsam, dass ich das Gefühl hatte, die Nacht würde vorbei gegangen sein, ehe ich mein Ziel erreichte. Da spürte ich es: Der weiche Stoff eines Schlafanzughose. Ich hielt inne. Wartete. Vollführte die selbe Bewegung meiner Finger noch mal, wie um mich zu vergewissern das dies keine Einbildung war, kein Traum der mich mit dem Schlaf übermannt hatte.

Da war er, der Stoff dessen Materie echt war, nicht das Ergebnis eines sehnsuchtsvollen Traums. Doch viel wichtiger, und dass was mein Herz erneut zum rasen brachte: das Gefühl eines festen Körpers unter diesem Stoff. Die erste große Etappe meiner Reise in eine verbotene Zone.

Ich würde gerne von mir behaupten, ich hätte die Geduld und die Vorsicht die ich bis zu diesem Zeitpunkt hatte walten lassen, aufrecht erhalten. Ich würde gerne von mir behaupten, ich sei ein Genießer, der auch vom Wesen des Tabus, vom Akt der Annäherung, Lust gewinnen könne.

Doch das war und das bin ich nicht und werde es vermutlich niemals sein. Ich bin ein Lüstling. Ein Schmutzfink und ein notgeiler Bock. Und es passierte was passieren musste — ich gab diesen Charakterzügen nach.

Mit einer Bewegung legte ich meine Hand auf ihren Bauch. Die Schnelligkeit und Dreistigkeit mit der ich das tat, stahl mir selbst fast den Atem, lies mich innerlich aufrufen, ich solle innehalten, sie würde erwachen, alles wäre verloren.

Doch es geschah nichts. Meine Hand lag ruhig und schwer da. Lag da auf ihrem Bauch, als gehöre sie dort hin.

Der Lüstling der erwacht war und der den zögernden Zweifler mit dieser einen Bewegung hatte das Weite suchen lassen, lies sich von dieser aufkommenden Sicherheit nicht umgarnen. Er wäre auch nicht der Lüstling gewesen, stürzte er sich nicht von einem Abenteuer ins nächste. Er spreizte meine Finger, orientierte sich und spürte unter meinem Handgelenk die Wölbung eines Hüftknochens. Die daraus gewonnene Schlussfolgerung ergab, dass meine Hand sich nach unten bewegte. Bewegen musste. Wollte.

Die Stelle an der das Oberteil das sie trug endete und einen winzigen Streifen Haut, dieses warmen weichen Bauches frei legte, markierte den Eingang zur nächsten Stufe. Doch an ein Innehalten war nicht mehr zu denken. Ich glitt tiefer, spürte durch den Stoff, wie die Oberfläche des Körpers den ich besetzt hielt, leicht abfiel. Mit der Kante meiner flachen Hand, schob ich das Oberteil nach oben und spürte mit einem Schauer, die nackte Haut unter meinen Fingern. Mit der selben Bewegung, nur diesmal in die andere Richtung, fand ich den Saum der Hose, die locker auf ihrer Hüfte lag.

Der Saum bot meiner Hand Widerstand, wie eine letzte Bastion gegen die Invasion die ich anführte. Doch dieses Stück Stoff und Gummi, sollte kein Gegner sein,.Nicht hier, nicht an dieser Stelle. Ich war zu weit gekommen, um mich von so einer Lächerlichkeit aufhalten zu lassen. Ich verstärkte den Druck meiner Hand und tauchte so mit einer fließenden Bewegungen, unter ihm hinweg.

Was ich spürte lies mich mit der anderen Hand sofort nach meinem Schwanz greifen. Das Gefühl das die Berührung des Venushügels in mir ausgelöst hatte, war derartige Erregung, dass dieser Griff das einzige war, was mein Gehirn auf dieser Stufe des Triebs noch bewerkstelligen konnte.

Was für ein Bild dies abgegeben haben muss. Die linke Hand in ihrer Hose, ruhig daliegend und den unendlichen Tabubruch haptisch erfassend, an meinen Kopf weiterleitend. Das Gehirn in der Mitte, die Berührung empfangend, das Sakrileg verstehend, in wilde animalische Geilheit übertragend, leitete die daraus resultierenden Reflexe an meine rechte Hand . Die rechte, wild rubbelnd, wichsend — der komplementäre Gegenteil zur linken.

Die Haut die ich unter meiner Linken spürte war glatt und weich. Es war, als würde sich die Wölbung perfekt an meine Hand anpassen. Als sei sie dafür gemacht — und umgekehrt. Es waren nur noch wenige Zentimeter die meine Finger nun von ihrem Allerheiligsten abhielten.

Ich glitt hinab. Wie auf einem schneebedeckten Hügel auf dem man mit einem Schlitten hinab rutscht. Dann war ich da. Ich spürte ihre Schamlippen unter meine Fingern. Ganz fein und weich lagen sie da. Ein friedlicher Ort. Das perfekte Gegenteil zum Chaos von Lust und Gier, die sich in meinem Kopf ein Fest der übelsten und verdorbensten Sorte leisteten.

Ich wollte, ich musste diesen Frieden stören, die Verträge brechen die irgendwann von irgendjemanden aufgesetzt worden waren der nicht ich war.

Ich brach ihn.

Zeige- und Mittelfinger waren die Vorhut dieser schrecklichen Garde von Marodeuren, die sich in dieses Paradies gewagt hatten. Ich streichelte langsam ihre Scheide. Ertastete meinen Weg, drückte ein wenig zu und spürte wie sich die Wellen unter ihnen teilten, drang tiefer, noch tiefer.

Die Feuchtigkeit die ich wahrnahm bestärkte mich mit dem Blick eines Mannes der nichts von Frauen versteht, dass das was ich hier tat, vielleicht sogar das war, was sein sollte. Was sie wollte.

Ich begann ungeduldig zu werden. Rieb nun stärker an ihr, in ihr. Ich erkannte, dass ich wollte dass sie aufwacht. Ich wollte dass sie mich erwischt. Wollte, dass sie die Augen aufschlägt, mich anblickt. Erst verwirrt, dann ängstlich, dann wütend, dann lüstern.

Ich verstand, dass ich dieses Risiko einzugehen bereit war. Dass das Risiko keine Rolle mehr spielte. Ich wollte erkannt werden, als das ich war: Ein Lüstling. Ein Perverser.

Ein Bruder, der sich an seiner Schwester vergeht.

Dieser letze Gedanke war das mir den Rest gab.

In der Sekunde in der der Gedanke in meinem Kopf Form annahm. Die Sekunde in der ich die Worte im Inneren heraus rief und im Inneren vernahm, griff ich wie wild in ihre Scheide, ohne Furcht, getrieben von Lust und Gier.

In der selben Sekunde ergoss ich mich in meine Hand, die bereits wie wild an meinem Schwanz zu Gange war.

In der selben Sekunde war mir, als würde sich der Körper neben mir ein wenig durchstrecken, das Becken anheben, meinen wilden wühlenden Fingern entgegenkommend.

Ich hielt inne. Mit dem abflauenden Orgasmus, den klebrigen Resten des Spermas in meiner Hand, brandete ein neues Gefühl in mir auf. Eine brennende Mischung aus Scham und Schuld.

Und mit einem mal auch die Angst. Sie musste wach sein, sie musste alles mitbekommen haben. Doch als ich es wagte die Augen zu öffnen und in die Dunkelheit zu ihr zu blicken, nahm ich nur den selben ruhigen Atem und dessen Bewegungen war.

Ich zog mich zurück und was am Anfang Ewigkeiten angedauert hatte, geschah nun in wenigen Sekunden. Ich war wieder da. Zurück bei mir, zurück in der Realität. Zurück unter meiner Decke.

Ich musste noch einige Zeit dagelegen haben. Ich hatte Angst vor dem nahenden Tag. Der Tag an dem sie mich konfrontieren würde mit dem was ich getan hatte. Sie musste es gemerkt haben, es bestand gar kein Zweifel. Sie musste.

Ich drehte meinen Kopf zur Seite, sah sie an.

Da lag sie, wunderschön. Ein Wesen, vertraut wie kaum ein anderes auf dieser Welt.

Sie lag da, und lächelte.

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